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Einfach mal „Raum für mich“

Viele Besucher zog es in die Orangerie beim Tag der offenen Tür
ASCHEBERG. Nein, bei dieser Gesichtserkennung handelt es sich nicht etwa um eine App oder gar um polizeidienstliche Maßnahmen. Vielmehr geht es hier darum sein Gegenüber zu verstehen, indem man die verborgene Sprache der Gesichtstrukturen, Mimik und Körpersprache erkennt.
„Wie ticke ich, wie tickt der andere?“ Antworten darüber sind im Gesicht des Gegenübers abzulesen, wenn man die Signale erkennt und Gesichter lesen kann. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise freudige Beziehungen aufbauen. „Das ist ja spannend“, befand eine Besucherin am Sonntag in der Orangerie. Beim Tag der offenen Tür lernten die Besucher hier ein Angebot kennen, das „in der Tat überrascht“, war ein Besucher über die Vielfalt mehr als begeistert. Denn hier ging es sozusagen „quer Beet“ durch ein breites Spektrum an Themengebieten, die trotz ihrer Unterschiedlichkeit eines gemeinsam haben: Sie fördern den Entspannungs- und Wohlfühlfaktor.

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Gute Gespräche, noch mehr Input und richtig viele Informationen – der Besuch beim Tag der Offnenen Tür in der Herberner Orangie begeisterte, bot er doch reichlich Themenvielfalt. Foto: Tina Nitsche

Logisch, schließlich hat Maren Haumann in der Orangerie „den Raum für mich“ geschaffen. Gleichzeitig bietet sie damit jedoch auch Dozenten eine Plattform hier ihr Kursangebot zu offerieren. Und damit kam am Sonntag ein bunter Strauß zusammen. Einer, der vor allem eines beinhaltete: Abschalten und wohlfühlen. Die einen können das beim Kreativsein, die anderen in der Natur oder bei der Klangschalentherapie, wieder andere bei Yoga, Tai-Chi oder Jin Shin Jyutsu.
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Selbst gesiedete Seifen stehen mittlerweile wieder hoch im Kurs. Foto: Tina Nitsche

Das DIY (Do it yourself) wieder hoch im Kurs steht, ist bekannt. Aber immer mehr Menschen legen auch wieder Wert auf Nachhaltigkeit und Natürlichkeit. „Seife selber sieden, Wallnüsse verarbeiten, Kräuter- und Aromatherapieren, gesunde Brotaufstriche, Mensch hier findet man ja richtig viele Anregungen“, waren sich die Gäste da einig. Sich wieder ein bisschen um sich selbst kümmern, Dinge auch einmal aus der anderen Perspektive zu betrachten oder auch einmal zu entdecken was Mensch überhaupt alles kann – all das sind Dinge, die beim Tag der offenen Tür in der Orangerie „richtig schön deutlich gemacht worden sind und genau das war spannend“, brachte es eine Besucherin auf den Punkt. Viele wollen nun in das ein oder andere Thema näher eintauchen. Wollen der Stimme beispielsweise mehr Ausdruck verleihen oder lernen sie zu schonen, aber auch lernen in anderen Gesichtern zu lesen. „Toll, das hier so etwas angeboten wird“, waren alle restlos begeistert. Tina Nitsche

Weitere Infos zum Angebot in der Orangerie finden sich unter: https://www.orangerie-westerwinkel.de/

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Natürlich selbstgemacht

Cremes, Lotionen und Co. mit Zutaten aus der Natur – Kurs „Kosmetik selber herstellen“ in der Orangerie hat begeistert
HERBERN. Der Tigel fühlt sich noch warm an. „Logisch, der ist ja auch gerade frisch gefüllt“, sagt Silke Brutzki und verpasst dem kleinen Gefäß noch schnell einen weißen Aufkleber. „Hand- und Fußcreme“ steht da drauf. Selbstgemacht. „Von mir“, bekräftigt Silke Brutzki stolz.
Sie ist eine der insgesamt sieben Teilnehmerinnen gewesen, die sich am Samstag in das Unterfangen „Naturkosmetik selber machen“ gewagt haben. Einen Kurs, den Kräuterfrau Maren Haumann (Kleine Heilpflanzenschule) erstmals über Ascheberg Marketing angeboten hat. In ihren neuen Räumlichkeiten in der Orangerie. Die Zutaten für ihre selbsthergestellten Pflegprodukte sind dabei ausschließlich natürlicher Herkunft. Ringelblume, Lavendel Olivenöl, Jojoball, Aloe Vera, Honig, Meersalz, Propolis, aber auch unterschiedliche naturreine ätherische Öle, selbst angesetzte Ölauszüge sowie Zitrone und Ingwer sind zum Einsatz gekommen.
Und dabei lernen die Damen, während sie schneiden, rühren, erhitzen noch jede Menge über die einzelnen Zutaten. Denn Maren Haumann spart nicht mit Informationen. „Nein, sie hat uns ganz viel super anschaulich erklärt“, verrät Silke Dornhege und zerkleinert eine Ingwer. Sofort verströmt diese einen frischen leicht zitronigen Duft. „Ingwer regt die Durchblutung sowie die Zellbildung an und wirkt antiseptisch“, erläutert Maren Haumann. Vermengt mit feinem Meersalz, der Schale einer Zitrone, Olivenöl und einigen Tropfen ätherischer Öle ergibt das Werk, als es fertig ist, ein Meersalz-Duschpeeling.
Viele der Damen haben am Samstag Neuland betreten, als sie sich auf ein im wahrsten Sinne des Wortes „natürliches Unterfangen“ einließen. „Aber genau das hat uns ganz viel gegeben und vor allem wissen wir was in unseren Produkten drin ist und was sie bewirken“, ist nicht nur Petra Austrup von einem ganz neuem Virus gepackt worden.
„OK ein paar Übungseinheiten bräuchte ich noch, aber dann würde ich mir meine Cremes, Lotionen und Co. am liebten immer selber herstellen“. Auch die beiden Silkes wollen sich künftig weiter mit diesem Thema befassen. Nach dreieinhalb Stunden reihen sich unzählige Fläschchen und Dosen auf dem Tisch. „Jetzt freuen wir uns schon auf unsere Dusche“, gibt Silke Dornhege zu und Silke Brutzki ergänzt mit Blick auf die Tigel: „Nach einem Tag voller Arbeit mit Wellnesscharakter, Kreativität und vor allem einem super Endergebnis“. Tina Nitsche

Weitere Infos und Termine:
http://www.kleineheilpflanzenschule.de