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Anmalen – waschen – anmalen!

Schausteller Arno Zahn bringt für die Ascheberger, die bei ihm auf dem Kahtarinenplatz auf Entenjagd gehen, ein besonders bunten Gewinn mit. Foto: Tina Nitsche
Schausteller Arno Zahn bringt für die Ascheberger, die bei ihm auf dem Kahtarinenplatz auf Entenjagd gehen, ein besonders bunten Gewinn mit. Foto: Tina Nitsche

Schausteller Arno Zahn bietet bunten Spaß beim „Lustigen Entenangeln“
ASCHEBERG. Höher – schneller – weiter, nein diese Art von Nervenkitzel, die hält Schausteller Arno Zahn nicht bereit.
Bei ihm geht es vielmehr lustiger, interessanter und in diesem Jahr auch noch bunter zu. „Ich sage nur anmalen, waschen, anmalen“, verrät er grinsend und präsentiert den neuesten Hit, den er eigens für die Gäste der Jakobi-Kirmes bereithält.
Lauter Tiere, ein Teddy, eine Schildkröte und viele andere tierischen Gesellen warten auf die erfolgreichen Angler, die den Weg zu Arno Zahns „Lustigem Entenangeln“ finden. Denn dieses Ausspielgeschäft betreibt der Schausteller mit viel Herzblut. Vor allem die Freude, die die ganz kleinen Gäste jedes Mal mitbringen, wenn sie hochkonzentriert nach den bunten Enten angeln, die mag der zweifache Vater besonders.
„Eine Kirmes besteht nicht nur aus Karussells, nein, es gibt auch Nervenkitzel am Boden“, freut er sich, dass dieser auf der größten Dorfkirmes im Münsterland immer gut ankommt. Und um das Spiel für seine großen und kleinen Gäste stets interessant zu halten, ist er ständig auf der Suche nach neuen Ideen. „Und bin fündig geworden, mit eben diesen lustigen Gesellen“, präsentiert er einen Teddy.
Noch ist dieser schlicht weiß, doch das wird sich bei seinem neuen Besitzer schnell ändern. Denn dieser Teddy, kommt ebenso wie die anderen tierischen Zeitgenossen, nicht alleine daher. Im Gepäck haben sie alle außerdem jeweils fünf besondere Stifte. Das erklärte Werkzeug für kreative Köpfe, die den Stofftieren dadurch ein buntes Kleid verpassen können. Und da die Menschen gerne auf Vielfalt im Kleiderschrank setzten, können auch diese Tiere ihr „Kleid“ je nach Lust und Laune ihres Besitzer immer wieder verändern. „Einfach waschen und wieder neu anmalen, so einfach geht das“, verrät Arno Zahn. Ein bunter Spaß für Jung und Alt.
Zu haben ist er für diejenigen, die erfolgreich bei ihm auf Entenjagd gehen. Zur fröhlichen Jagd wird dabei in diesem Jahr auf dem Katharinenplatz geblasen. Denn das lustige Entenangeln, das bislang immer auf der Himmelstraße neben dem Jump Street aufbaute, ist am Wochenende direkt neben dem Cocktailstand von Kerstin Melcher und damit schräg gegenüber von Ascheberg Marketing zu finden. Und dabei ist Spaß, Spannung ebenso wie Farbenpracht garantiert. Eben lustiger und bunter, statt höher, schneller, und weiter…..Tina Nitsche

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Paradiesvögel im schillernden Kirmeskosmos

Nächtlicher Flug im Farbenrausch, Otto Wendler machte es im Wellenflieger möglich.  Foto: Tina Nitsche
Nächtlicher Flug im Farbenrausch, Otto Wendler machte es im Wellenflieger möglich. Foto: Tina Nitsche
Wehende Haare bei rasanter Fahrt im Musikexpress.  Foto: Tina Nitsche
Wehende Haare bei rasanter Fahrt im Musikexpress. Foto: Tina Nitsche

Die Jakobi-Kirmes Ascheberg bescherte den vielen Besuchern Adrenalkinschübe, jede Menge Spaß und bunte Vielfalt
ASCHEBERG. Ein kurzer heftiger leuchtend bunter Schauer prasselte farbenfroh vom strahlend blauen Himmel und zauberte den unzähligen Besuchern ein Lachen in die Gesichter. Die Hände flogen zum Himmel, als die stellvertretende Bürgermeisterin Maria-Schulte Loh gemeinsam mit den Schaustellern am Samstagabend die größte Dorfkirmes im Münsterland traditionell mit Freichips eröffnete. Danach hieß es Bahn frei für drei Tage unvergessliches Kirmesvergnügen. Jung und Alt stoben auseinander und stürzten sich vergnügt ins Getümmel.
Zahlreiche Paare Hände legten sich um die Stahlbügel. Das Blut rauschte in den Adern, ein Kribbeln machte sich in der Magengrube breit und dann schoss (das) Adrenalin die juchzenden Menschen in andere Sphären. Ausharren – Warten – unbeschreiblicher Zauber in luftiger Höhe und Gefühlsstürme als es im freien Fall rasant zu Boden ging. „Adrenalin pur“, japste eine Besucherin überglücklich, als sie das gleichnamige Fahrgeschäft verließ und in der Menge abtauchte. Mittendrin schillernde Paradiesvögel mit schrägen glitzernden Kopfbedeckungen. Trends wurden ausgemacht. Der Kirmessommer präsentierte sich opalisierend, glitzernd, bunt. Wie? Madeleine Heitmann machte es vor: Die trendbewusste Kirmesbesucherin flanierte da mit farbenfroh blinkender Brille durch die Massen und verschaffte sich mit einem in Design dazu passenden Schnuller Gehör, denn dieses Prachtexemplar verfügte über eine integrierte Pfeife. Am Schießwagen zielten alle scharf und das im Takt der eigenen Musik. Zielen, Schießen, DJ spielen – multitaskingfähig präsentierte sich das Publikum, zu dem nicht nur Einheimische, Herberner und Davensberger, sondern auch viele Auswärtige zählten. Rauschender Farbenwirbel, die Haare flatterten im Wind, Dauerlächeln im Gesicht, fröhliches Gekreische – ein Auftakt nach Maß in einer bunten atemberaubenden Welt. Da ging es rasant in die Höhe, im Salto-Mortale auch über Kopf, der Himmel war zum Greifen nah im Wellenflug, die Fahrten im Musikexpress gingen mal vorwärts, mal rückwärts, die Geschmacksvariante mit den vielen Kirmesspezialitäten ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Die Jakobi-Kirmes verwandelte den Ortskern in einen schillernden Kosmos, mit vielen bunten Reizen, dem sich keiner entziehen konnte. Tina Nitsche