Schlagwort-Archive: Sieg

Wiederholungstäter!!!!!

Silber-glänzendes Schwergewicht landet erneut im „Kubbless“-Regal – Team verteidigt erfolgreich Meisteschaftstitel
ASCHEBERG. Sie hatten ganz schön etwas zu stemmen, als sie das silber-glänzende „Schwergewicht“ in luftige Höhe drückten. Aber das tat „Kubbless“ in diesem Falle mit Links. Strahlend, freudig und überglücklich.
Peter Beerens, Karo und Bärbel Vorrink, Christoph Fuchs und Kai Görlitz haben es geschafft! Zum zweiten Mal in Folge holten sie die Trophäe ins heimische Regal. „Einmal noch. Dann ist er unser“, legte Bärbel Vorrink damit schon einmal spaßeshalber die Marschroute für die kommende Saison fest. 121 Punkte schlagen in der Kubb-Liga-Saison 2014 beim frischgebackenen Meister zu Buche. Viel Abstand zum Zweitplatzierten „Bastü-Vänner“ (96 Punkte), der den fünften und letzten Spieltag an der Gaststätte Eickholt in Davensberg ausrichtete. Punktgleichstand hieß es dann beim Kolping-Kubb-Team und den „Weyhewegern“. Bei beiden Teams standen unterm Strich 91 Punkte, doch die „Kolping-Kubb-Truppe“ hatte zwei Endkubs mehr, die ihnen den dritten Platz bescherten. Siegesrausch nach einem gelungenen letzten Liga-Kubb-Tag. „Das war der erfolgreichste Tag in unserer Kubb-Ära, nächstes Jahr geht es weiter“, freute sich Klaus Klebsch vom Team „SuB-Club“, denn seine Farben schnellten doch tatsächlich von Platz elf auf Platz zehn.
„Es sollte nicht sein, wir waren zu gut“, stellte „Herzbube“ Lutz Trahe mit Blick auf die Tabelle fest. 24 Punkte und Platz 14! Das war in der Tat nicht das erklärte Ziel der „Herzbuzben“. „Wir wollten den letzten Platz und den schönsten Pokal“, verrieten Werner Heubrock und Martin Schäper. Sie hatten alles gegeben, alle Spiele am letzten Spieltag verloren aber dann durchkreuzte „WSC Haben“ die Pläne. Die Truppe konnte nicht antreten und bescherte den „Herzbuben“ fünf Punkte. „Für`s Nichtstun“, stöhnte Martin Schäper und Lutz Trahe gab deshalb kurzerhand eine ganz neue Parole aus: „Nächstes Jahr trainieren wir, denn dann wollen wir ganz nach oben!“
Ein bisschen Zeit haben die Jungs, denn nun heißt es erst mal Winterpause! „Am 21. März 2015 geht es weiter, dann startet die Liga 2015“ verkündete Kolping-Kubb-Vorstandssprecher Karl Mangels bei der Siegerehrung. Doch einmal schwingen die Teams noch in diesem Jahr die Kubbs, denn beim traditionellen großen Kubb-Tag am 3. Oktober in Ascheberg, sind sie alle wieder dabei. Tina Nitsche

Advertisements

Deutschland steht im Achtelfinale!!!

Anton Helmer (r.) ging kämpferisch für die Schweiz auf Torjagd und war erfolgreich. Foto: Tina Nitsche
Anton Helmer (r.) ging kämpferisch für die Schweiz auf Torjagd und war erfolgreich. Foto: Tina Nitsche
Eine Familie im Fußballfieber, nur traten die Söhne für unterschiedliche Mannschaften das runde Leder. Foto: Tina Nitsche
Eine Familie im Fußballfieber, nur traten die Söhne für unterschiedliche Mannschaften das runde Leder. Foto: Tina Nitsche

Spannende Spiele und tolle Atmosphäre beim zweiten Vorrundentag der Mini-WM in Ascheberg

 

ASCHEBERG. Geschafft! Deutschland ist weiter und trifft heute Abend im Achtelfinale auf Russland. Moritz Hollenhorst, die Herberner Linus Backstede und Paul Holtmann, Alina Raschle sowie Mats Budde, die in den deutschen Trikots aufliefen, jubelten. Nicht ganz aufgegangen war dabei jedoch die Rechnung von Luca Simon Löcke und Freund Phillip Schulze-Strathaus. Luca Löcke betrat sogar neues Terrain. Normalerweise tritt er fußballtechnisch momentan eher in die Fußstapfen seines Vaters, dem heutigen SVH-Coach Beppo Löcke, und kickt im Mittelfeld. Bei der Mini-WM bezog er als „Amy“ Stellung im Kasten. Siegessicher. Zunächst. „Die schrubben wir“, war sich Freund Phillip ganz sicher. Deutschland landete den 2:1-Sieg über die USA und damit kam für die beiden Kumpels das Aus. Derweil fachsimpelten zwei Väter eifrig am Fußballfeld. Der eine hielt der Schweiz die Daumen, der Sohn des anderen kickte für Honduras. Geboten wurde ihnen eine spannende Partie auf Augenhöhe. Eintracht herrschte auch an Tag zwei auf Schlingermanns-Weide. Der SV Herbern übernahm die Turnierleitung, mal mit flotten Sprüchen, mal musikalisch, indem sie die jeweiligen Landeshymnen für sich sprechen ließen. Eine fußballverrückte Familie musste sich in Sachen Daumen drücken dabei direkt verrenken. „Die einzige Wahl, wenn gleich drei Söhne für drei verschiedene Mannschaften auf Torjagd gehen“, nahm Papa Nico Helmer diese Tatsache allerdings mit einem Lächeln und feuerte alle seine Söhne lautstark an. „Na am Donnerstag trennt sich dann wohl die Spreu vom Weizen“, wagte Josef Reher schon mal eine fachmännische Prognose. Und der muss es ja wissen. Schließlich gilt der Herberner als fußballerfahrene Größe. Ihn zog die Sportbegeisterung und die Neugier an die Soccer-Courts. Belohnt wurden er und die vielen Gäste mit spannenden Partien und einer tollen Atmosphäre. Tina Nitsche