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Und wieder regiert ein Kaiser!

Uwe Finke lässt Kaiser-Ära nicht abrechen/ Mit Ehefau Marion folgt er Arthur Tönning auf den Kaiserthron
HERBERN. Es krachte und Uwe Finke schlug die Hände vors Gesicht. Ein ungläubiges „Nein“ kam über seine Lippen. Ein kurzer fassungsloser Moment! Doch der Ruf aus der Menge „wir können hier nur Kaiser im Dorf“, holte den 56-jährigen augenblicklich in die Realität zurück.
Und da brach er schon los der Jubel! Das Schützenvolk sang „wir haben einen Kön… – nein einen Kaiser!“ Uwe Finke landete auf den Schultern seiner beiden Mitbewerber Patrick „Sunny“ Sonnenburg und Marc Mürmann und ließ sich feiern! Von einem völlig begeisterten Schützenvolk. Und spätestens da machte sie sich breit, die Freude über seine völlig vorsatzlose Tat! Denn wirklich geplant hatte er es nicht, wie er zugab. Doch für seine Vermieterin Anne Hennig standen schon morgens alle Vorzeichen auf einen erneuten Kaiser! „Was hab ich Dir prophezeit?“
Sie war eingetroffen diese Vorhersage. Um 18.45 Uhr als Uwe Finke mit dem 257. Schuss die Reste von Königsvogel „Ringo Starr“ von der Stange pustete. Denn als Frank Nöckens dem königlichen Vogelvieh die Krone nahm, geriet der Flattermann ins Strudeln. Es war Bewegung im Spiel unter dem Kugelfang. Nöckens verließ die Arena mit den Worten: „Für mich ist hier Schluss“.
Doch für Uwe Finke, seines Zeichens Major beim Generaloberst – fing da erst alles an. Nach der Schießpause trat er mit Patrick Sonnenburg, Marc Mürmann und Thomas Kersting in einen munteren Wettstreit, den er dann am Ende für sich entschied. Mit seiner Tat vollbrachte der Chemiefacharbeiter, der vor 15 Jahren als König regierte, etwas Besonderes. Denn nun löst ein Kaiser den Kaiser ab. Zum zweiten Mal in Folge werden die Bürgerschützen Herbern nun nach Arthur Tönning erneut von einem Kaiser regiert. 2016 scheint ein wahrhaftes Kaiserjahr zu sein, denn auch die Bürgerschützen Ascheberg werden aktuell von einem Kaiser regiert!
Die Avantgarde, der Spielmannzug Herbern und die Blaskapelle Herbern gaben Vollgas. Tanzend, singend, musizierend feierten sie ihr frischgebackenes Kaiserpaar Uwe und Marion Finke.
Die Sektkorken knallten. Ein Prosit auf die Majestäten und spätestens da überwog die Freude: „Ich freue mich wirklich, dass ich Kaiser bin“. Kaiserin Marion strahlte, und schwang den Telefonhörer.
Während Tochter Steffi die Tat life verfolgte, informierte die 54-jährige Tochter Nicole: „Ich kann’s nicht fassen, ehrlich wir sind Kaiser!“ Tina Nitsche

 

Info:

Die Insignienschützen:

Zepter: Martin Backhove
Apfel: Christoph Ruhrmöller
Schwanz: Daniel Krampe
Rechter Flügel: Patrick Sonnenburg
Linker Flügel: Jens Billermann

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Nach seinem Volltrefferschlug Uwe Finke zunächst die Hände über den Kopf zusammen. Foto: Tina Nitsche
Im ersten Moment war Uwe Finke völlig fassungslos!
Im ersten Moment war Uwe Finke völlig fassungslos! Foto: Tina Nitsche
Langsam realisierte Uwe Finke seine Tag!
Langsam realisierte Uwe Finke seine Tag! Foto: Tina Nitsche
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Patrick „Sunny“ Sonnenburg (l.) und Marc Mürmann (r) waren seine Konkurenten im Wettstreit um die Königswürde, ließen ihren Kaiser Uwe Finke kräftig hochleben!“ Foto: Tina Nitsche
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Ein kurzer inniger Augenblick: Kaiser Uwe mit seiner Kaiserin Marion. Foto: Tina Nitsche
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Im Eiltempo auf den Kaiserstuhl!!

Norbert Rüschenschmidt  regiert als zweiter Kaiser in der Vereinsgeschichte das Bürgerschützenvolk Ascheberg

ASCHEBERG. Diese Tat, sie war geplant! Schließlich will man(n) sich ja den ein oder anderen Traum erfüllen. Und das tat Norbert Rüschenschmidt am Vatertag!
Noch dazu im Eiltempo! Denn er benötigte nur etwas über eine Stunde, um sich als bis dato amtierender Wachhabender mit dem 225. Schuss auf den Kaiserstuhl zu katapultieren.
Riesenjubel brach los, denn Rüschenschmidt vollbrachte das, was vor ihm nur „Onkel“ Bernie Wielage in der Vereinsgeschichte geschafft hat! Er regiert nun als Kaiser das Bürgerschützenvolk Ascheberg. Und damit hat er gleichzeitig einem für ihn unvergleichlichen Jahr die Krone aufgesetzt. „Erst Kegeldorfmeister, jetzt Kaiser“, verriet der Maschinenbauingenieur.
Die Steilvorlage für seinen Volltreffer lieferte dabei Hendrik Maurer. Denn der spaltete Königsvogel „Alubird“. Rüschenschmidt versetzte dem Federvieh dann um 17.50 Uhr den Gnadenstoß. Doch so richtig fassen konnte er es im ersten Moment noch nicht. Während um ihn herum Freudengesänge ertönten, linste er noch einmal unter den Kugelfang, um sich zu vergewissern, dass da auch wirklich nichts mehr hing.
„Das ist ne echte Hausnummer, es ist mehr als ein König“, gab der 55-Jährige, der bereits 2002 gemeinsam mit seiner Frau Marita als König regierte, gerührt zu. Mittendrin statt nur dabei eine strahlende Kaisermama. Ursula Rüschenschmidt nahm die Tat ihres Sohnes gelassen. „So etwas erlebt man nicht alle Tage, dann machen wir das doch einfach mal mit“.
Die Stimmung an der Schützenwiese war bombastisch. Echtes Kaiserwetter und dazu einen Kaiser! Der tritt nun die Nachfolge von König Hartmut Sommerfeld an und verkündete: „Ich bin so gerne gerne Euer Kaiser!“ Immer schon habe er das vorgehabt, verriet seine Majestät. Der Kolpingspielmannzug Ascheberg muss nun ohne seine Frau an der Lyra auskommen. Denn die sitzt nun ebenfalls auf dem Kaiserthron. Denn Kaiser „Nobbi“ regiert natürlich mit Ehefrau Marita. Und schon jetzt schließt er eine Steigerung nicht aus. Denn schließlich gibt es noch ein erstrebenswertes Ziel: Den Imperator. Aber nun beginnt erst einmal die Kaiserära, mit der sich der Ascheberger einen echten Traum erfüllt hat. Tina Nitsche

 

Info:

Für ein Jahr regiert nun das Kaiserpaar Rüschenschmidt die Bürgerschützen Ascheberg. Gemeinsam mit ihem Hofstaat, dem Karin und Jürgen Heubrock, Andreas und Heike Barthold, Andrea und Günter Rüschenschmidt, Susanne und Markus Klaverkamp, Bernhard und Andrea Kröger, Manni Reckel und Martina Fey Pauw, sowie die Kinder des Kaiserpaars Jonas Rüschenschmidt und Lisa Bußmann und Katrin Rüschenschmidt und Lars Walter angehören.

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Es passte alles: Im Eiltempo machte Norbert Rüschenschmidt dem Königsvogel den Garaus und wurde jubelnd als neuer Kaiser der Bürgerschützen Ascheberg gefeiert. Foto: Tina Nitsche
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Bürgerschützenpräsident Andreas Reckel (l.) gratuliert Kaiser Mama Ursula Rüschenschmidt.Foto: Tina Nitsche
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Königin Sylvia Müllers und König Hartmut Sommerfeld verabschieden sich nach einem unglaublich tollen Jahr als Regenten der Bürgerschützen Ascheberg.Foto: Tina Nitsche
Impresssionen vom Bürgerschützenfest.
Impresssionen vom Bürgerschützenfest. Tina Nitsche
Endlich Kaiser!
Endlich Kaiser! Foto: Tina Nitsche
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Sie regieren nun die Bürgerschützen: Kaiser Norbert Rüschenschmidt und seine Kaiserin Marita. Tina Nitsche