Bauer Heinrich und die Schützen

Heinrich Schulte-Brömmelkamp zielte auf die Lachmuskeln beim Seniorennachmittag der Bürgerschützen Ascheberg
ASCHEBERG. Eines ist klar, Schützenfeste haben irgendwie etwas Reizvolles. Vielleicht sogar manchmal auch etwas Magisches.
Fest jedoch steht: Sie haben viele Fans. Und da haben Bauer Heinrich Schulte- Brömmelkamp und die Bürgerschützen Ascheberg gleich schon etwas gemeinsam. Sie sind erklärte Anhänger von Schützenfesten! Und darüber lässt es sich so richtig herrlich plauschen! Schließlich bergen die jährlichen Festivitäten viel Zündstoff, bringen unzählige Seiten zum Klingen und ja, manchmal kommt da auch die ein oder andere Wahrheit ans Licht. Bauer Heinrich aus Kattenvenne, verstand es am Sonntag im Pfarrheim St. Lambertus, wo er im Rahmen des Seniorennachmittags der Bürgerschützen Ascheberg zu Gast war, quasi im Vorbeigehen dem ein oder anderen Schützen so manche Auskunft abzuluchsen.
Wie lernt Mann seine Auserwählte kennen? Beim Schützenfest? Oder einfach deshalb, weil sie aus dem gleichen Dorf kommt? Schnell war Bauer Schulte-Brömmelkamp den Ascheberger Auswahlkriterien bei der Partnerfindung auf die Schliche gekommen: „Ascheberg ist doch tatsächlich so was wie ein Rosamunde-Pilcher Film!“ Das Publikum bog sich vor Lachen. Und Bauer Heinrich schoss gleich die nächste Salve auf das Zwerchfell ab. Ständig in Bewegung, immer mittendrin im Publikum, da lässt es sich sogar mit dem amtierenden Kaiser Norbert Rüschenschmidt locker flockig auf Augenhöhe quatschen. Und so ganz nebenbei entlockte der muntere Bauer seiner Majestät dabei auf charmante Art und Weise die ein oder andere private Information. Das Hochzeitsdatum inklusive.

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Bauer Heinrich Schulte Brömmelkamp aus Katenvenne sorgte mit seinem Auftritt bei Seniorennachmittag der Bürgerschützen Ascheberg auf unvergleichliche Art und Weise dafür, dass die Lachtränen nur so kullerten. Foto: Tina Nitsche

Und natürlich hatte er, als erfahrener Schützenfestgänger, auch noch den ein oder anderen Tipp parat, wie man(n) es anstellt, wenn er mal alleine so ganz ohne Frau und Schwiegermutter das Schützenfest genießen will. „Ich vertausche da bei meiner Erna und ihrer Mutter einfach die Zahngebisse, bis die Unter- und Oberprothesen wieder richtig zusammengeführt haben sind locker zwei Tage um“.
Ja, ja, so ein Schützenfest birgt Gesprächspotential und so manche Geschichte. Die der Ascheberger Königskette erzählte gleich zu Beginn des mehr als gelungenen Nachmittags, Klaus Heming. Zudem untermalte er das Kaffeetrinken mit der ein oder anderen Anekdote aus dem Bürger-Schützenleben, mittels einer sehr gelungenen Fotoshow. Tina Nitsche

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