Sirenenalarm: Brand im Mehrfamilienhaus

Ascheberger Wehr rückte mit allen drei Löschzügen aus

In einem Mehrfamilienhaus an der Appelhofstraße brannte es in einer Wohnung im ersten Stock. Die Wohnung ist nun unbewohnbar. Foto: Tina Nitsche
In einem Mehrfamilienhaus an der Appelhofstraße brannte es in einer Wohnung im ersten Stock. Die Wohnung ist nun unbewohnbar. Foto: Tina Nitsche

Ascheberg. Hannelore Wortmann sitzt auf einem weißen Plastikstuhl und blickt an der Hauswand des Sechs-Familienhauses hoch. Das Fenster im ersten Stock steht weit auf, der Hauseingang ist durch diverse Schläuche und Absauggeräte blockiert. Dazwischen gehen Feuerwehrleute routiniert und schnell ihrer Arbeit nach. „Ich hab davon gar nichts mitbekommen“, sagt die Aschebergerin und lässt die ersten Minuten nach Feuerausbruch noch einmal Revue passieren. „Die Leute aus dem Haus haben Sturm bei mir geklingelt, dann hieß es nur schnell raus, es brennt, da dachte ich schon erst in meiner Wohnung brennt es.“ Aber das tat es nicht. Das Feuer brach in der Wohnung über ihr aus. Die erste Alarmierung erfolgte um 12.31 Uhr. „Der RTW Ascheberg war als erstes vor Ort und hat dann auch fünf Bewohner aus dem Haus geführt“, erzählt Daniel Heitbaum, stellvertretender Wehrführer, dem auch die Einsatzleitung oblag. Alle drei Löschzüge der Gemeinde wurden alarmiert. Zunächst unter dem Stichwort „Feuer drei“. „Da sich aber Personen im Haus befanden, wurde aufgrund der Rückmeldung der Rettungsleute, seitens der Leitstelle auf Feuer 4 erhöht“, so Heitbaum. 30 Blauröcke, darunter 15 aus Herbern, mit insgesamt acht Fahrzeugen waren im Einsatz. Der Löschzug Lüdinghausen, der bei Feuer 4 automatisch mit alarmiert wird, konnte dann allerdings wieder abdrehen, nach dem die Feuerwehrleute der Gemeinde Ascheberg festgestellt hatten, dass sich im Haus keine weiteren Menschen befanden. Mit der Mittagsruhe war es allerdings im gesamten Ort vorbei, als die Sirenen aufheulten. Auf der Appelhofstraße, dem Standort des Mehrfamilienhauses, war kein Durchkommen mehr. Dabei war von außen gar nicht allzu viel zu sehen. „Das Feuer ist in einem Versorgungsraum, in dem sich auch die Heizungsanlage befindet ausgebrochen, wir gehen von einem technischen Defekt aus, nehmen aber trotzdem, so ist das Prozedere, die Ermittlungen auf“, so Polizist Dieter Krass. Daniel Heitbaum ergänzte: „Personen sind nicht zu Schaden gekommen, allerdings ist die betroffene Wohnung nun unbewohnbar.“ Die Höhe des Gesamtschadens vermochte noch niemand zu benennen. Der Mieter der Wohnung war zum Zeitpunkt des Brandes nicht in seiner Wohnung, wurde aber verständigt. „Der muss jetzt aber erst einmal eine Stunde mit dem Fahrrad fahren, bis er hier ist“, so sein Bruder, der stattdessen vor Ort war. Für Hannelore Wortmann hatte der Brand keine Auswirkungen. Sie ist mit dem Schrecken davon gekommen. Tina Nitsche

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