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Am 7.7.2017 wird gerockt!

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Am Freitag steigt das dritte Hayfieldfestival erstmals in Davensberg auf dem Parkplatz von Clemens August. David Hönig (r.) obliegt die Bandbetreuung und die tontechnische Leitung, Dr. Christoph Koch (l.) und seine Mitstreiter der UWG kümmern sich als Veranstalter um den Rest. Foto: Tina Nitsche

Das dritte Hayfield-Festival steigt in Davensberg
DAVENSBERG. Die Tanzfläche kommt im XXL-Format daher! Soviel steht fest. Denn am Freitag, 7. Juli, mutiert gleich der gesamte Parkplatz von Clemens August zu einer solchen, wenn dort das dritte Hayfield-Festival steigt. Für Davensberg ein Debüt.
„Die ersten beiden Festivals haben 2012 und 2014 jeweils in Herbern auf dem Amtsplatz stattgefunden, dieses Jahr gastieren wir erstmals in Davensberg“, sagt Dr. Christoph Koch, Vorsitzender der UWG. Der Verein ist Veranstalter dieses Events, das vor allem Rock-Fans auf den Plan rufen dürfte. Denn Hayfield besticht durch Live-Musik. Und hier hat David Hönig, dem nicht nur die musikalische und tontechnische Leitung obliegt, sondern auch die Bandbetreuung, ein buntes Paket geschnürrt. Bekannte Künstler wie Alex Fischer (Deutsch Pop-Rock) oder Red Ivy aus Werne (Alternative Rock / Akustik Sets), Scrotem (Klassicher Hardrock), die Newcomer Band Science of Minds (Alternative Rock) und Elna (Pop) sorgen für musikalische Power auf dem acht mal sechs großen Bühnenwagen. Christoph Koch ist dankbar für das Engagement seines jungen Mitstreiters. „Ohne David wäre das gar nicht möglich“, lobt er Hönigs Arbeit. Die Planungen sind abgeschlossen, Plakate gedruckt und aufgehängt, „jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen, denn es ist ja schließlich eine Open-Air-Veranstaltung“, so Koch und Hönig.
Eine, bei der Clemens August für das leibliche Wohl der Gäste sorgt. Denn die „Macher“ des Hayfield-Festivals haben auch daran gedacht. Selbst ein besonderes Bonbon hält die UWG für seine Gäste bereit. Dieses allerdings nur für diejenigen, die zu der schnellen Truppe gehören und sich die Karten im Vorverkauf bei Angelkort in Herbern, bei Bücher Schwalbe in Ascheberg oder bei Clemens August in Davensberg sichern. „Denn die bekommen alle ein Design-Ticket“, verrät David Hönig. Solche Tickets sind vor allem bei Sammlern begehrt.
Was allerdings ist der Beweggrund für das Hayfield-Festival? „Ganz einfach, wir wollen zum einen jungen Bands eine Plattform und zum anderen etwas für die Jugendlichen bieten“, erklärt Christoph Koch. Das jedoch will natürlich nicht heißen, dass das Hayfield Festival nicht auch etwas für alle Generationen wäre. „Schließlich zieht es auch die Jugendlichen von früher an“, so Koch grinsend. Kurzum, wer am 7.7.2017 nicht heiratet, „der muss kommen“, so Hönig fröhlich. Schließlich wartet bei Hayfield nicht nur tolle Live-Musik, sondern auch eine Tanzfläche im XXL-Format, die gefüllt werden will.  Tina Nitsche

Info:
Das Hayfield-Konzert findet am 7.Juli von 17 Uhr bis 22 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Dabei handelt es sich um einen Unkostenbeitrag, den Rest des Konzertes finanziert die UWG.

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Rockig, röhrig, fetzig – still gestanden wird Morgen

Dritte Ascheberger Rock- und Pop-Nacht begeisterte ganze Generationen
ASCHEBERG. Nein, still stehen das konnte niemand am Samstagabend. Im Gegenteil – ganze Generationen waren in Bewegung!
Los gelöst in anderen Spähren! „Back to the roots eben“, rief Steffi und wirbelte herum. Die Massen taten es ihr gleich! Ab in die Siebziger, kurzer Zwischenstopp in den Achtzigern – mal schnell, mal langsamer – DJ Michael „Michi“ Frye katapultierte das Partyvolk bei der dritten Ascheberger Pop Nacht in längst vergangene Zeiten!
Und niemand, wirklich niemand wollte sich das entgehen lassen. Vor allem deshalb nicht, weil es musikalisch durchaus auch mal über den großen Teich ging. In die Kleinstadt Nutbush by Tennessee beispielsweise. Und das mit keinem Geringerem als Ike und Tina Turner. Als die ersten Töne erklangen – vollröhrig und rockig – sanken Jung und Alt in Frenkings Festscheune Richtung Boden. Die Luftgitarren wurden ausgepackt – und ab ging die Post! Verklärte Gesichter – Menschen im Bewegungsrausch – DJ Michi Frye und DJ Michael Naber kitzelten die Tanzwütigen ohne Unterlass.

Völlig losgelöst gaben sich die Gäste auf der Tanzfläche den Rockklängen hin!
Völlig losgelöst gaben sich die Gäste auf der Tanzfläche den Rockklängen hin! Foto: Tina Nitsche

Logisch, dass es da kein Halten mehr gab! Völlig losgelöst und vor allem schon „warmgelaufen“ – der Band Dedicated sei Dank – zählte nur noch eines: Sie waren wieder da, die guten alten Zeiten mit Musiklegenden wie Eric Clapton, Lynyrd Skynyrd oder Survivor. Mal life auf der Bühne serviert –bei der dritten Ascheberger Popnacht, die von Günther und Herbert Mangels sowie Michael Frye initiert und von der Kolpingsfamilie Ascheberg und der Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal veranstaltet wurde, wechselten erstmals Musik vom Plattenteller und Lifeauftritte. Denn die Band „Dedicated“ heizte den Gästen life mit Stücken wie Sweet Home Alabama oder San Francisco Bay Blues ein. Das wiederum versetzte Partygast Stefan Hölscher in großes Erstaunen. Am Mikro entdeckte er nämlich: „Meine ehemalige Physik-LK-Lehrerin. Das ist ja Anja Appelt-Hilscher!“
Genau die ließ das tanzwütige Volk gemeinsam mit Gunnar Westhoff, Klaus Ehrentraud, Holger Tulsen und Klaus Krämer zur Höchstform auflaufen. Dann der Wechsel. Dedicated legte eine kreative Pause ein und DJ „Michi“ spornte die Massen weiter an. Pause? Nein, die gab es nicht. Allenfalls mal ein wenig Slow Motion. Musikalisch versteht sich. „Damit ihr mal kurz Luft holen könnt“, erbarmte sich bestens gelaunt, der DJ oben am Plattenteller. Danach wurde wieder angezogen. Schneller, rockiger, fetziger – „wellcome in the Eigthies!“ Still gestanden wird Morgen. Tina Nitsche

Zu fortgeschrittener Stunde wurden die Luftgitarren ausgepackt!
Zu fortgeschrittener Stunde wurden die Luftgitarren ausgepackt! Tina Nitsche
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DJ Michi Frye (l.) übernahm mit DJ Michael Naber, wenn die die Band „Dedicated“ pausierte. Foto: Tina Nitsche
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Auch die amtierende Schützenkönigin St. Katharina Berg und Tal, Gabi Hensmann (M.) feierte mir ihren Schwestern auf der Rock und Pop-Nacht. Foto: Tina Nitsche
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Stillstehen – nein Danke! Bei der dritten Rock und Pop Nacht war Bewegung im Spiel! Foto: Tina Nitsche
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Mit der Lufgitarre ging es ab in ganz andere Welten: Die Eigthees ließen Grüßen! Foto: Tina Nitsche
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Während die einen ausgelassen feierten, verrichteten die Schützenbrüder der Sch+ützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal, die die dritte Rock und Pop Nacht mit veranstalteten gut gelaunt ihre Arbeit. Foto: Tina Nitsche
Impressionen der drittten Ascheberger Rock und Pop Nacht.
Impressionen der drittten Ascheberger Rock und Pop Nacht. Foto: Tina Nitsche

Unsichtbar berührt – Invisible Touch!

Michael Frye und Mangels-Brüder realisieren die erste Ascheberger Rock- und Pop-Nacht
ASCHEBERG. „Invisible Touch“ heißt übersetzt die unsichtbare Berührung. Transportiert man es in die Musikszene steht es für das, mit weltweit über 15 Millionen verkauften Exemplaren, erfolgreiche 13. Studioalbum der britischen Rockband Genisis!
Die 80er lassen grüßen, um ganz genau das Jahr 1986. Ein Jahr in dem Michael Frye durchaus schon gerne Musik hörte, während die Brüder Günther und Herbert Mangels es auf dem heimischen Dachboden über dem heutigen K und K Markt discomäßig schon so richtig krachen ließen. Drei Jahre später berührte Michael „Michi“ Frye unzählige Menschen mit dieser Scheibe, als er als Bindeglied zwischen Partygästen und dem Mischpult fungierte! Denn damals legte er im zarten Alter von 15 Jahren den Grundstein für seine „DJ“- Karriere.
„Damals, das ist lange her“, sagt er lachend und verrät, dass ihn die elf Jahre als DJ vor allem eines gelehrt haben: „Die Animation über das Mikro ist das „A und O“ um die Leute zu begeistern.“ Und das tat er. Er versetzte Hochzeits- und Partygäste in einen Rausch. Mit den heute alten Scheiben. Und am Samstag, 8. November, will er das wieder tun. Gemeinsam mit den Brüdern Herbert und Günther Mangels, die vor allem eines mit ihm teilen: Die Vorliebe zu alten Liedern, wo noch richtig händisch Musik gespielt wurde mit Gitarre und Co. Diese Ära beschäftigt das muntere Trio seit nunmehr knapp vier Jahren.
Da wurde nämlich aus einer Bierlaune heraus bei einem Sommerfest die Idee für ein Rock- Pop und Party Revival geboren. Eines, das in der Festscheune Breilklause die 70er, 80er und 90er wieder lebendig werden lassen und keineswegs als Eintagsfliege angelegt werden soll. Dazu haben die drei Ideengeber sich mit der Kolpingsfamilie Ascheberg und der Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal zwei veranstaltungserfahrene Partner ins Boot geholt. Seit Monaten stellen Frye und die Mangels-Brüder Liederlisten zusammen, haben die Plattenkisten mit den schwarzen Vinylscheiben wieder hervorgekramt. Der Inhalt: hochexplosive Musik, die auf jeden Fall bei der ersten Ascheberger Rock- und Pop Nacht die Gäste berühren soll. In einem Ambiente, dass auf die damalige Zeit abgestimmt wird. Was dabei alles sichtbar wird, das wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Tina Nitsche

Info: Karten für die Rock- und Pop-Nacht gibt es für 5 Euro an der Abendkasse. Bis 21 Uhr ist der Eintritt frei.