Ein sportlicher Traum in Blau

Fahrradbörse hat sich in Ascheberg etabliert
ASCHEBERG. Den Lolli behält der kleine Joel im Mund. Seine Augen strahlen, als er die sportliche Variante in knallblau auf zwei Rädern inmitten der ganzen Drahtesel entdeckt. „Das ist es, das will ich haben“, entfährt es dem kleinen Jungen.
Dann geht alles ganz schnell. Noel tritt fröhlich in die Pedalen. Eine Probefahrt auf dem Katharinenplatz. Die Bremsen, die Gangschaltung – alles funktioniert. „Nur das Licht nicht“, sagt der Junge. Aber hier kann Sebastian Klaas schnell Abhilfe schaffen. Nur ein Knopfdruck ist nötig und schon funktioniert das Licht. „Das Fahrrad hat einen Narbendynamo“, erklärt Klaas und passt auch noch den Sattel auf die Größe des Jungen an.
Er ist am Samstag in die Rolle des Fahrradberaters geschlüpft, so wie auch Petra Haverkamp, Volker Brümmer oder Christian Ley. Denn die SPD ist der Initiator der Fahrradbörse, die traditionell immer am Samstag vor dem ersten Mai stattfindet. „Und diese hat sich mittlerweile etabliert, der Termin ist fest in den Köpfen der Menschen“, freut sich Volker Brümmer. Die Veranstaltung erfreut sich großer Beliebtheit, nicht zuletzt auch, weil das Angebot reichhaltig ist.

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Die Fahrradbörse der SPD hat sich etabliert. Auch am Samstag wurden viele Fahrräder zum Verkauf oder Tausch angeboten. Foto: Tina Nitsche

„Vom Bobbycar über Kinderräder bis hin zu Rädern für Erwachsene“, weist Sebastian Klaas auf den ansehnlichen Fuhrpark, der da am Samstagmorgen zusammengekommen ist. Es herrscht reges Treiben. Fahrräder werden gebracht und fast genauso schnell wieder mitgenommen. „Nur Damenräder dürften es noch ein paar mehr sein“, stellt Volker Brümmer fest. Die Nachfrage ist groß, das Angebot auf diesem Sektor eher ein wenig kleiner. Ludger Olbrich kann dann jedoch aushelfen, als er eben mit einem solchen Exemplar um die Ecke biegt. Kurzer Preischeck und schon steht das Damenrad in der Reihe der zum Verkauf stehenden Räder. Und sein Bringer? Der entdeckt ein ansehnliches Herrenrad und schwingt sich gleich auf den Sattel.
Während er zur Probefahrt antritt, lassen Emma und einige andere Kinder ihrer Kreativität freien Lauf. Denn für die Kinder haben die Organisatoren Kreide mitgebracht, mit der sich das graue Pflaster herrlich in bunte Bilder verwandeln lässt. Andere nutzten die Gelgenheit zu einem Pläuschchen. Kaffee und Kuchen versüßen den Aufenthalt. „Wir machen das jetzt zum 12. Mal, und es ist schön, dass dieses Angebot so gut angenommen wird“, freut sich SPD Fraktionschef Johannes Waldmann. Die Käufer kommen von nah und fern, die Verkäufer aus den drei Ortsteilen der Gemeinde. Auch SPD Landtagsabgeordneter André Stinka schaut vorbei und ist begeistert. Noch begeisterter jedoch ist Joel, der freudestrahlend mit seinem blauen Traumrad den Heimweg nach Lüdinghausen antritt. Tina Nitsche

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Joel und seine Mama sind überglücklich, denn der Junge hat in Ascheberg bei der Fahrradbörse sein Traumrad gefunden. Foto: Tina Nitsche
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