Trikot statt Pappnase

Kleine Kicker gaben Gas beim 18. Karnevalsturnier des TuS Ascheberg! – Eltern und Fans fieberten mit!
ASCHEBERG. Nein, die roten Pappnasen haben sich die Jungs am Samstag und Sonntag nicht aufgesetzt. Auch wenn da Karnevalswochenende war. Statt dessen stülpten sich die kleinen Kicker ihre grün-weißen Trikots über und gingen freudestrahlend auf Punktejagd beim 18. Karnevalsturnier des TuS Ascheberg.
Was ist schon Karneval? „Das Beste an Karneval ist Fußball“, gab Louis Bomholt freudestrahlend zu. Denn beim erklärten Lieblingssport liefen der Ascheberger und seine Mitstreiter im Spiel gegen den TuS Hiltrup dann auch zur Höchstform auf. Selbst als sie einen Punkt zurücklagen, gaben die Jungs von Trainer Thomas Lisowski nicht auf.
Angefeuert vom Coach und den Eltern nahmen die F2-Junioren Kurs auf das gegnerische Tor. „Ben lauf! – Louis mehr nach rechts!“ – Mensch zieh vorbei!“ – die Eltern fieberten mit. Mal lauter, mal leiser. Und die zehn Minuten – auf diese Zeitspanne war der Spielmodus festgelegt worden – zogen sich dabei für manchen Fan manchmal auch in die Länge.
Bewegung kam ins Spiel, als das Orgateam, bestehend aus Ludger Rüschenschmidt und Thorsten Lepper, oben am Mischpult den Torbonus ankündigten. „Da simmer dabei, dat ist prima, Viva Colonia“, heizte die Kölscher Kultband „Die Höhner“ den Kickern musikalisch und zugegebenermaßen auch ein wenig karnevalistisch ein! Und das blieb nicht ohne Wirkung. Ascheberg traf – das Publikum jubelte! „Das gibt es doch gar nicht“, entfuhr es TuS- Jugendobmann Thomas Witthoff, der das Karnevalsturnier im übrigen auch geplant hat. „Die sahnen hier auch richtig ab!“, erklärte er, dass bereits die G1 Mannschaften am frühen Morgen schon jeweils beim Torbonus die Tore fallen ließen. Und eben diese Treffer wurden richtig belohnt! Mit Kammelle!
Während die G1-Mannschaften ohne Wertung spielten, sah es bei den F2, F1, E1 und E2-Mannschaften anders aus. „Da erhält jeder Spieler eine Urkunde“, verriet Rüschenschmidt.14-tani-tus-karmevalsturnier-bearb
Auf dem Spielfeld unten ist abgepfiffen worden. Endstand 1:1. Die Jungs von Trainer Lisowski gehen sich stärken, während sich Union Lüdinghausen startklar macht und gegen SC Westfalia Kinderhaus antritt.
Leonard Wenner greift zufrieden zur Süßigkeitentüte. „Karneval ist Fußball und nicht verkleiden“, macht er dabei deutlich, dass auch er kein Clownskostüm braucht. Aber das Beste beim Turnier sind „Spiel, Spaß und Spannung.“ Oder wie die Höhner es ausdrücken: „Da simmer dabei!“ Tina Nitsche

Info:

Die Ergebnisse des gesamten Karnvealturniers finden sich unter: http://tusfussball.de/turniere/karneval-2018.html

 

 

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