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Alle unter einem Dach

Pfarrgemeinde St. Lambertus ist Heiligabend mit neuer Internetpräsenz online gegangen
ASCHEBERG. Das neue Haus ist fertig. Pünktlich zu Heiligabend ziehen die ersten ein. Ohne Umzugskarton, dafür aber mit einer geballten Ladung an Informationen, denn dieses ist ein virtuelles Haus, „gebaut“ von Jürgen Fuchs und Stephan Schulte-Bäuminghaus (beide Firma Fuchs Data).
„Eines, das nun mit Leben gefüllt werden muss“, erklärte Pastor Carsten W. Franken, als er gemeinsam mit Fuchs und Schulte-Bäuminghaus die neue Internetpräsenz http://www.katholische-kirche-ascheberg.de vorstellte. Am Mittwoch ist sie freigeschaltet worden. „Wir haben die Internetpräsenz der Pfarrei St. Lambertus auf komplett neue Füße gestellt“, erläuterte Fuchs. Softwaretechnisch ist sie so aufbereitet, dass sie problemlos nicht nur über den PC, sondern auch via Smartphone und Tablet aufgerufen werden kann.
Unter seinem Dach vereint dieses Haus nicht nur die drei katholischen Gemeinden St. Lambertus, St. Benedikt und St. Anna. „Es ist auch viel Platz für Vereine und Gruppen, die unter diesem Dach ein zu Hause finden können. Dabei haben sie genügend Raum sich mit eignen Informationen, Ansprechpartnern, Terminen und Öffnungszeiten darzustellen“. Die bis dato existierenden Hompages von St. Lambertus Ascheberg und St. Benedikt Herbern werden nun auf der neuen Präsenz zusammengeführt. Dazu gesellt sich St. Anna Davensberg. Damit hat das „Kind“ einen neuen Namen: „katholische-kirche-ascheberg“.
Die übersichtliche moderne Gestaltung und Menüführung sowie die entsprechende Bebilderung, die teilweise per Hochbildkamera entstanden ist, bewirkt eine Nutzerfreundliche Bedienung. „Wir starten hier jetzt nicht von Null auf Hundert, sondern diese Seite wind wachsen“, betonte Franken.
Und dabei können alle Bürger mitwirken. „Denn wir haben auch noch eine „Historische Seite“ der Gemeinde vorgesehen mit einer Bildergalerie aus allen drei Gemeinden. Dafür suchen wir noch Fotos, die für eine Veröffentlichung freigegeben sind. Die können per Mail an die jeweiligen Pfarrbüros geschickt werden“, will Fuchs die Bürger aktiv an der weiteren Gestaltung mit beteiligen. Am heutigen Heiligabend ist Bescherung gewesen, als die Pfarrgemeinde St. Lambertus mit ihrem neuen Haus, sprich der neuen Seite, online gegangen ist. Tina Nitsche

http://www.katholische-kirche-ascheberg.de

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Als König lebt es sich prima

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Majestät Klaus dankt ab – Bürgerschützen Herbern ermitteln Nachfolger von König Klaus Feldkemper

HERBERN. Dieses eine Jahr wird Klaus Feldkemper wohl nie vergessen. Ein Jahr, in dem er in eine Rolle schlüpfte, die ihm wie auf den Leib geschneidert war. Königlich eben. Denn als Majestät der Bürgerschützen Herbern, hat er seinen persönlichen Traum realisiert und es keine Minute bereut. Im Gegenteil! „Das hat Riesenspaß gemacht und ich kann nur jedem, der im Schützenwesen aktiv ist, empfehlen, einmal den Vogel von der Stange zu pusten“. Doch nun neigt sich das Jahr seiner Majestät Klaus und dessen Königin Grit Mainusch dem Ende zu. „Da ist dann schon ein wenig Wehmut im Spiel, denn wir hatten ein wirklich super Jahr.“ Prall gefüllten Terminkalender inklusive. „Das hat aber nichts gemacht, denn das waren ja alles tolle Termine“, sagt der 50-jährige und lacht. Sein persönlich schönstes königliches Erlebnis war der Jubiläumsumzug in Herringen. „Mit Tanz und 20 Vereinen, das war schon ein echtes Highlight“. Aber auch all die anderen Termine begeisterten ihn, zumal er in diesem einen Jahr auch jede Menge neuer Leute kennen gelernt hat und vor so mancher Überraschung nie gefeit war. „Da haben schon mein Hofstaat und meine Königin für gesorgt“, verrät der eingefleischte Schütze, der völlig begeistert darüber ist, wie sein Gefolge das ganze Jahr über mitgezogen hat. So fertigte Königin Grit ein Liederbuch an, mit erklärten Volks- und Schützenliedern und das Königspaar brachte das Werk schon fleißig unter die Leute. Die nächste Überraschung steht dann wohl am Freitag ins Haus, wenn Feldkempers Nachfolger gegen 17.30 an der Schützenwiese am Haselbüschken ermittelt wird. „Ich habe hinter den Kulissen absolut noch nichts gehört, wer den Königsposten ins Visier nehmen will, da muss ich mich mal wieder überraschen lassen“. Aber das tut er gerne, denn so bleibt es wenigstens spannend. Sein Königsjahr war geprägt von vielen Facetten. Da stand seine Majestät auch gerne mal hinter der großen Pfanne und bekochte die Besucher des Frühlingsfestes oder briet für sich und sein Gefolge Eier. Gäste gingen ein und aus im Königshaus. „Und genau das war Klasse.“ Auch am heutigen Donnerstag herrscht Hochbetrieb, „denn da binden wir den Kranz und die blau-weißen Röschen“. Er hat viel gelacht in diesem Jahr, auch mal geschwitzt, wie bei der königlichen Radtour, die er gerade mit Grit Mainusch unternommen hat und nun heißt es Abschied nehmen. Denn der König tritt zurück in die Schützenreihen und nimmt ab Samstag wieder seinen Posten als Oberst ein. Tina Nitsche