Das Ziel im Visier

Buntes Stelldichein beim vierten Kubb-Liga-Spieltag auf dem Hof Stumann
ASCHEBERG. Modische Außenseiter trafen am Samstag auf vierbeinige Maskottchen, Siegertypen, Mentaltrainer und Präsidenten. Ein buntes Völkchen tummelte sich auf dem Rasen am Hof Stumann, wo der vierte Kubb-Liga-Spieltag über die Bühne ging. Ein gemeinsames Ziel einte die 16 Mannschaften dabei: Spaß haben und Punkte sammeln. „Wir haben nichts zu verschenken“, gab Peter Beerens vom amtierenden Meister „Kubless“ zu und marschierte unbeirrt mit seinen Teamkollegen weiter auf der Siegerstraße. Am Ende hieß es sechs gewonnene Spiele, einen satten Vorsprung (106 Punkte) auf den neuen Zweitplatzierten „Kolping-Kubb-Team“ und die unangefochtene Nummer eins an der Tabelle. Die Intention beim „modischen“ Außenseiter „WSC Haben“, pinkfarbene Shirts, Hut, Badelatschen und kurze Hose, lautete hingegen Gas geben. Schließlich wurde es dafür am vorletzten Spieltag auch Zeit. Nach einem eher bedächtigen Liga-Start freute sich die muntere Truppe am Ende über drei Siege, die die drei verlorenen Spiele ein wenig erträglicher erscheinen ließen. Das Team„SuB“ ging zunächst ohne Präsidenten an den Start und landete direkt mit fünf Wurf den Königstreffer. Klaus trank daraufhin ein Wasser und Opa Josef Frye musste erst einmal nachdenken. Denn im Team fehlte sein Enkel Max, der statt die Hölzer zu schwingen, in fußballerischer Mission unterwegs war. Die Mädelstruppe „Nützt ja nix – wa“ jubelten, als sie einen Sieg gegen das Kolping-Kubb-Team einfuhren und waren sich sicher: Balou ist schuld. „Wofür haben wir schließlich unser vierbeiniges Maskottchen?“ Unterdessen setzten Jörg Krampe und Beppo König vom Team „Kolping-Kubb“ auf die Hoffnung. „Die stirbt zuletzt“, so Krampe lachend und die Strategie schien aufzugehen, denn das Team schob sich mit 86 Punkten auf Platz zwei der Tabelle. Die „Herzububen“, die den gelungenen vierten Spieltag ausrichteten, hatten ebenfalls einen Pokal im Visier. Allerdings nicht den großen Pott, sondern vielmehr die rote Laterne als Schlusslicht. Der Grund: Die Herren verfügen über Insider-Wissen. Denn der Pokal-Bauer Werner Heubrock stammt aus ihren Reihen. „Und die rote Laterne ist der schönste Pokal“, so Hubertus Bolte lachend. Doch zum Erlangen ihres Ziels müssen sie noch etwas tun, denn noch sind sie nicht das Schlusslicht. Diesen Platz hält derzeit die Truppe „H3“ inne. Tina Nitsche

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