Trump und die Panzerknacker

Weiber riefen neue Ära aus: Präsident regiert im Ascheberger Weißen Haus
ASCHEBERG. Viele Türen waren verschlossen. Die Gänge im Rathaus am Donnerstag waren leer. Es herrschte verdächtige Ruhe. Noch! Es war die Ruhe vor dem Sturm oder in diesem Falle vor einer ganz neuen Ära!
Denn als eine Horde elegant gekleideter Damen um 11.11 Uhr Kurs auf das Chefzimmer nahm – dem einzigen Zimmer in dem übrigens noch gearbeitet wurde – fragte sich Bürgermeister Dr. Bert Risthaus angesichts der klassisch schwarzen Outfits zunächst verwundert, ob das Motto beim diesjährigen Rathaussturm etwa Beerdigung lauten würde?
Weit gefehlt! Diese Damen waren in ganz besonderer Mission unterwegs wie die pinkfarbenen Schärpen eigentlich schon klar stellten. „Ascheberg first“ – riefen sie kurzerhand eine ganz neue Amtszeit aus, kürzten dem Chef die Krawatte und verpassten ihm per Perücke den passenden Trump-Anstrich! Doch damit waren die First Ladies lange noch nicht fertig. Schließlich braucht auch ein Ascheberger Präsident so einige Minister, um seinen Masterplan umsetzen zu können. Probleme bei der Rekrutierung gab es nicht.
Denn ein Mann, der sich anschickt zu heiraten, der eignet sich ja wohl bestens zum Familienminister, stellten die Ladies Präsident Bert Trump dann auch gleich mit Stephan Kriesinger den passenden Mann zur Seite. Nach und nach gesellten sich unter anderem Daniel Szugat als Beschaffungsmininister, Thomas Frye als Urlaubsminister, Peter Harnewinkel als Finanzminister, Marc Hurek als Verteidigungsminister, Lars Steinbring als Frauenminister und Josef Bouma als Minister für Sicherheit und Ordnung zum Stab. Die feierlichen Einführungen in die Ämter nutzten unterdessen in der hiesigen Volksbank eine Horde Panzerknacker, um dort ungestört ihr Unwesen zu treiben. Unterstützt wurden sie dabei von einigen „Modepüppchen“ der Sparkasse, die modisch kurzerhand die Fifties ausriefen.

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Während im Rathuas der neue Sicherheitsminister vereidigt wurde, hatten die Panzerknacker in der Volksbank freie Bahn! Foto: Tina Nitsche

Und da an Altweiberfastnacht alles fest in Weiberhand ist, durfte sich Präsident Bert Trump dann auch gemach zurücklehnen und seiner eigenen Antrittsrede lauschen. Die selbstverständlich von seinen First Ladies ausgearbeitet und vorgetragen wurde! Und hier hat man sich im Ascheberger Weißen Haus in der Tat eine ganze Menge vorgenommen. First Lady Claudia Neuburg machte deutlich: „Viele Projekte stehen noch aus, Windkraft, Glasfaser und Feuerwehrhaus!“ Schnell war klar: Eine neue Ära ist angebrochen: „Ascheberg-First“! Und das bedeutet: Da wird gemacht und nicht gelacht!!!! Tina Nitsche

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Mit einer First Lady kommt das Ascheberger Weiße Haus nicht aus. Aschebergs Präsident wird gleich von einer ganzen Horde Ladies unterstützt. Foto: Tina Nitsche
'Der Präsidnet und seine ersten Minister. Foto: Tina Nitsche
Der Präsidnet und seine ersten Minister. Foto: Tina Nitsche
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In der Sparkasse wurden modisch die Fifties ausgerufen! Weiter ging es mit Helau und Alaf! Foto: Tina Nitsche
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