Yeah – alle schaukeln!!!

Fahrspaß für Jung und Alt: Schaustellerfamilie Anton baut Überschlagschaukel Looping the Loop in Ascheberg auf
ASCHEBERG. Reinsetzen, Knopf drücken und los – nein, so läuft das hier nicht!
Denn wer beim Looping the Loop den besonderen Kick erleben will, „der muss schon selber etwas dafür tun“, sagt Schaustellerin Beate Anton.
Gemeinsam mit ihrem Mann Hans-Bernd sowie ihren Kindern Rudi und Belinda, ist sie am Mittwoch in Ascheberg eingetroffen. Dort baut die Schaustellerfamilie erstmals ihr Überschlaggeschäft „Looping the Loop’“ auf. Eines, von denen übrigens nur drei Stück deutschlandweit unterwegs sind.

Hans Bernd Anton und Sohn Rudi (l.) sind in luftigen Höhen unterwegs und schreiten mit den Aubauarbeiten ihres „Looping the Loop“ zügig voran. Foto: Tina Nitsche

Auf dem Parkplatz des ehemaligen Haus’ Bultmann wird das von der Kölner Firma Achtendung erbaute Geschäft mit einer Front von 14 Metern und einer Tiefe von neun Metern für ein unvergleichliches Fahrgefühl sorgen. Eines, dass dabei so manch älteres Semester sicher an längst vergangene Zeiten erinnert. Denn die insgesamt sechs Gondeln, in jeder können zwei Fahrgäste Platz nehmen, drehen sich nicht von alleine. Vielmehr müssen die Gäste schaukeln. „Und dabei tun sie ganz nebenbei noch was für ihre Fitness und Muskeln“, verrät Beate Anton. Aber genau das macht diesen Fahrspaß so unvergleichlich.
Ganze Generationen schaukeln hier um die Wette und versuchen sich zu überschlagen! „Und ganz ehrlich, dabei ist manch vierjähriger erfolgreicher als ein 14-jähriger“, hat Beate Anton schon oft beobachtet. Und genau das macht für sie auch den Reiz aus. „Dieses Geschäft kitzelt sämtliche Emotionen hervor. Ganze Generationen lachen gemeinsam, denn hier wird Fahrspaß für Vier- bis Hundertjährige geboten, und dadurch, dass alle gemeinsam für Bewegung sorgen müssen ist immer Action.“
Besonders rührend findet es die Schaustellerin jedes Mal, wenn die älteren Leute nach der Fahrt aussteigen und versonnen erklären, dass da Kindheitserinnerungen wach geworden sind. Hervorgerufen durch das Gefühl des Schaukelns. „Einige waren sogar schon zu Tränen gerührt, ja diese Schaukel ist Nostalgie pur“, schwärmt Beate Anton. Nostalgie hat dabei jedoch rein gar nichts mit Langeweile zu tun. Denn immerhin geht es sechs Meter hoch, wenn die Gäste es richtig anstellen. Doch höher, schneller, und weiter geht es hier nur, wenn die Passagiere selbst etwas dafür tun. Nicht jedoch auf Knopfdruck. Tina Nitsche

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