Die Sache mit dem „th“

Üben, üben, üben – Sänger absolvierten zweitägigen Gospelworkshop

HERBERN. Ein Summen erfüllt den Raum. Es schwillt an, helle Stimmen mischen sich mit dunkleren und formieren sich zu einem Lied. Untermalt wird es von den Klängen des Keyboards, als Kai Lünnemann in die Tasten greift. Er ist der Dozent des Gospelworkshops der am Samstag in der Auferstehungskirche Herbern stattfindet.
Uwe-Reiner Bochmann. Leiter des Herberner Gospelchors „Sound of Joy“ hat ihn organisiert. Rund 30 Sänger und Sängerinnen, darunter auch einige Gäste und einige Chormitglieder des Werner Gospelchors „Lifeline“ sind der Einladung gefolgt.
Hochkonzentriert folgen sie den Anweisungen des Dozenten. Nach einigen Atemübungen hat dieser dann auch direkt losgelegt. Singen, singen, singen und natürlich Haltung. „Die Haltung ist wichtig“, erklärt Lünnemann, das mit aufgerichtetem Rücken der Atem besser fließt. Seinen Schwerpunkt hat er bei diesem Workshop auf das Erlernen neuer Gospellieder gelegt. Denn schließlich gipfelt der zweitägige Lehrgang am Sonntagabend in einem Konzert.
Reiner-Uwe Bochmann hatte seinen Chor bereits darauf vorbereitet und einige Lieder – dabei handelt es sich um Arrangements des Dozenten – schon mal bei den Chorproben angesungen. „Die Vorbereitung war wichtig, denn innerhalb von zwei Tagen kann man mit einem Workshop alleine nicht ein ganzes Konzert bestücken, das geht nicht.“ Kai Lünnemann versetzt der Truppe den Feinschliff. Wieder und wieder greift er in die Tasten, fordert Wiederholungen.
„Das englische th“ ist ihm noch nicht perfekt genug. Kurzerhand legt er eine kleine Sprechpause ein. „Theeee, thee, the“ ertönt es im Chor. Unzählige Zungen berühren die Zähne, aus dem fälschlicherweise „se“ ausgesprochenen „Th“ wird ein sanftes wohlklingendes „the“. Lünnemann ist zufrieden, lässt nun zunächst die Tenöre das Lied „All the Time“ ansingen. Bassstimmen, Sopran und Alt gesellen sich dazu. Es wird lauter, die Stimmen schwellen an, formieren sich zu einem mehrstimmigen Chor. Üben, üben, üben heißt die Devise. Die Sänger folgen der Aufforderung gerne mit viel Freude, denn schließlich haben sie am Sonntagabend Großes vor. In der St. Benedikt Kirche wollen sie dann ein großes Publikum mit ihrem Erlernten in Form eines Gospelkonzertes begeistern. Tina Nitsche

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