Archiv der Kategorie: Termine

Kaffeegenuss mit allen Sinnen

Kolpingsfamilie Ascheberg wartet mit einem besonderen Café auf
ASCHEBERG. Entspannt zurücklehnen und genießen? Das geht natürlich am besten mit einer Tasse Kaffee.
Die darf es dann auch am Wochenende im Ascheberger Westen gerne sein. Denn in den Seminarräumen der Firma Klaas öffnet das Kolpingcafé. Das allerdings bietet nicht nur Kaffee- und Kuchengenuss! Denn wer hier Platz nimmt, der bucht die Unterhaltung quasi gleich mit! Kaffee und Kuchen nämlich werden in ungewöhnlicher Atmosphäre serviert. Von wegen Bilder oder Regale an der Wand! Nein, die Gäste finden sich mitten im Marktambiente wieder. Rund um die Kaffeetafel präsentieren sich die unterschiedlichen Kolpingabteilungen mit dem was sie ausmacht.
Da begeistert die Kolpingjugend beispielsweise mit Aktionen für die kleinsten Gäste. Alle Abteilungen machen überdies mit einer ungewöhnlichen Foto- und Videoshow von sich reden. Fest steht: Die Besucher dürfen gespannt sein. Mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Nur soviel: Musik liegt ebenfalls in der Luft. Denn immerhin vereint die Kolpingsfamilie Ascheberg ja auch den Kolpingsspielmannzug in ihren Reihen. Die Spielleute jedoch sind im Ascheberger Westen unterwegs. „Sozusagen als Werbeträger“, verrät Sascha Klaverkamp, zweiter Vorsitzender schmunzelnd. Momentan haben die Mitglieder alle Hände voll zu tun. Schließlich will ein solches Vorhaben bestens vorbereitet werden.
Ach ja, ganz ohne aufzupassen kommen die Cafébesucher nicht davon. Denn neben Kaffee und Kuchen wartet außerdem ein besonderes Kolpingrätsel auf sie. Attraktive Preise inklusive. Überdies darf auch gerne mit einem Cocktail an der Cocktailbar angestoßen werden. Schließlich feiert die Kolpingsfamilie in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag. Viele wissen das schon, „aber längst noch nicht alle kennen uns“, so Klaverkamp. Der 1. und 2. April bietet deshalb die beste Gelegenheit die Kolpingvielfalt kennenzulernen. Ganz gemütlich bei einer Tasse Kaffee!
Und wer dann Lust bekommt mitzumischen, nur zu! Denn diese Familie vereint ganze Generationen sowie diverse Abteilungen unter seinem Dach und zählt aktuell 461 Mitglieder. „Die 500 zu knacken, wäre dann doch ein besonders schönes Geschenk“, würde sich da nicht nur Sascha Klaverkamp über weitere Kolpingbrüder- und Schwestern freuen. Tina Nitsche

Sagt der Bauch ja?

Wer kann da schon nein sagen? – „White Sox“ wollen mit richtig guten Songs, ihrem Markenzeichen und richtig viel Bewegung auch Talente für die eigenen Reihen begeistern
ASCHEBERG. Forsters „Bauch und Kopf“, das „Alte Fieber“ der Toten Hosen – wenn diese Songs auf der Playlist stehen, dann hört sich das nach richtig guter Musikunterhaltung an. Mehr noch: Das klingt verdächtig nach einer Rock-Pop-Veranstaltung. Stimmt!
Am 2. April erklingen diese Lieder. Im Ascheberger Westen. Da machen jedoch weder die Toten Hosen, noch Mark Forster Station. Nein, diese Lieder werden von einer Gruppe von Herren angestimmt, deren Name von ihrem Markenzeichen herrührt. Sie tragen am liebsten weiße Socken, und das auch zur schwarzen Anzughose.
Aber gerade weil sie anders sind, haben sie ihren Verein vom angestaubten Image „Männergesangverein“ befreit. Denn treten die „White Sox“ auf, dann ist eines garantiert: Ein bunter Musikmix.

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Ein Meister ist noch nie vom Himmel gefallen, deshalb lautet die erklärte Devise bauch bei den White Sox: Üben, üben, üben! Foto: Tina Nitsche

Und so laufen auch derzeit die Proben auf Hochtouren. Hohe und tiefe Töne vermischen sich mittwochs auf dem Saal bei Bultmann, dem erklärten Übungsquartier der Herren in den weißen Socken. Denn schließlich wollen sie bei der Ascheberger Gewerbeschau begeistern. Nicht nur die Massen, sondern vielleicht auch noch das ein oder andere Sangestalent für die eigenen Reihen. „Denn Nachwuchs können wir immer gebrauchen“, so Martin Janning, Vorsitzender der munteren Truppe. Wer hier mitmischen möchte muss nur eines mitbringen: Spaß am Singen. Kann ich nicht – gibt’s nicht – lautet die erklärte Devise.
Und wer jetzt meint das Singen in einem Chor sei altmodisch, der unterliegt einem Irrglauben. Denn die White Sox setzten weder auf altes Volksliedergut, noch auf Bewegungsunfähigkeit. Von wegen: Stillgestanden! Nein, hier wird gesungen mit vollem Körpereinsatz, schnippende Finger und wippende Füße inklusive. Statt Anzug und Krawatte, setzen diese Herren auf legere Kleidung und eben die weißen Socken, ihrem Markenzeichen. Und auch ihr Repertoire trägt die Note: Höchstmodern. Denn Stillstand ist Rückgang, die White Sox jedoch streben vorwärts. Mit aktuellen Songs wie Bauch und Kopf, aber auch ihrem eigenen Rap, der mittlerweile schon zur Erkennungsmelodie geworden ist. Und das macht soviel Spaß, dass sich aus dem Chor sogar ein A-Capella-Ensemble und die White-Sox-Band formiert hat. Wer nun neugierig geworden ist, und erwägt bei dieser ungewöhnlichen Truppe mitzumischen, dem sei empfohlen am Sonntag, 2. April gegen 14.30 Uhr bei Klaas am Kolping-Café vorbeizuschauen oder später bei Fensterbau Kröger. Und vielleicht sagen dann Bauch und Kopf: Ja, hier will ich mitmachen! Tina Nitsche

Info:

Wer sich entschließt bei den White Sox einzusteigen, der kann einfach mittwochs, um 20.30 Uhr auf dem Saal Bultmann zu den Proben kommen.

Propeller und heiße Kisten

Mit den Hotrods durch den Ascheberger Westen oder einfach in die Luft gehen!
ASCHEBERG. Die Zeit entschleunigen, Platz nehmen und entspannt aber auffällig reisen – diese Komponente bieten die Macher der Gewerbeschau „Let’s go West“ am 1. und 2. April.
Denn das Orga-Team hat Rudi Faber mit seinen Hotrods engagiert. Gerade einmal 160 Kilo wiegt ein solch auffälliges 13 PS starkes Geschoss, das durch ein außergewöhnliches Design besticht. „Quasi ein Gokart mit Straßenzulassung“, erklärt Rudi Faber, Geschäftsführer der Hotrod Citytour Münster GmbH. Vor rund 70 Jahren lieferten sich junge Rebellen in den Staaten in aufgemotzten Kleinwagen Beschleunigungsrennen.
„Das war die Geburtsstunde der sogenannten Hot-Rods, die damals ein Mix aus Straßenfahrzeug und Rennwagen waren“, gibt Faber Einblicke in die Geschichte seiner Mini-Bulliden. Die wesentlich „zahmeren“ Nachbauten erobern inzwischen als attraktive Citytourautos zum Selbstfahren Deutschlands Metropolen. In Ascheberg haben die sportlichen Flitzer ihr Debüt im vergangenen Jahr bei der Italienischen Nacht gegeben. Höchst erfolgreich. Denn die Nachfrage war riesig, und somit Geduld angesagt, um eines der begehrten Vehikel zu ergattern. Nun machen sie im Ascheberger Westen an der Waschstraße Ligges Station.

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Die Hotrod-Touren waren der Hit beider Ialienischen Nacht, jetzt kommen sie als Attraktion zur Gewerbeschau in den Ascheberger Westen. Wer einfach mal Platz nehmen will, das ist erlaubt, gefahren wird jedoch nur mit Helm! Foto: Tina Nitsche

Rund eine halbe Stunde geht es dort für Besucher mit Faible fürs Autofahren auf eine ungewöhnliche Ausfahrt. Einzigste Voraussetzung: Die Fahrer müssen über einen Führerschein der Klasse drei verfügen und dürfen als Teilnehmer im Straßenverkehr kein Alkohol im Blut haben. Sturmhaube und Helm sind Pflicht, werden aber gestellt. Und schon kann es losgehen. Sportlich, aber nicht weich gefedert. Jede Bodenwelle ist deutlich zu spüren. Denn statt Limousinencharakter wartet hier echtes Rennfahrfeeling und das im Cabrio-Format! „Da bläst einem der Wind um die Nase bei der etwas anderen Sightseeingtour“, verspricht Faber.
Und während die einen dann den Open-Air-Fahrspaß genießen und durch den Ascheberger Westen und den Ort cruisen, haben andere die Möglichkeit in die Luft zu gehen. Mit dem Hubschrauber. Denn der fehlt beim Unterhaltungsspektakel am ersten Aprilwochenende natürlich nicht. Gelten die Hubschrauberrundflüge zur Gewerbeschau doch als das erklärte Highlight. Hier heißt es bei Klaas auf der Rasenfläche: Einsteigen, anschnallen, abheben und die Welt aus der anderen Perspektive betrachten. Nervenkitzel pur und garantiert unvergleichliche Ausblicke! Und die können ganz ohne Sturmhaube und Helm genossen werden! Tina Nitsche

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Der Hubschrauber hebt ebenfalls wieder ab zur Gewerbeschau und dreht seine Runden über Ascheberg.. Foto:Tina Nitsche

Zeit für einen Wechsel im Kleiderschrank

Jetzt für den Damenkleiderbasar Verkaufsnummern sichern
ASCHEBERG. Die Temperaturen steigen, der Frühling wirft seine Schatten voraus. Allmählich wird es Zeit, die Sommersachen im Kleiderschrank nach vorne zu rücken. Gleichzeitig ist das die beste Gelegenheit kräftig auszusortieren.
Dabei kann Frau auf ganz bequeme Art und Weise ihre Kasse aufbessern. Denn gut erhalten, gewaschene und gebügelte Damenkleidung der Saison, sowie Accessoires, Taschen, Schuhe, Abendmode und all das was Frau sonst noch so trägt, kann am Samstag, 25. März, beim Damenkleiderbasar zum Verkauf angeboten werden. Denn von 14 Uhr bis 16.30 Uhr verwandelt sich dann das Pfarrheim St. Lambertus in eine große bunte Shopping-Meile.
Eine Institution mit zwei Seiten – auf der einen Seite kann Frau hier bis zu 40 Teile verkaufen, gleichzeitig kann sie aber auch das ein oder andere Schnäppchen machen, um wieder frischen Wind in den heimischen Kleiderschrank zu bringen. Dabei muss sie sich vor allem einen Termin merken: Den 6. März. Denn ab da bis zum 22. März startet die Kunden-Nummernausgabe im Kiosk Krause an der Bultenstraße 25. Die Kleiderannahme findet am Freitag, 24. März, von 18.30 Uhr bis 19 Uhr sowie am Samstag, 25. März, von 8 Uhr bis 10 Uhr im Pfarrheim St. Lambertus statt. Nicht verkaufte Artikel können dort am Sonntag, 26. März von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr wieder abgeholt werden. Tina Nitsche

 

Weitere Infos zum Basar finden sich unter www.st-lambertus-ascheberg.de oder sind telefonisch unter Tel. (0 85 93) 982 889 erhältlich.

Über den roten Teppich spaziert…

Informationsmorgen verdeutlichte: Profilschule Ascheberg hat viel zu bieten
ASCHEBERG. Christina hat es getan! Sie hat ihren Sohn am Samstag in der Profilschule Ascheberg angemeldet. „Natürlich haben wir zu Hause überlegt, die ganzen Diskussionen um die Schule gehen ja wohl kaum an irgendwem spurlos vorüber“, gibt sie zu. Aber, sie sei auch immer überzeugt gewesen von dieser Schule, die ihr anderer Sohn bereits besucht, und die, „dass kann ich sagen soviel zu bieten hat.“ Was genau das alles ist, das verdeutlichten Profilschüler am Samstagmorgen in der Mensa, wo viele Thementische aufgebaut worden waren, an denen es detailliert Auskunft unter anderem über das Arbeiten für den Gymnasialen Zweig, Berufsorientierung, Unterstützungs- oder Förderangebote gab. Von Kindern für Kindern! Die Eltern konnten sich derweil mit den vielen Lehrern unterhalten.
Über den roten Teppich in die Schulwelt
Der rote Teppich war ausgerollt worden. Vor der Mensa! Es brauchte nur noch darüber spaziert zu werden. Und schon waren Interessierte inmitten der Schulwelt, die vielleicht auch nach den Sommerferien ihre sein wird. Ein Schulalltag, der zugegebenermaßen ein wenig anders ist, der aber vor allem eines garantiert: „Hier wird niemand alleine gelassen“.
Das kann der kleine Jona mit Fug und Recht behaupten. Denn selbst für Schüler, die Schwierigkeiten haben, „wird hier viel getan“, sagt der Junge, der über die Leserechtschreibschwäche aufklärte. „Die ist nicht schlimm, uns wird hier geholfen, da gibt es sogar eine eigene AG“.

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Wie das Segeln in der Profilschule funktioniert, das war am Tisch von Lea Offermann zu erfahren, die Interessierten gerne detailliert Auskunft zum Thema erteilte. Foto: Tina Nitsche

Lea Offermann erklärte derweil wie es sich mit Wochenplaner und Checklisten durch die Schulwoche segeln lässt. Natürlich nicht mit dem Boot, „sondern über selbstgesteuertes Lernen, das nämlich bedeutet Segel-Unterricht“. Lea geht gerne zur Profilschule, denn hier kann sie ihre Fähigkeiten ausleben. „Schließlich ist jedes Kind individuell und hat damit unterschiedliche Stärken und Neigungen“, betont Nele Klaas am Tisch nebenan, wo sie gemeinsam mit Hannah Krampe die unterschiedlichen Profile und Werkstätten vorstellt. Was den beiden besonders gefällt verheimlichen sie nicht. „Hier besteht die Möglichkeit aus vielen Angeboten, das für sich Passende auszuwählen.“ Und da freute es sie besonders, das Interessierte da waren, die sich angehört haben, was die Schüler zu erzählen hatten. Diese verblüfften sogar ihre Eltern am Samstagmorgen. Denn die Profilschüler hatten es eilig am eigentlich freien Tag. „Eilig, um ihre Schule zu präsentieren“, sagte eine Mutter.
Kein Abschluss ohne Anschluss
Eine Schule, die übrigens bereits ab der fünften Klasse auf Berufsorientierung setzt. „Kein Schüler verlässt uns ohne Plan“, erklärte Lehrer Florian Schulte, dass an der Profilschule nach dem Prinzip „kein Abschluss ohne Anschluss“, vorgegangen wird. Am Samstag machte die Schule mit den wirklich wichtigen Dingen von sich reden. Engagierten Schülern, Lehrern und Eltern sei Dank! Sie alle gemeinsam boten interessante Einblicke. Einblicke, die den Eltern und Grundschülern Hilfestellungen in ihrem Entscheidungsprozess gaben. Und am Ende sagten nicht nur Christina und ihr Sohn Ja zur Profilschule. Auch einige andere Eltern meldeten ihre Kinder am Samstag an! Sie hatten genau hingeschaut und „es hat uns einfach überzeugt“ so der Tenor. Ob es am Ende für den Fortbestand reicht, bleibt abzuwarten. Bis Mittwoch, 22. Februar, um 14 Uhr können Eltern ihre Kinder noch für die Profilschule anmelden. 46 Anmeldungen sind nötig, damit es mit der weiterführenden Schule in Ascheberg weitergeht. Tina Nitsche

Info:
Die Profilschule Ascheberg bietet allen Kindern eine Plattform. Auch Eltern aus umliegenden Gemeinden dürfen  ihre Kinder hier anmelden. Den Kindern stehen alle Möglichkeiten offen , auch denen die ihr Abitur anstreben. Dieser Abschluss wir durch die  die Kooperationspartner  – Joseph-Haydn-Gymnasium in Senden. Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschule Nordirchen und Richard-von Weizäcker-Berufskolleg Lüdinghausen ermöglicht.
Detaillierte Infos zur Profilschule Ascheberg gibt es unter: http://www.ps-ascheberg.de

Die Anmeldezeiten für das kommende Schuljahr:

Montag, 20.02.2017 von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr
Dienstag,21.02.2017 von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr
Mttwoch, 22.02.2017 von 9 bis 14 Uhr

Pfarrheim mutiert zum Kaufhaus

Jetzt aussortieren und bei der Kleiderbörse verkaufen!
ASCHEBERG. Die Sonne steigt – der Frühling nimmt ganz langsam Fahrt auf! Und damit wird es Zeit für den Wechsel im Kleiderschrank.
Eine große Aufräumaktion lohnt sich, denn am Samstag, 11. März, verwandelt sich das Pfarrheim St. Lambertus in ein großes Kaufhaus, wenn dort die Ascheberger Kleiderbörse über die Bühne geht. Im Angebot gut erhaltene Kinderkleidung der nun anstehenden Saison in den Größen 50 bis 188. Wer nun gut erhaltene Kleidung aussortiert, kann sie gewaschen und gebügelt am Freitag, 10. März, in der Zeit von 9 Uhr bis 11 Uhr und von 14 Uhr bis 15.30 Uhr im Pfarrheim abgeben.
Der Verkauf findet dann am Samstag, 11. März, von 9 Uhr bis 12 Uhr statt. Nicht verkaufte Artikel können abends von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr wieder abgeholt werden. Wer sich auf diese Weise sein Taschengeld aufbessern und nicht mehr benötigte gut erhaltene Kinderkleidung – maximal 75 Artikel pro Anbieter – beim Basar zum Verkauf anbieten möchte, der benötigt jedoch Verkaufsnummern. Diese sind vom 20. Februar bis zum 4. März beim Kiosk Krause an der Bultenstraße 25 zu den Öffnungszeiten erhältlich. Tina Nitsche

Was eigentlich singt ein ganzes Dorf?

Gesucht: Ihr alle! – Kolpingsfamilie Aschberg startet erstmals ungewöhnliches Projekt
ASCHEBERG. Komm doch einfach mal raus aus Deiner Deckung! Wer gemeint ist? Na ganz einfach: „Du, du und du“. Oder in diesem Falle besser gesagt: Ihr alle!
Denn gesucht werden Menschen, die Spaß am Singen haben. Denn nur so kann sich am Freitag, 24. Februar, um 19 Uhr ein ganz ungewöhnlicher und vor allem einmaliger Chor formieren! Und genau das ist der Plan: Alle Menschen, egal ob Junge oder Mädchen, Mann oder Frau sollen sich angesprochen fühlen, wenn die Ascheberger Kolpingsfamilie ein ganz neues Projekt verwirklichen und damit ein besonderes Debüt geben will.
„Wir wollen das Dorf zum Singen bringen“, erklärt Kolpingchef Martin „Boat“ Weiß. Dabei ist es unwichtig, ob jemand Chorknabe, Profi oder eigentlich eher der vermeintliche Typ unmusikalisch ist. Nein, in diesem Fall geht es um die Gemeinschaft und dabei zählt jede Stimme. Denn nur so können, wie es Mark Foster derzeit in seinem angesagten Hit schon so treffend besingt: Die Chöre singen. Selbst die Trommeln werden erklingen, denn die Gruppe „MarziPan“ unterstützt das Projekt instrumental.
Was aber eigentlich singt ein ganzes Dorf? Soviel darf an dieser Stelle schon verraten werden: Hits aus vergangenen Zeiten, Evergreens und natürlich auch aktuelle Songs. Ich kenn doch gar nicht die Texte oder ähnliche Ausreden nicht Teil dieses Chors zu werden, die zählen nicht. Denn die Songtexte werden per Beamer an die Wand geworfen. Ablesen, singen und fertig! In den Pausen warten kleine Stärkungen auf die Sänger. Jetzt heißt es nur noch: Termin am Freitag, 24, Februar, vormerken. Bedenken beiseite schreiben, aus der Deckung kommen und sich um 19 Uhr am Pfarrheim St. Lambertus einfinden. Denn nur dann kann ein ganzes Dorf gemeinsam singen! Tina Nitsche

Sparen wie die Schotten

Kaufmannschaft Pro Ascheberg ruft die Schottentage aus
ASCHEBERG. Das die Schotten gerne sparen, ist allgemein bekannt. Doch in diesem Falle sind sie lediglich Namensgeber. Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren auch. So lange nämlich ruft die Kaufmannschaft Pro Ascheberg schon ihre Schottentage aus.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder Waren und Dienstleistungen zu klitzekleinkarierten Preisen. Vom 26. bis zum 28. Januar bietet sie erneut, die Gelegenheit für all diejenigen, die wie die Schotten auch eher sparsam sind, Günstig einzukaufen. Passend zu den Temperaturen purzeln die Preise.
Mit dem bekannten Werbeslogan „Geiz ist geil“ hat diese Aktion jedoch nichts gemein. „Nein, vielmehr sind die Schottentage quasi eine Art Winterschlussverkauf, der noch immer fest in den Köpfen vieler Menschen verankert ist, obwohl es ihn so offiziell gar nicht mehr gibt“, sagt Pro Aschebergs Pressesprecher Günter Schwalbe. Das Besondere dabei: Die Ascheberger Geschäftsleute blasen geschlossen zum „Winterschlussverkauf“. Denn dieser war seinerzeit auch Anlass zu der Idee.
Drei einheitliche Tage, die im Zeichen des Sparens für die Kunden stehen. „Und dabei werden reguläre Artikel reduziert. Wir kaufen zu diesem Zweck keine billigen Waren ein, die wir bei dieser Gelegenheit verkaufen“, unterstreicht Bernd Heitmann, Vorsitzender der Kaufmannschaft, dass die Kaufleute auf Nachhaltigkeit setzen wollen. Jedes der insgesamt 19 teilnehmenden Geschäfte setzt dabei für sich den Rotstift an und entscheidet individuell über die Nachlässe. So dürfen sich die Kunden auf unterschiedliche Rabatte teilweise auf das gesamte Sortiment, teilweise auf einzelne Produktgruppen freuen. Bleibt also nur noch eines zu sagen: „Auf zum munteren „Schotten-Shoppen in Ascheberg“. Tina Nitsche

 

Info:
Die Schottentage finden von Donnerstag, 26. Januar, bis Samstag, 28. Januar, während der Geschäftszeiten statt.

Siegerehrung im ski trächtigen Rahmen

„Lümmelmänner“ geben ihr Debüt bei Ausrichtung der diesjährigen Kegeldorfmeisterschaft
ASCHEBERG. Sie haben ihr Debüt gegeben und das durchaus mit Applaus. Denn der Titel Kegeldorfmeister 2016 hat dem Herrenkegelclub „Lümmelmänner“ gleich auch ein wenig Arbeit beschert.
Sie dürfen die Kegeldorfmeisterschaft 2017 nun ausrichten. Und dabei haben die Jungs Neuland betreten. Christoph Rolf hat sich um die Aufbereitung der Formulare und Statistiken am PC gekümmert, die per Beamer für jedermann sichtbar am Samstag in Frenkings Tenne an die Wand geworfen worden sind. Und spätestens als die Besten der Besten des vergangenen Jahres dort erschienen sind, ist das nicht ganz geräuschlos vonstatten gegangen. Heftiger Beifall ertönt. Vom Computer. Christoph Rolf schmunzelt. Seine kleine technische Raffinesse zaubert den vielen Kegelbrüdern- und Schwestern ein Lachen ins Gesicht.
„Es ist mal was Neues und ja, wir mussten uns schon etwas reinknien in unsere neue Aufgabe“, verrät Christoph Rolf, während Kegelbruder Jürgen Wellmann einwandfrei moderierend den Keglern parallel das Prozedere erklärt. Schnell wird deutlich „die Neuen“ haben ihre Hausaufgaben gründlich gemacht. „Aber wir haben schließlich auch die perfekte Unterstützung gehabt“, loben Rolf und Wellmann den Damenclub „Fünf Gewinnt“ sowie die „Özzelbrözzels“, die das Feld bestens vorbereitet haben. „Das hat uns die Arbeit sehr erleichtert.“
Neues Konzept hat sich bewährt
Nachdem die „Bolzendreher“ im vergangenen Jahr das Konzept Kegeldorfmeisterschaft erfolgreich aufpoliert haben, wollen die „Lümmelmänner“ bei ihrem Debüt als Ausrichter daran auch gar nicht groß etwas ändern. „Im Gegenteil, wir wollen möglichst viel übernehmen, denn die Neuerungen kamen bestens an.“ So wird es auch in diesem Jahr eine Siegerehrung im ski trächtigen Rahmen geben, denn nach dem Riesenerfolg 2016, wird die Siegerehrung am 18. März um 19.30 Uhr im Rahmen der Kolping-Apres-Ski-Party gefeiert.
„Pünktlich um 21 Uhr heißt es dann nur noch Aprés-Ski-Party“, verspricht Jürgen Wellmann schon jetzt. Gekegelt wird auf den Bahnen der Familie Frenking und im Goldenen Stern. Sollte die Anmeldezahl ähnlich hoch liegen wie im Vorjahr – da kämpften insgesamt 43 Klubs um die Titel – wird sich auch an den Beiträgen nichts ändern. Die sind im Vorjahr trotz geänderter Rahmenbedingungen konstant geblieben. Auch Einzelkegler dürfen wieder mitmischen. „Die waren im vergangenen Jahr gebündelt, und damit haben wir gute Erfahrungen gemacht“, so Jürgen Wellmann. Je nachdem wie viele sich anmelden, werden überdies Vor- und Nachkegeltermine angeboten, um die Flexibilität zu wahren. Trotz der katastrophalen Witterungsbedingungen haben sich am Samstag bereits 34 Clubs schon angemeldet.

Für all diejenigen, die den Termin nicht wahrnehmen konnten, besteht noch bis zum 21. Januar die Möglichkeit sich bei Jörg Taubitz, Telefonnummer (0 25 93) 95 79 05 anzumelden. Tina Nitsche

 

Die Kegel-Termine:

Samstag, 18. Februar

Sonntag, 19. Februar

Samstag, 4. März

Sonntag, 5. März

Samstag, 11. März

Sonntag, 12. März

Jeweils von 10 Uhr bis 20 Uhr

 

Zur Italienischen-Nacht: Selbstgenähtes by Tante Juju

Mit einem Loop fing alles an. Seitdem näht "Tante Juju" mit großer Leiodenschaft. Zur Italienischen Nacht begeistert Julia Kommina mit eigenen Kreationenn. Tina Nitsche
Mit einem Loop fing alles an. Seitdem näht „Tante Juju“ mit großer Leiodenschaft. Zur Italienischen Nacht begeistert Julia Kommina mit eigenen Kreationenn. Foto: Tina Nitsche

Julia Kimmina hat ausgefallene modische Kreationen im Gepäck
ASCHEBERG. Die Nähmaschine rattert unermüdlich. Immer dann wenn andere Feierabend machen. Für Julia Kimmina sind das nach einem langen Arbeitstag dann die entspannten Momente. „Andere gehen zum Sport, machen Yoga oder anderes, um sich zu entspannen, ich gehe an die Nähmaschine“, sagt sie. Und das tut sie mit viel Herzblut und noch mehr Leidenschaft. Und in Tagen wie diesen, zugegebenermaßen mit einem Ziel vor Augen.
Denn die Zeit läuft, nur noch wenige Tage bis Freitag, 12. August. Und da mischt Julia Kimmina mit beim grün-rot-weißen Spektakel. Zur italienischen Nacht baut sie ihren Pavillon vor der Drogerie Bose auf. Im Gepäck, wie könnte es anders sein, Selbstgenähtes. Nähen, das ist ihr Ding. Bevorzugt Kleidung für die kleinen Menschen. Dabei tragen ihre Kreationen nicht nur eine ganz eigene Handschrift, sondern auch einen eigenen Namen. „Tante Juju“.
„Na ja, ich wollte ein kleines Pseudonym, die meisten kennen mich, wissen wie ich heiße, aber irgendwie passt Tante Juju“, erzählt sie. Den Namen hat sie ihren Nichten und Neffen zu verdanken. Die nennen sie nämlich so.
Tante Juju begeistert mit ungewöhnlichen Kreationen. Anregungen holt sie sich nur gelegentlich. „Meistens kommen die Ideen, wenn ich Stoffe sehe.“ Wie sie zu ihrem Hobby gekommen ist, ist schnell erzählt. Eines Tages hat sie einen Loop gesehen und fand diesen toll. „Mensch das kannste doch auch, habe ich da nur gedacht.“ Gedacht – getan und schon war der erste eigene Loop fertig. Ihm folgten viele. Doch irgendwann reizte sie nur das Fertigen von Loops nicht mehr. Eine neue Herausforderung musste her. Sie wagte sich an Kindersachen. Ihre persönliche Note lässt sie immer mit einfließen. Denn das gewisse Etwas liegt dabei in der Gestaltung bzw. den Verzierungen. Punphosen, Oberteile, Wickeltaschen, Schals, und natürlich auch Loops – die sogar für Mami und Kind im Partnerlook – ihre Kreationen finden reißenden Absatz bei den Müttern. „Und wenn ich dann Kinder sehe, die mit meinen Sachen angezogen sind, dann geht mir das Herz auf“, gibt die 30-Jährige lächelnd zu.
Bislang rattert die Nähmaschine in ihrer Freizeit. „Irgendwie hatte ich noch nicht den Mumm, den Schritt in die Selbstständigkeit zu tun.“ Ausschließen will sie das jedoch nicht. Bald wird Julia selber Mama. „Und da freue ich mich natürlich riesig, dass ich für meine eigenen Kinder nähen darf““. Nun jedoch wartet sie erst einmal mit einer bunten Mischung an ausgefallenen modischen Kreationen zur Italienischen Nacht auf. Lauter Unikate, die alle das Prädikat „selbstgenäht by Tante Juju“ tragen. Tina Nitsche