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Den Helm im Visier

Die Zeichen standen traditionell auf Kubb am Tag der Deutschen Einheit

Das Team H3 wagte ein ausgelassenes Tänzchen nach einem gewonnenen Spiel. Foto: Tina Nitsche
Das Team H3 wagte ein ausgelassenes Tänzchen nach einem gewonnenen Spiel. Foto: Tina Nitsche

ASCHEBERG. Die Ziele waren unterschiedlich ausgerichtet beim großen Kubb Tag am Tag der Deutschen Einheit. Die einen wollten ihren Spaß, andere hingegen wollten hoch hinaus.
„Wir arbeiten am Ascheberger Helm“, zielte KKt`ler Jörg Krampe auf die Trophäe ab, die gesondert unter den Ascheberger Mannschaften ausgespielt wurde. Mittags sah sich das „Kolping-Kubb-Team“ bereits auf einem guten Weg. „Drei gewonnene Spiele“, verriet Krampe, doch dann kam das Team „Häger 04“ und für die Kolping Kubber hagelte es die erste Niederlage.
Die Jagd auf den begehrten Helm hatte auch das Team „Top Travel“ eröffnet. „Aber wir wollen beides, den Helm und den Gesamtsieg“, gaben Ulli Kruse und Klaus Vogelsang die Parole des Tages aus. Gar nicht so einfach, denn immerhin gingen 34 Mannschaften hoch motiviert ins Rennen. Und dabei ging weder die Rechnung von „Kolping Kubb Team“ noch vom Team „Top Travel“ auf.
Denn lachender Dritter in Sachen Ascheberger Helm war am Ende das Team „Kubless“. Denn die erfolgsverwöhnte Truppe schnitt als beste Ascheberger Mannschaft ab und landete in der Gesamtwertung vor Top Travel auf Platz sechs und durfte sich damit den Ascheberger Helm überstülpen. Doch ein kleines Bonbon erhielt auch „Top Travel“. Dafür hatte die Kolpingsfamilie Ascheberg gesorgt. Die hatte nämlich für die beiden besten Ascheberger Teams einen etwas dickeren Umschlag beim Kubb-Vorstand hinterlassen. Der Gesamtsieg ließ dann auf sich warten, denn die besten Teams, die im Vorjahr noch als „Häger Schindhart“ an den Start gingen und nun als zwei Mannschaften unterwegs waren, „Häger 04“ und „Schindhart“, lieferten sich ein packendes Finale, aus dem „Schindhart“ als strahlender Sieger hervorging. Dafür hatte die Combo dann schwer zu schleppen, denn „Herzbube“ Werner Heubrock, der die Pokale gefertigt hatte, wartete mit einem überdimensional großen „Königspokal“ auf.
Der traditionelle Kubb-Tag auf dem Bolzplatz an der Nordkirchener Straße war erklärter Anziehungspunkt vieler Generationen am Freitag.
Denn hier bescherten die Ausrichter „Kolping-Kubb“ allen einen unvergesslichen Aufenthalt. „Wir hatten richtig viel Spaß, denn dabei sein ist alles“, hatte das Team „KC Flachleger“ ihr Tagesziel bei bestem Wetter voll erreicht. Tina Nitsche

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Wer macht das Rennen?

Am Samstag geben alle Kubb-Teams noch einmal Vollgas beim letzten Spieltag der Saison
ASCHEBERG. Das Team „Kubless“ hat die Nase vorn und ist auf dem besten Weg seinen Kubb-Liga-Titel zu verteidigen. Aber die Verfolger sind den Teammitgliedern dicht auf den Fersen und noch haben alle einen Spieltag vor sich.
Am Samstag, 13. September, steigt der fünfte und letzte Spieltag der diesjährigen Saison ab 14 Uhr auf der Wiese neben der Gaststätte Eickholt in Davensberg. Gastgeber ist dabei dieses Mal die Mannschaft „Bastü Vänner“. 16 Teams geben dann noch einmal Vollgas, um ihre erklärten Ziele zu verfolgen. Bei den einen ist es der Meisterpokal, andere hingegen spekulieren auf die Rote Laterne. Wer letztendlich das Rennen macht und ob alle ihre geplanten Ziele erreichen, das bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch garantiert: Spannend wird es auf alle Fälle, denn noch ist alles möglich.
Erst gegen 18 Uhr, so die Prognosen des Kolping-Kubb-Teams, dem die Gesamtverantwortung des Liga-Betriebes obliegt, steht der Meister 2014 fest. Die große Siegerehrung, die in den Jahren zuvor jeweils im Rahmen von Ascheberg Open Air gefeiert wurde, findet nun direkt im Anschluss an die Spiele auf dem Geländer an der Gaststätte Eickholt statt. Dort steigt dann anschließend auch die große Meisterparty. Tina Nitsche