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Propeller und heiße Kisten

Mit den Hotrods durch den Ascheberger Westen oder einfach in die Luft gehen!
ASCHEBERG. Die Zeit entschleunigen, Platz nehmen und entspannt aber auffällig reisen – diese Komponente bieten die Macher der Gewerbeschau „Let’s go West“ am 1. und 2. April.
Denn das Orga-Team hat Rudi Faber mit seinen Hotrods engagiert. Gerade einmal 160 Kilo wiegt ein solch auffälliges 13 PS starkes Geschoss, das durch ein außergewöhnliches Design besticht. „Quasi ein Gokart mit Straßenzulassung“, erklärt Rudi Faber, Geschäftsführer der Hotrod Citytour Münster GmbH. Vor rund 70 Jahren lieferten sich junge Rebellen in den Staaten in aufgemotzten Kleinwagen Beschleunigungsrennen.
„Das war die Geburtsstunde der sogenannten Hot-Rods, die damals ein Mix aus Straßenfahrzeug und Rennwagen waren“, gibt Faber Einblicke in die Geschichte seiner Mini-Bulliden. Die wesentlich „zahmeren“ Nachbauten erobern inzwischen als attraktive Citytourautos zum Selbstfahren Deutschlands Metropolen. In Ascheberg haben die sportlichen Flitzer ihr Debüt im vergangenen Jahr bei der Italienischen Nacht gegeben. Höchst erfolgreich. Denn die Nachfrage war riesig, und somit Geduld angesagt, um eines der begehrten Vehikel zu ergattern. Nun machen sie im Ascheberger Westen an der Waschstraße Ligges Station.

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Die Hotrod-Touren waren der Hit beider Ialienischen Nacht, jetzt kommen sie als Attraktion zur Gewerbeschau in den Ascheberger Westen. Wer einfach mal Platz nehmen will, das ist erlaubt, gefahren wird jedoch nur mit Helm! Foto: Tina Nitsche

Rund eine halbe Stunde geht es dort für Besucher mit Faible fürs Autofahren auf eine ungewöhnliche Ausfahrt. Einzigste Voraussetzung: Die Fahrer müssen über einen Führerschein der Klasse drei verfügen und dürfen als Teilnehmer im Straßenverkehr kein Alkohol im Blut haben. Sturmhaube und Helm sind Pflicht, werden aber gestellt. Und schon kann es losgehen. Sportlich, aber nicht weich gefedert. Jede Bodenwelle ist deutlich zu spüren. Denn statt Limousinencharakter wartet hier echtes Rennfahrfeeling und das im Cabrio-Format! „Da bläst einem der Wind um die Nase bei der etwas anderen Sightseeingtour“, verspricht Faber.
Und während die einen dann den Open-Air-Fahrspaß genießen und durch den Ascheberger Westen und den Ort cruisen, haben andere die Möglichkeit in die Luft zu gehen. Mit dem Hubschrauber. Denn der fehlt beim Unterhaltungsspektakel am ersten Aprilwochenende natürlich nicht. Gelten die Hubschrauberrundflüge zur Gewerbeschau doch als das erklärte Highlight. Hier heißt es bei Klaas auf der Rasenfläche: Einsteigen, anschnallen, abheben und die Welt aus der anderen Perspektive betrachten. Nervenkitzel pur und garantiert unvergleichliche Ausblicke! Und die können ganz ohne Sturmhaube und Helm genossen werden! Tina Nitsche

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Der Hubschrauber hebt ebenfalls wieder ab zur Gewerbeschau und dreht seine Runden über Ascheberg.. Foto:Tina Nitsche
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