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Sauer macht lustig….

Herbern Parat servierte beim 16. Kartoffelfest einen gelungenen Mix
HERBERN. Was bitteschön haben Kartoffeln und Zitronen gemeinsam? Nun, beide sind sehr gesund und beide trieben den Besuchern des 16. Kartoffelfestes ein Lachen ins Gesicht.
Da nahm der ein oder andere Gast nur allzu gerne eine längere Radtour in Kauf. Schließlich war das Ziel ein erklärtes Spezialitäten-Eldorado.
„Hier gibt es ja wirklich alles“, freute sich ein Besucher und biss herzhaft in ein Kartoffelbrot, das gerade frisch aus dem Backofen kam. Mit alles war dann auch tatsächlich Vielfältigkeit gemeint. Denn bei dem von der Kaufmannschaft Herbern Parat veranstalteten Traditionsfest wurde nicht nur der Geschmacksnerv getroffen. Auch der Wissensdurst wurde dank reichlicher Informationsangebote gestillt.
Dafür sorgten viele Geschäftsleute, die sich auf der bunten Meile im Ortskern präsentierten und zahlreiche Vereine. Die einen gaben Einblicke in ihre Tätigkeiten, andere drehten unterdessen einen farbenfrohen Strick zur Belustigung der Gäste, aber auch um aufmerksam zu machen, auf Themen, die die Herberner gerade bewegen. Eines davon ist Fracking, das nicht nur am Stand des Landwirtschaftlichen Ortsvereins aufgegriffen wurde. Gutgelaunt ließen sich die vielen Besucher einfach treiben und genossen das unvergleichliche Flair. Immmer wieder ertönten herzhaftes Lachen oder erstaunte Ausrufe, angesichts der vielen ausgefallenen Dinge, die es beim Bummel zu entdecken gab. Himmlische Grüße in Form von selbstgefertigten Engeln – da konnte keiner wiederstehen. Andere grüßten herzlich in Form von Blumen, die kreativ in ein Stahlherz verpackt waren. Bunt bemalte Kindergesichter brachten Farbe ins Spiel, andere Kinder erlangten Freude indem sie mit kreativen Ideen für einen guten Zweck aufwarteten. Rund 70 Stände und die geöffneten Geschäfte sorgten für Kurzweil.

Die Knolle - durchaus mal in tierischer - oder  Herzform  stand im Mittelpunkt beim Kartoffelfest und Lambert Everwand, Sachverständiger für Kartoffeln, konnt jede Menge über die Erdäpfel erzählen. Foto: Tina Nitsche
Die Knolle – durchaus mal in tierischer – oder Herzform stand im Mittelpunkt beim Kartoffelfest und Lambert Everwand, Sachverständiger für Kartoffeln, konnt jede Menge über die Erdäpfel erzählen. Foto: Tina Nitsche
Das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Komponenten machte den Reiz aus. „Das ist ein echt total gelungener Mix, da macht es Spaß mittendrin zu sein“, freute sich eine Besucherin. Und auch Thomas Ritz, zweiter Vorsitzender von Herbern Parat hatte gut Lachen. „Und das auch ohne Zitronen“, verkniff er sich höchst zufrieden den Griff zu der sauren Vitaminbombe, die bekanntlich ja lustig macht. Tina Nitsche

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Atemberaubende Reise durch die Welt

Kinder begeisterten im Rahmen des OJA-Sommerferienprogramms mit gelungenem Musical
ASCHEBERG. Wie verkürzt man sich am besten die Wartezeit, wenn die Lehrerin nur mal eben schnell was kopieren will und ewig nicht wiederkommt? Luisa und Anna sind da kreativ, sie erzählen sich kurzerhand von den vielen Reisen, die sie schon einmal unternommen haben. Afrika, Madagaskar, Rio und der Eiskönigin haben die Mädchen bereits einen Besuch abgestattet. Die Reiseziele schildern sie so lebendig, dass diese plötzlich zum Leben erwachen: musikalisch, tänzerisch, malerisch. Die OJA lud am Freitag zur Musical-Premiere in die Aula der Realschule und servierte dem restlos begeisterten Publikum eine atemberaubende Reise durch die Welt. Tanzendes Rio, singende Eiskönigin, unvergleichliches Madagaskar und afrikanischer Urwald – alles von sechs- bis zwölfjährigen Kindern aus Herbern, Ascheberg und Davensberg, einstudiert im Rahmen der OJA-Ganztagsbetreuung beim Sommerferienprogramm.
Viel Arbeit haben die Jungen und Mädchen dazu im Vorfeld auf sich genommen. Denn sie studierten nicht nur Texte, Lieder und Tänze ein, sondern sie fertigten außerdem die Bühnenbilder selber und ihre Kostüme. Kreativität auf allen Ebenen also. Aber die Mühen hatten sich gelohnt. Das Stimmungsbarometer in der Aula der Realschule schnellte am Freitag rasant nach oben. Die Kinder rissen ihr Publikum mit, zeigten ihnen tänzerisch und musikalisch die schönsten Plätze dieser Erde, eingebettet in eine ganz alltägliche Situation aus dem Schulalltag. Denn selbst Anna und Luisa vergaßen bei dem phantasievollen Abenteuer, dass sie ja eigentlich immer noch auf ihre Lehrerin warteten. Riesiger Applaus seitens des Publikums waren abschließend die schönste Belohnung für das Höchstmaß an Kreativität und Phantasie, das die Kinder innerhalb einer Woche aufbrachten, um in den Sommerferien mit einem unvergesslichen Highlight zu begeistern. Tina Nitsche