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Weiße Nächte am Herberner Beach

St. Benedikt Kirmes lockt mit Unterhaltung, karibischem Flair und einer Besonderheit
HERBERN. Ein kühler Cocktail am Beach, unterhaltsame Musik, fröhliche Menschen – das sind die Zutaten für echtes Caribian-Feeling.
Wenn dann die Welt noch Kopf steht, dann stehen die Zeichen auf Kirmes: Am Freitag, 19. Juli, fällt der Startschuss um 17 Uhr zum dreitägigen Kirmesspektakel St. Benedikt Kirmes am karibischen Biergarten der Schaustellerfamilie Strothenke.
Der Amtsplatz an der Talstraße wird derzeit schon auf karibisches Flair getrimmt. Sand wird aufgeschüttet, Sitzgelegenheiten aufgebaut – langsam verwandelt sich die Fläche in einen Beach. Kinder können dort unbeschwert spielen, während die Eltern in vollen Zügen das Kirmesflair genießen dürfen. Karibische Cocktails bringen dabei ebenso Erfrischung wie der kühle Fahrtwind in Raschs Musikexpress. Mal geht die Fahrt vorwärts, mal rückwärts. Garantiert ist auf jeden Fall der Gute-Laune-Faktor! Auch Fahren ohne Führerschein ist am Wochenende in Herbern ausdrücklich erlaubt. Zumindest für all diejenigen, die eine Fahrt in Strothenkes Autosccoter buchen.
Die ganz kleinen Besucher erleben aufregende Abenteuer im Dschungel, denn dorthin entführt Seppi Kleuser die Kids im Feuerwehrauto oder im rasanten Flitzer. Wer dann doch lieber festen Boden unter den Füßen behält, der kann Nervenkitzel beim Taschenangeln oder Dosenwerfen erleben.
Auch für die kulinarische Seite ist in vielfältiger Weise gesorgt. Die Nächte hingegen versprechen in Herbern am Wochenende weiß zu werden. Keine Angst, Petrus hat nicht etwas Schneefall prognostiziert! Nein, der Tanz am Beach, Woba-Musik sorgt hier musikalisch für das „Caribian-Feeling, mutiert nämlich erstmals zur White-Caribian-Night! Denn zum Tanz ist in diesem Jahr eine besondere Kleiderordnung vorgesehen! „Weiße Kleidung sollte es sein“, sagt Schausteller Wilbert Strothenke. Was dann passiert? Na, das wird an dieser Stelle noch nicht verraten! Nur soviel: Strothenke und DJ Wolfgang Bauerbach bringen die Gäste auf jeden Fall zum Strahlen! Tina Nitsche

Info:
Die St. Benedikt Kirmes wird am Freitag, 10. Juli um 17 Uhr von der stellvertretenden Bürgermeisterin Petra Haverkamp eröffnet und läuft bis 1.30 Uhr.
Samstag, 11.07., 14 Uhr bis 1.30 Uhr
Sonntag, 12. Juli, 11 Uhr bis 1.30 Uhr

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Ohne Kleidersorgen und mit neuen Disziplinen

Ulla Ringelkamp spendierte dem Kegelclub "Die Bahnsinnigen" das Outfit für die Kirmes-Kegelzehnkämpfe.  Foto: Tina Nitsche
Ulla Ringelkamp spendierte dem Kegelclub „Die Bahnsinnigen“ das Outfit für die Kirmes-Kegelzehnkämpfe. Foto: Tina Nitsche

Heimische Clubs starteten in die traditionellen Kirmes-Kegelzehnkämpfe
ASCHEBERG. Kleidersorgen hatte der Kegelclub die „Bahnsinnigen“, am Sonntag nicht. „Ulla sei Dank“, verrät Niklas Bultmann grinsend und zeigt stolz auf sein weiß-blaues Trikot, auf dem drei goldene Sterne prangen. „Drei mal Fußballdorfmeister“, klärt Laurin Sabe auf. Die Kegeltitel fehlen noch. „Da haben wir noch Platz für weitere Sterne“. Gut gelaunt stürzen sich die Jungs in den traditionellen Kegelzehnkampf und fallen auf mit ihren brandneuen Shirts, die ihnen Ulla Ringelkamp spendiert hat. „Ein Kegelclub, ein Friseur“, sagt Nils Heubrock und erklärt, dass der Kegelclub geschlossen zum gleichen Friseur geht. Danach legen die Jungs los: Entenangeln, Pferderennen, Schießen, Dosenwerfen, Pfeilwerfen. Auch die Damentruppe „KC Stößchen“ ist eifrig unterwegs und kürt am Ende die beiden Verliererinnen Kim und Elena mit einer neongelben Warnweste auf der sichtbar in großen Lettern die Niederlage verzeichnet ist. Die Meisterjäger müssen sich hingegen erst einmal eine kleine Verschnaufpause gönnen und reihen sich an Wennings Fischstand ein. Der Damenkegelclub „Die perfekte Partie“ hat dem Zehnkampf kurzerhand eine neue Disziplin zugefügt. „Die Essensdisziplin“, verrät Tina Blumhagen, dass nun erst einmal unterschiedlichste kulinarische Stände „abgearbeitet“ werden, bevor sich die Mädels in den knallroten Shirts wieder ins Getümmel begeben. Die Kegler prägen das Bild auf der Jakobikirmes am Sonntag und auch die Schausteller haben sich für die beliebten Zehnkämpfe wieder einiges einfallen lassen. Am bayrischen Schießwagen verwöhnt René Bartelt seine Kegler in diesem Jahr mit Leuchtschmuck. „Das ist so einmalig hier, da lasse ich mir gerne jedes Jahr etwas anderes für die Klubs einfallen“. Am Kirmessonntag war der „Hauptkampftag“ der Kegelvereine, am Montag jedoch stürzten sich auch noch einige Klubs gut gelaunt in den ultimativen Kirmeswettkampf. Tina Nitsche