„Das war ne geile Zeit!“

Mit einer großen und gelungenen Party endete das letzte Kapitel der Realschule Ascheberg

ASCHEBERG. Es war eine geile Zeit, diese Realschulzeit! Doch nun ist sie definitiv zu Ende! Für immer. Denn am Freitag ging die Realschule Ascheberg in die Geschichtsbücher ein!
Mit einem großen Fest schrieben ganze Generationen das letzte Kapitel einer unvergesslichen Ära. Eine, die auch heißen könnte: Wie der Vater so die Töchter! Denn nicht wenige Damen trafen beim gelungenen Abschiedsfest mit ihren Vätern zusammen. „Auf den Tag genau vor 30 Jahren habe ich diese Schule verlassen und meine Tochter Johanna in diesem Jahr. Somit wird definitiv kein Schulte-Braucks mehr auf diese Schule gehen“, verriet Stephan Schulte-Braucks, der neben Claudia Krämer, den Lehrerinnen Ursula Wermter, Brigitta Mauritz, Astrid David und der Sekretärin Marianne Hülsmann das mehr als gelungene Fest organisiert hatte.
Ein Fest, bei dem die gute Laune überwog. Ein Fest bei dem sich ehemalige Schüler teilweise nach vielen Jahren zum ersten Mal wiedersahen und manchmal auch ganz genau hinschauen mussten. „Denn längst nicht jeden hat man auf Anhieb wiedererkannt“, gab Doris Daweke zu. Ein Fest bei dem natürlich auch die ein oder andere Zeitreise unternommen wurde und es mehr als einmal hieß: „Weißt du noch, damals……!“
Niemand wollte sich dieses Spektakel entgehen lassen. Ganze Generationen feierten ausgelassen auf dem Schulhof und selbstverständlich wurde dabei auch das ein oder andere Tänzchen hingelegt. Für Schwung sorgte ganz gekonnt DJ Andy Meinardus. Selbstverständlich auch ein Ex-Penäler, dieser Schule. Eine, die sie alle geliebt haben und mit der sie viele schöne Momente verbinden. Schüler wie Lehrer. Denn auch sie kehrten ein letztes Mal an ihre ehemalige Wirkungsstätte zurück.
Doch dann hieß es Abschied nehmen. Nicht nur für Ursula Wermter, die die Realschule das letzte Jahr geleitet hat und nun in den Ruhestand geht. Alle sagten „Good Bye und Tschüss“. Doch Marianne Hülsmann, ihres Zeichens der gute Geist des Hauses geht nicht. Nach 39 Jahren als Realschulsekretärin, verrichtet sie nun ihren Dienst als Profilschulsekretärin. In der Schule, die sonst die Realschule beherbergt hat, und mit der so viele Generationen unvergessliche Momente verbinden. Oder besser gesagt, wie einige es treffend rot auf weiß auf ihren T-Shirts zum Ausdruck brachten: „Das war ne geile Zeit!“ Tina Nitsche

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Danke für eine tolle Zeit – doch nun geht eine Ära zuu Ende! Die der Realschule! Foto: Tina Nitsche
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Ehemalige und aktuelle Kollegen verabschiedeten sich von Ursula Wermter (2.v.l.) mit einem Geschenk. Foto: Tina Nitsche
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Diese geile Zeit ist nun definitiv vorbei, denn die Ascheberger Realschule ist ab jetzt Geschichte.Foto: Tina Nitsche
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Unterschiedlichste Generationen trafen beim großen Gemeinschaftsfest der Realschule aufeinander. Foto: Tina Nitsche
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Sie war fast 40 Jahre die gute Seele des Hauses: Realschulsekretärin Marianne Hülsmann (r.), die das Fest mit organisierte und nun an der Profilschule weiterarbeitet. Foto: Tina Nitsche
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Gute Laune war Trumpf beim Abschlussfest der Realschule Ascheberg. Foto: Tina Nitsche
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Seit 1980 Lehrerin an der Realschule Ascheberg: Ursula Wermter (r.), die nun in den Ruhestand geht. Foto: Tina Nitsche
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