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Zur Italienischen-Nacht: Selbstgenähtes by Tante Juju

Mit einem Loop fing alles an. Seitdem näht "Tante Juju" mit großer Leiodenschaft. Zur Italienischen Nacht begeistert Julia Kommina mit eigenen Kreationenn. Tina Nitsche
Mit einem Loop fing alles an. Seitdem näht „Tante Juju“ mit großer Leiodenschaft. Zur Italienischen Nacht begeistert Julia Kommina mit eigenen Kreationenn. Foto: Tina Nitsche

Julia Kimmina hat ausgefallene modische Kreationen im Gepäck
ASCHEBERG. Die Nähmaschine rattert unermüdlich. Immer dann wenn andere Feierabend machen. Für Julia Kimmina sind das nach einem langen Arbeitstag dann die entspannten Momente. „Andere gehen zum Sport, machen Yoga oder anderes, um sich zu entspannen, ich gehe an die Nähmaschine“, sagt sie. Und das tut sie mit viel Herzblut und noch mehr Leidenschaft. Und in Tagen wie diesen, zugegebenermaßen mit einem Ziel vor Augen.
Denn die Zeit läuft, nur noch wenige Tage bis Freitag, 12. August. Und da mischt Julia Kimmina mit beim grün-rot-weißen Spektakel. Zur italienischen Nacht baut sie ihren Pavillon vor der Drogerie Bose auf. Im Gepäck, wie könnte es anders sein, Selbstgenähtes. Nähen, das ist ihr Ding. Bevorzugt Kleidung für die kleinen Menschen. Dabei tragen ihre Kreationen nicht nur eine ganz eigene Handschrift, sondern auch einen eigenen Namen. „Tante Juju“.
„Na ja, ich wollte ein kleines Pseudonym, die meisten kennen mich, wissen wie ich heiße, aber irgendwie passt Tante Juju“, erzählt sie. Den Namen hat sie ihren Nichten und Neffen zu verdanken. Die nennen sie nämlich so.
Tante Juju begeistert mit ungewöhnlichen Kreationen. Anregungen holt sie sich nur gelegentlich. „Meistens kommen die Ideen, wenn ich Stoffe sehe.“ Wie sie zu ihrem Hobby gekommen ist, ist schnell erzählt. Eines Tages hat sie einen Loop gesehen und fand diesen toll. „Mensch das kannste doch auch, habe ich da nur gedacht.“ Gedacht – getan und schon war der erste eigene Loop fertig. Ihm folgten viele. Doch irgendwann reizte sie nur das Fertigen von Loops nicht mehr. Eine neue Herausforderung musste her. Sie wagte sich an Kindersachen. Ihre persönliche Note lässt sie immer mit einfließen. Denn das gewisse Etwas liegt dabei in der Gestaltung bzw. den Verzierungen. Punphosen, Oberteile, Wickeltaschen, Schals, und natürlich auch Loops – die sogar für Mami und Kind im Partnerlook – ihre Kreationen finden reißenden Absatz bei den Müttern. „Und wenn ich dann Kinder sehe, die mit meinen Sachen angezogen sind, dann geht mir das Herz auf“, gibt die 30-Jährige lächelnd zu.
Bislang rattert die Nähmaschine in ihrer Freizeit. „Irgendwie hatte ich noch nicht den Mumm, den Schritt in die Selbstständigkeit zu tun.“ Ausschließen will sie das jedoch nicht. Bald wird Julia selber Mama. „Und da freue ich mich natürlich riesig, dass ich für meine eigenen Kinder nähen darf““. Nun jedoch wartet sie erst einmal mit einer bunten Mischung an ausgefallenen modischen Kreationen zur Italienischen Nacht auf. Lauter Unikate, die alle das Prädikat „selbstgenäht by Tante Juju“ tragen. Tina Nitsche

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Von wegen mal eben schnell

Ampelanlage regelt den Verkehtsfluss

Mal eben schnell – diese Devise gilt nicht mehr. Zumindest nicht auf der Bultenstraße. Denn da werden die Autofahrer nun quasi ausgebremst: Seit zwei Tagen ist in Höhe der Zahnarztpraxis Grote bzw. gegenüber des Friseursalons Nientiedt eine mobile Ampelanlage aufgestellt. Das Pendant dazu befindet sich auf der Appelhofstraße in Höhe des Sonnenstudios/Drogerie Bose. Nun, da die Baumaßnahme Dieningsstraße in Richtung Blumen Heitmann aufgerückt ist, regelt die Ampel den Verkehrsfluss. Das bedeutet, dass es auf der Bultenstraße mal wieder ganz eng wird, wenn sich hier die Autofahrer, die rechts ab Richtung Appelhofstraße/Sandstraße – eine andere Möglichkeit gibt es zur Zeit nicht wie das blaue Schild mit dem weißen Pfeil verdeutlicht – wollen, bei der Rotphase in Geduld üben müssen, während der Gegenverkehr langsam Richtung Biete an ihnen vorbei rollt. Ein wenig Rückstau wird es logischerweise bei der Rotphase ebenfalls auf der Appelhofstraße geben, nur ist hier bedeutend mehr Platz. Die gute Nachricht: Diese Ampeleinrichtung ist nicht für die Ewigkeit, sondern nur für die Dauer der Sanierungsarbeiten der Dieningsstraße, bestimmt. Tina Nitsche