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Herberner Dorflicht

Beim Kartoffelfest: Herbern als großes Ganzes kreativ in Szene gesetzt
HERBERN. Was haben die Frau mit Jück, das Schloss Westerwinkel, Schloss Ittlingen, das Heimathaus, die evangelische Kirche und der letzte Wolf gemeinsam? Ganz einfach, sie alle zählen zum Kreis Herberner Sehenswürdigkeiten. Und eben diese hat die Herbernerin Isabel Schütte kreativ aufgearbeitet und zu einem großen Ganzen zusammengesetzt.
Jedes einzelne Gebäude hat sie fotografiert, freigestellt, die Bilder dann wieder zusammengefügt und in eine Vektordatei umgewandelt. Für den Laien vielleicht besser als Schattenzeichnung zu verstehen. So ist ihre Herberner Skyline entstanden, die bei den Bürgern bereits in der Vergangenheit auf großen Anklang stieß.
Nun jedoch hat die 43-jährige erneut mit der Datei gespielt. Hat sie beispielsweise zu einem Kreis zusammengestellt und diesem mit Hilfe von Tanja Grünert die kreative Krone aufgesetzt. Das Resultat präsentiert Isabel Schütte am heutigen Samstag beim Kartoffelfest an ihrem Stand auf der Südstraße gegenüber vom Sozialkaufhaus: Das Herberner Dorflicht.
Und dieses kommt edel und in unterschiedlichen Ausführungen daher. Denn die Herberner Skyline ist nun auf Edelstahl gebannt und von der Firma Wierling mittels Laserverfahren in Form geschnitten worden. „Hier“, weist Schütte auf die Skyline, die sich silberfarben hinter vier Gläsern in die Höhe erstreckt, auf eine große gerade Ausführung. „Die kann man sogar als Adventskranz nutzen“, hat die Erschafferin gleich einen ganz individuellen Herberner Tipp für die Weihnachtszeit parat. Bei einer anderen Variante schließt sich dann der Kreis: Denn kreisförmig umschließen die Frau mit Jück, das Schloss Westerwinkel, Schloss Ittlingen, das Heimathaus, die evangelische Kirche und der letzte Wolf da ein Teelicht. Nicht einfach so, sondern dekoriert mit echten heimischen Zutaten aus Tanja Grünerts Westerwinkel-Garten. Denn sie hat auf Naturmaterialien wie Beeren, Blätter, Gräser oder Blüten gesetzt, um dem Herberner Dorflicht das I-Tüpfelchen und damit die besondere Note zu verpassen. Tina Nitsche

Info:
Das Herberner Dorflicht gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Preislagen, zuächst in begrenzter Auflage. Gerne können beim Kartoffelfest jedoch Bestellungen bei Isabel Schütte am Stand aufgegeben werden, die dann in zwei Wochen bei der Bäckerei Röwekamp zur Abholung bereit liegen.

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Sauer macht lustig….

Herbern Parat servierte beim 16. Kartoffelfest einen gelungenen Mix
HERBERN. Was bitteschön haben Kartoffeln und Zitronen gemeinsam? Nun, beide sind sehr gesund und beide trieben den Besuchern des 16. Kartoffelfestes ein Lachen ins Gesicht.
Da nahm der ein oder andere Gast nur allzu gerne eine längere Radtour in Kauf. Schließlich war das Ziel ein erklärtes Spezialitäten-Eldorado.
„Hier gibt es ja wirklich alles“, freute sich ein Besucher und biss herzhaft in ein Kartoffelbrot, das gerade frisch aus dem Backofen kam. Mit alles war dann auch tatsächlich Vielfältigkeit gemeint. Denn bei dem von der Kaufmannschaft Herbern Parat veranstalteten Traditionsfest wurde nicht nur der Geschmacksnerv getroffen. Auch der Wissensdurst wurde dank reichlicher Informationsangebote gestillt.
Dafür sorgten viele Geschäftsleute, die sich auf der bunten Meile im Ortskern präsentierten und zahlreiche Vereine. Die einen gaben Einblicke in ihre Tätigkeiten, andere drehten unterdessen einen farbenfrohen Strick zur Belustigung der Gäste, aber auch um aufmerksam zu machen, auf Themen, die die Herberner gerade bewegen. Eines davon ist Fracking, das nicht nur am Stand des Landwirtschaftlichen Ortsvereins aufgegriffen wurde. Gutgelaunt ließen sich die vielen Besucher einfach treiben und genossen das unvergleichliche Flair. Immmer wieder ertönten herzhaftes Lachen oder erstaunte Ausrufe, angesichts der vielen ausgefallenen Dinge, die es beim Bummel zu entdecken gab. Himmlische Grüße in Form von selbstgefertigten Engeln – da konnte keiner wiederstehen. Andere grüßten herzlich in Form von Blumen, die kreativ in ein Stahlherz verpackt waren. Bunt bemalte Kindergesichter brachten Farbe ins Spiel, andere Kinder erlangten Freude indem sie mit kreativen Ideen für einen guten Zweck aufwarteten. Rund 70 Stände und die geöffneten Geschäfte sorgten für Kurzweil.

Die Knolle - durchaus mal in tierischer - oder  Herzform  stand im Mittelpunkt beim Kartoffelfest und Lambert Everwand, Sachverständiger für Kartoffeln, konnt jede Menge über die Erdäpfel erzählen. Foto: Tina Nitsche
Die Knolle – durchaus mal in tierischer – oder Herzform stand im Mittelpunkt beim Kartoffelfest und Lambert Everwand, Sachverständiger für Kartoffeln, konnt jede Menge über die Erdäpfel erzählen. Foto: Tina Nitsche
Das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Komponenten machte den Reiz aus. „Das ist ein echt total gelungener Mix, da macht es Spaß mittendrin zu sein“, freute sich eine Besucherin. Und auch Thomas Ritz, zweiter Vorsitzender von Herbern Parat hatte gut Lachen. „Und das auch ohne Zitronen“, verkniff er sich höchst zufrieden den Griff zu der sauren Vitaminbombe, die bekanntlich ja lustig macht. Tina Nitsche