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Goldgräber unterwegs

Schatzsuche mutierte zum Highlight der St. Benedikt-Kirmes
HERBERN. „Seid Ihr alle bereit?“ fragte Schausteller Wilbert Strothenke. Als am Sonntag das Startzeichen am Kirmes-Beach fiel, gab es kein Halten mehr. Zahllose kleine Schatzsucher gingen auf die Knie, unzählige Paar Hände versanken im Sand und es wurde gebuddelt was das Zeug hielt. Der Sand peitschte hoch, die Gesichter vor Anstrengung verzehrt begaben sich die Kinder auf die Jagd nach insgesamt 15 Goldmünzen, die dort versteckt waren. Die Schatzsuche war das erklärte Highlight auf der St. Benedikt Kirmes am Sonntag und lockte viele Familien auf die Talstraße. „Ich hab sie“, rief der kleine Lukas und schwenkte triumphierend den kleinen goldenen Schatz durch die Luft. Schaustellerin Nathalie Strothenke tauschte den Schatz gegen ein Spiel ein. Die Schausteller hatten insgesamt 15 Hauptpreise gestiftet, doch auch die Kinder, die keine Münze fanden, gingen nicht leer aus. Für sie gab es Trostpreise.

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Die große Schatzsuche lockte unzählige Kirmesbesuher an den Beach! Sie war am Sonntag das erklärte Highliegt der St. Benedikt Kirmes. Foto: Tina Nitsche

Nach dem gelungenen Debüt im Vorjahr, konnte mit der zweiten Schatzsuche nahtlos an den ersten Erfolg angeschlossen werden. Auch wenn diese in diesem Jahr nicht am Samstag, sondern am Sonntag stattgefunden hatte. „Allerdings“, so erklärte Schausteller Wilbert Strothenke, „könnte ich mir die Schatzsuche auch künftig als Sonntagshighlight gut vorstellen“. Das Bodenfeuerwerk hingegen soll im kommenden Jahr wieder samstags gezündet werden.
Petrus bescherte der Veranstaltung, bis auf den Eröffnungstag, bestes Kirmeswetter. Sonntags fanden viele Gäste den Weg nach Herbern. Auch am Samstag war ab Spätnachmittags Bewegung im Spiel. „Ich bin positiv überrascht, das die Kirmes so gut besucht ist“, fand Besucher Michael Ulrich. Jonas Angelkort und seine Freunde sorgten bestens gelaunt für super Stimmung auf dem Rummel.
„Man sieht, es gibt Herberner, die wollen ihre Kirmes“, stellten die Schausteller Michael Dehrle und Timo Röper fest. Dichtes Gedränge und Geschiebe war zwar nicht an der Tagesordnung, die die da waren, die jedoch genossen das Kirmesflair. Nur die kleine Emilia war traurig. Sie vermisste das Entenangeln. Viele erwachsene Besucher hingegen vermissten den Backfisch. Dennoch behielt die gute Laune die Oberhand.
Für die Schausteller steht fest: „Natürlich müssen wir am Ball bleiben und weiterhin etwas tun, um die Kirmes attraktiv zu halten.“ Die Schatzsucher hat sich als Aktion auf jeden Fall bewährt. Tina Nitsche

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