Turnier ohne Sieger

Kubb-Münsterland-Masters wurde abgebrochen

DAVENSBERG. Die Siegerehrung fiel flach, denn ein Sieger konnte am Sonntag aufgrund von Regelunstimmigkeiten bei den Kubb-Münsterland-Masters nicht ermittelt werden.
„Eine solche Situation kommt vielleicht einmal in 100 Spielen vor, aber es gab unterschiedliche Regelauslegungen zwischen den Ascheberger und Tecklenburger Teams, die so nicht geklärt werden konnten“, informierte Martin Betker, vom Vorstandsteam des Ascheberger Kolping Kubb Teams. Bereits morgens machte Petrus den Kubb-Freunden einen dicken Strich durch die Rechnung. Der Start der Münsterland Meisterschaft an der Gaststätte Eickholt, bei dem die vier besten Ascheberger Teams der Liga, gegen die vier besten Teams der Tecklenburger Liga antraten, stand auf der Kippe wegen Dauerregens. Dann startete das Turnier eine Stunde später doch, allerdings mit geändertem Spielmodus. „Wir haben einstimmig beschlossen, statt der normal üblichen Doppelrunden nur die Einfachrunde zu spielen“, so Betker. Es lief alles nach Plan, bis zum Halbfinale, nachdem dann der Abbruch erfolgte. Dort standen sich das Ascheberger Team „Kubbless“ und das Tecklenburger Team „Robin Wood“ gegenüber. Nach Tecklenburger Regelauslegung endete die Partie unentschieden, aus Ascheberger Sicht hätte „Kubbless“ gewonnen und wäre gegen die „Königlichen“ aus Tecklenburg ins Finale eingezogen. „Da keine Klärung vor Ort erfolgen konnte, wurde das Turnier abgebrochen“, erklärt Betker. Reinhard Hartwig von der Volksbank Ascheberg-Herbern, der als Sponsor der Veranstaltung ebenso wie Bürgermeister Dr. Bert Risthaus zur Siegerehrung eingeladen war, nahmen diesen Umstand sportlich fair. Voraussichtlich wird das Münsterland Masters dann im Herbst noch einmal wiederholt. Tina Nitsche

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