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Gewappnet für die Mama-Ära: „Die Mutterkomplexe“

Die „Rabenmutter“ hat erfolgreich ihr erstes Buch veröffentlicht
ASCHEBERG. Das Leben einer Mama ist unterhaltsam. Der Weg dorthin jedoch lange nicht so einfach, wie das vielleicht auf den ersten Blick immer klingen mag.
„Mama werden“ ist ein Wunsch vieler junger Frauen. Auch Marie-Christin Uhlenbrock wollte seit ihrem 10. Lebensjahr immer nur eines: „Ne Mutti sein.“ Heute ist die 31-Jährige eine Mutter.
Und zwar eine, die von sich Reden macht: Als „Rabenmutter“.
Nein, nicht das was jetzt vielleicht viele denken mögen – die Aschebergerin ist Mama mit Leib und Seele, als Rabenmutter hat sie vor allem mit ihrem gleichnamigen Blog über das Mamasein von sich Reden gemacht. Denn dort offenbarte sie viele Dinge und Wahrheiten von der Schwangerschaft bis zum Mamasein an sich, die sich nicht unbedingt wie eine Schmusegeschichte lesen. Humoristisch, mit einer Portion Sarkasmus und in mehr als unterhaltsamen Stil fesselt sie mit diesem Blog seit Jahren eine große Leserschaft.
Und eben dieser ist es zu verdanken, „dass ich jetzt mein erstes Buch rausgebracht habe“, präsentiert die „Rabenmutter“ stolz ihr Debütwerk „Die Mutterklomplexe“. Der Inhalt ist speziell, in einer teilweise flapsigen Sprache, gewürzt mit einer großen Prise Humor aber auch Sarkasmus. „Wer es zu Ende liest, der ist gewappnet für das was kommt“, sagt die Autorin und unterstreicht, dass dieses Buch, eben weil es einige schonungslosen Wahrheiten offenbart, durchaus auch eine Lektüre für Männer ist.
Buch des Monats
Das ihr Buch, dass sie übrigens selbst im Verlag Tredition verlegt hat, auf Anhieb Buch des Monats werden würde, damit hätte sie nicht gerechnet. „Eben auch weil es wie gesagt ein wenig anders ist“, sagt sie. Ein Jahr hat Marie Christin Uhlenbrock für ihr Werk benötigt. Geschrieben hat sie es „aus dem Bauch raus, sehr zum Leidwesen meiner Lektorin Carina Lämmer“. sagt die gelernte Erzieherin grinsend. Schließlich liefert der Mama-Alltag Geschichten am laufenden Band, „und alles andere von der Befruchtung bis zur Geburt hatte ich im Kopf.“
Ihr Buch ist anders, wie gleich der erste Anreißer deutlich macht: „Aus dem Deutschen übersetzt ins Sarkastische“. Auch das Titelbild, das aus der Feder von Steffi Thole (Mimi Art) stammt, animiert zum Hinschauen. Denn irgendwie kommt einem diese rothaarige Frau, die in der einen Hand eine Babyflache hält und in der anderen einen BH, doch bekannt vor. Gleichzeitig macht alleine dieses Bild schon deutlich, was Marie-Christine inhaltlich verarbeitet: „Schwangerschaft macht etwas mit einem“. Nicht nur die Folgen wie Dehnungsstreifen oder „leicht verschobene Figur“ , sind es, die einer frischgebackenen Mama zu schaffen machen. „Auch die Hormone spielen verrückt.“
Es ist ein Buch, dass aufschlussreich ist und nicht ganz zu unrecht den Untertitel ein „(Un)Ratgeber“trägt. Ein Buch, dass auf der einen Seite unterhaltsam ist und dem Leser ein Lächeln ins Gesicht zaubert, aber ihn durchaus auch einmal schlucken lässt. Ein Buch eben, für dass das Leben Pate stand und nicht irgendeine Fantasiegeschichte. Und ein Buch, dass seine Autorin auf den Geschmack gebracht hat weiterzuschreiben. Denn das Leben als Mama liefert schließlich jede Menge Zündstoff und auch für die „Rabenmutter“ „kommen da die Ideen in den unmöglichsten Situationen.“ Tina Nitsche

 

Das Buch „Die Mutterkomplexe“ ist unter der ISBN-Nr

978-3-7482-0262-2 (Paperback)

978-3-7482-0263-9 (Hardcover)

978-3-7482-0264-6 (e-Book)

im Handel erhältlich.

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