Plappernd unterwegs

Conny Schröder-Genehr entert als Neuling die Bühne der Kolpingspielschar
ASCHEBERG. Noch ist Conny Schröder-Genehr ganz ruhig. „Frag mich mal am Samstag“, sagt sie und lacht. Denn dann, und das will sie gar nicht ausschließen, kann es durchaus passieren, dass die „Lampenfieber-Kurve“ rasant ansteigt.
Doch die Aschebergerin ist bestens gerüstet für ihr neuestes Unterfangen. Denn erstmalig entert sie die Bühne der Kolpingspielschar Ascheberg beim diesjährigen plattdeutschen Theaterstück „Pillen, Pendel un de Patienten“. Und für dieses Debüt hat sie allerhand unternommen. Schließlich hat sie erst einmal die Grundvoraussetzungen schaffen müssen: Das Beherrschen der plattdeutschen Sprache. Ok, eine Sprache, die ihr nicht ganz fremd ist, das ostfriesische Platt beherrscht Conny nämlich.
Singend und plappernd
Ihr Rezept? „Zwei bis drei Einzelstunden bei Hanne Rehr und seitdem klappt es auch mit dem westfälischen Platt. Inzwischen sogar ohne Kartoffel“, sagt sie und grinst. Für alles andere lautete die Devise: Lernen, lernen, lernen. Und das funktioniert am Besten in Bewegung. „Beim Hundespaziergang, da bin ich ständig vor mich hinplappernd unterwegs gewesen, jetzt kann sogar der Hund platt“, verrät die 48-jährige und lacht. Auch Tochter Pia ist nicht von Mamas neuestem Plan verschont geblieben. „Für meine Rolle muss ich das Lied „Herzilein“ von den Wildecker Herzbuben singen“, erzählt Conny. Doch die zweite Zeile, die hat sie sich dabei nie merken können. Gut das technische Hilfsmittel in Form von PC und YouTube zur Verfügung stehen. „Das habe ich so oft laufen lassen, bis meine Tochter irgendwann nur noch stöhnte: Mama jetzt reicht’s aber.“
Auf der sicheren Seite
Kurz wirft die blonde Frau noch einen Blick auf ihr Rollenskript. Dann strafft sie die Schultern und entert in einwandfreiem westfälischen Platt die Bühne. Noch wird geprobt. Doch Conny mimt die esoterisch angehauchte Theresa schon jetzt perfekt. „Meine Erwartungen haben sich bis jetzt erfüllt. Es macht Riesenspaß, ich würde es sofort noch mal machen.“ Was ihr besonders gut gefällt, ist die tolle Gemeinschaft in die sie sofort mit offenen Armen integriert worden ist. Das vermittelt der „Neuen“ enorme Sicherheit. Und selbst, wenn bei der Premiere am Samstag das Lampenfieber sprunghaft ansteigen sollte, ist Conny beruhigt. „Da sind Angelika Hömann, Ludger Heubrock und Hanne Rehr, die haben mir über die sprachlichen Stolpersteine geholfen und die sind auch am Samstag da.“ Tina Nitsche

Spieltermine im Pfarrheim St. Lambertus:

Samstag, 10. Januar, 19.30 Uhr Premiere
Samstag, 17. Januar, 19.30 Uhr
Sonntag, 18. Januar, 16.30 Uhr
Samstag, 24. Januar, 19.30 Uhr
Sonntag. 25. Januar, 14.30 Uhr
Sonntag, 1. Februar, 14.30 Uhr
Samstag, 7. Februar, 19.30 Uhr

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