Neuer Drahtesel gefällig?

Montainbike zu verschenken - Finn entdeckte es bei der Fahrradtauschbörse, nutzte die Gelegenheit, schwang sich auf den Sattel und schon war das Rad seins. Foto:Tina Nitsche
Montainbike zu verschenken – Finn entdeckte es bei der Fahrradtauschbörse nutzte die Gelegenheit, schwang sich auf den Sattel und schon war das Rad seins. Foto:Tina Nitsche
Schwungvoller Handel auf dem Katharinenplatz bei der traditionellen SPD-Fahrradtauschbörse

„Zu verschenken“ – mitten in dem ganzen Zweiradfuhrpark der SPD-Fahrradtauschbörse entdeckte der kleine Finn am Samstagmorgen auf dem Katharinenplatz das blaue Mountainbike, an dem dieser Zettel prangte. Kaum gesichtet, schwang sich der kleine Junge auf den Sattel und drehte eine Proberunde. Er hatte einen Glückstreffer bei der von der SPD in Kooperation mit der AWO organisierten Veranstaltung getan. Auch David Ligges steuerte früh mit seinen Eltern den Katharinenplatz an. Schnell hatte er sein Objekt der Begierde ausgemacht: Ein leuchtend gelbes Rad. Nach einem kurzen Probesitzen, konnte auch er dann nicht wiederstehen und trat strahlend zur kleinen Testfahrt in die Pedalen. Das frühe Aufstehen hatte sich für viele gelohnt. Sarah machte ein Schnäppchen und ergatterte für 15 Euro ein „Bahnhofsfahrrad“. Vom Hollandrad über Mountainbikes bis hin zum rosafarbenen Prinzessin-Lillyfee-Rad wurde eine bunte Mischung bei der Traditionsveranstaltung, die jährlich am Samstag vor dem ersten Mai stattfindet, geboten. Nicht immer war für jeden sofort das passende dabei, mancher musste sich auch ein wenig in Geduld üben und warten bis sich ein für ihn passender Drahtesel dazugesellte, denn sowohl Verkäufer als auch Käufer hatte von 10 Uhr bis 13 Uhr Zeit ihre Waren zu tauschen. Die Wartezeit wurde allerdings auf informative Art und Weise verkürzt. Die SPD informierte über ihre Arbeit, die AWO nutzte den Tag zur Mitgliederwerbung und Gesprächen. Gewürzt wurde das Ganze mit Leckerein vom Grill oder Kuchen. Während die Erwachsenen die Zeit für Gespräche suchten, tobten die Kinder auf der Hüpfburg. „Wir bieten hier lediglich die Plattform und bringen Käufer und Verkäufer zusammen, aber diese Vorgehen hat sich bestens etabliert“, freute sich Johannes Waldmann, Vorsitzender der SPD, über die gute Resonanz. Auch Lena Klick Möller war mit Mama Nicole aus Herbern gekommen und musste sich ein wenig in Geduld üben, denn sie hatte ganz bestimmte Vorstellungen. Insgesamt 25 Räder wechselten die Besitzer, eines davon war das „Zu verschenken“-blaue Mountain-Bike mit dem Finn überglücklich von dannen radelte. Tina Nitsche

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Dem Wetter getrotzt

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Kubb-Teams sind in die Münsterland-Meisterschaft gestartet
Endlich war es wieder soweit – das lange Warte hatte ein Ende und dann das: Petrus spielte nicht mit und machte den Kubb-Freunden heute Morgen einen ganz dicken Strich durch die Rechnung, als diese in Davensberg um die Münsterland-Meisterschaft kämpfen wollten. Die Klubs aus dem Tecklenburger Land waren angereist und der Himmel öffnete seine Schleusen.

Die Kubber harrten zunächst einmal der Dinge die da kommen würden, beschlossen dann das Turnier zu verschieben, als es einen Lichtblick am Himmel gab! Da die Kubb-Freunde flexibel sind, warfen sie nochmals die Pläne um. Sie starteten das Duell, allerdings in abgespeckter Version. So wird derzeit an der Gaststätte Eickholt Jagd auf die Punkte und vor allem auf den begehrten Titel gemacht. Ein Spaziergang ist das allerdings nicht und wie das so schön ist, da treffen auch schon mal die hiesigen Farben aufeinander und müssen sich duellieren. Beschwingt griff Titelverteidiger „Kubless“ zu den Hölzern und trat gegen das „Kolping-Kubb-Team“ an. Nur Petrus der schickte auch bei dieser Begegnung wieder ein paar Regentropfen. So müssen sich die Kubber auch wohl durch den Rest der Schlacht kämpfen. Mal mehr, mal weniger nass. Doch einen echten Kubb-Freund stört das nicht, schließlich gilt seine Leidenschaft ja dem erklärten Outdoor-Sport und natürlich der Trophäe. Wer nun allerdings das Rennen macht, und ob der begehrte Titel in der heimischen Gemeinde bleibt, das bleibt abzuwarten, denn noch spielen sie ja die heimischen Kubb-Teams und die aus dem Tecklenburger Land. Tina Nitsche