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Treffpunkt: Im Herzen der Jakobi-Kimes

Wer wird die erste Weinkönigin der größten Dorfkirmes im Münsterland? – Kolping-Weinlaube feiert zehnjährigen Bestehen
ASCHEBERG. Das Prädikat „Herz der Jakobi-Kirmes“ haben sich diese guten Geister längst verdient. Denn jährlich sorgen diverse Mitglieder der Kolpingsfamilie Ascheberg an allen drei Kirmestagen dafür, dass die Weinlaube an der Kirche zum erklärten Treffpunkt sämtlicher Generationen wird. Hier trifft man sich, auf ein Pläuschchen, auf einen guten Tropfen, mal kürzer, meistens jedoch länger, um nicht zu sagen viel länger. Denn der Aufenthalt an der Kolping-Weinlaube garantiert immer gute Laune, jede Menge Gesprächsstoff und erlesene Weine. Serviert von gut gelaunten Kellnern und Kellnerinnen. Personalsorgen? Fehlanzeige! „Das gibt es bei uns nicht, im Gegenteil“, freut sich Martin „Boat“ Weiß vom Kolpingvorstandsteam. Seit zehn Jahren keine Klagen. Alle packen mit an. Ehrenamtlich. Und jeder tut etwas dafür, dass der Aufenthalt in der Weinlaube jedes Jahr anders daherkommt.
An diesem Kirmeswochenende warten die „guten Geister“ gleich mit vier Neuerungen auf. „Schließlich müssen wir unser zehnjähriges Jubiläum ordentlich feiern“, sagt Martin Weiß und lacht. Da gute Ideen in diesem Verein nie Mangelware sind, dürfen sich die Kirmesbesucher am Montagabend (28. Juli) auf ein ganz besonderes Highlight freuen. Um 17.30 Uhr wird in der Weinlaube die erste Ascheberger Weinkönigin gekürt. „Das wird jetzt keine Dauereinrichtung, vorerst ist es eine einmalige Sache zum Jubiläum“, so Martin Weiß. Der Wein wird – Bürgermeister Dr. Bert Risthaus sei Dank – in diesem Jahr in besonderen Gläsern serviert. Denn der erste Bürger vermisste das Ascheberger Gemeindewappen auf den Gläsern, die Kolpingsfamilie reagierte und kommt ab Samstag, 26. Juli, mit einer limitierten Auflage von neuen Gläsern daher. „Mit Gemeindewappen und dem Spruch „ein Stück Heimat“ passend zum Anlass“, verrät Martin Weiß. Und damit die Gäste auch mal so „richtig einen anbrennen lassen können“, hat Heinz Frenster zu Holz und Werkzeug gegriffen, um den Vorschlag von Sebastian Tewes umzusetzen. Entstanden sind acht „Anbrennkisten“ die jeweils Platz für zehn Gläser und eine Flasche Wein bieten. Das Herz der Kirmes wird im Jubiläumsjahr zudem noch visuell in den Mittelpunkt gerückt. „Wir verkaufen blinkende Herzen, der Erlös fließt dann in die geplante Romreise, die die Messdiener aus allen drei Ortsteilen, in den Herbstferien antreten“, erklärt Martin Weiß. Tina Nitsche

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