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„I love Herbern!“

Frühlingsfest lockte Besucherscharen in den Ort
HERBERN. „I love Herbern!“ – dazu standen Jung und Alt am Sonntag. Ausdrücken taten sie es unterschiedlich. Der kleine Jona ergatterte eine Postkarte und präsentierte seine Liebe zu Herben ohne große Worte. Dafür grinsend und schwarz auf weiß. Andere taten ihre Liebe wortreich kund: „Mein Gott ist das toll hier!“
Sie alle hatten ein Ziel: Auf nach Herbern zum Frühlingsmarkt. Von nah und fern kamen die Gäste und genossen den Frühling. Und dieser bot sich ihnen in einer bunten Vielfalt. Altes Handwerk, Selbstgemachtes, Dekoratives, blitzende Karossen, Kunst, Wissenswertes – überall gab es etwas zu entdecken.
Die Süd- und die Merschstraße mutierten zu einer bunten Meile. Hier tobte das Leben, denn an den vielen Ständen gab es richtig viel zu entdecken. Darunter auch so manches Unikat. Die Läden hatten geöffnet. „Da kann man mal ganz unbeschwert bummeln“, stürzte sich eine Besucherin lachend ins Getümmel. Der Frühling lockte die Menschen raus. Sie kamen zu Fuß, mit Fahrrädern oder auf Inlinern und genossen die Leichtigkeit. Selbst Petrus spielte mit und verwöhnte Besucher und Veranstalter ab mittags mit reichlich Sonne.
„Die haben hier beim Frühlingsfest echt immer Glück mit dem Wetter“, so Winfried Trautmann. Anderen bekamen die zweistelligen Plusgrade nicht ganz so gut. „Kreislaufwetter“, meinte eine Besucherin und hatte recht. Der Krankenwagen kam deshalb leider zum Einsatz. Dennoch genossen Groß und Klein diesen ungewöhnlichen Frühlingstag, der allen mit Leckereien die Gaumen verwöhnte und so manchem obendrein bei der Tombola noch einen dicken Gewinn bescherte.

Der Herberner Spielmannzug sorgte für beschwingte Töne.
Der Herberner Spielmannzug sorgte für beschwingte Töne. Foto: Tina Nitsche

Der Kolpingspielmannzug Herbern zauberte zudem beschwingte Töne ins Geschehen. Musikalisch versteht sich. „Das ist Genuss pur“, jauchzte die kleine Lena. Gut gelaunt spazierten Groß und Klein in den Frühling. Strahlende und teilweise auch phantasievoll angemalte Gesichter dominierten das Geschehen. Genuss und Leichtigkeit waren angesagt. Kaum einer konnte sich der tollen Stimmung entziehen.   Die Macher des Herberner Frühlings, sowie die vielen Vereine, die ebenfalls zum erfolgreichen Gelingen beitrugen, waren begeistert.
„Wir hatten noch nicht einmal geöffnet, da waren die Straßen schon voll“, verriet Ewald Gausepohl. Ab mittags herrschte überall dichtes Gedränge. Große Worte waren nicht nötig, um den Erfolg zu beschreiben. „Schau Dich doch einfach um, da muss nicht mehr viel gesagt werden“, bilanzierte Christian Deitermann, zweiter Vorsitzender Herbern Parat. Kein Wunder, denn den Besuchern wurde einmal mehr eine Veranstaltung mit Herz geboten. In Herbern! Tina Nitsche

Gut gelaunt in den Frühling!
Gut gelaunt in den Frühling! Foto: Tina Nitsche
Der Heberner Löschzuglud zum Mitmachen ein.
Der Heberner Löschzug lud zum Mitmachen ein. Foto: Tina Nitsche
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In Ascheberg gibt’s Kirmes-Verlängerung!!!!!!

Jacobi-Kirmes dreht sich bis Dienstag/Besucherschar gab Vollgas und tauchte ein in den schillernden Kirmeskosmos
ASCHEBERG. Diese Kirmes schreibt Geschichte. Denn noch nie ist es in der langjährigen Tradition der Jacobi-Kirmes vorgekommen, dass der Eröffnungstag abgesagt werden musste. Doch am Samstag ist es dann passiert. Die Veranstalter sagten den ersten Spieltag aufgrund Unwetters ab.
Die gute Nachricht: Es gibt Verlängerung. Auch am Dienstag, 28. Juli, drehen sich nun die Karussells im Ortskern. Von 12 Uhr bis 22 Uhr, so verkündete es Bürgermeister Dr. Bert Risthaus bei der Eröffnung am Sonntag, hat die Jacobi-Kirmes dann geöffnet.
Nach dem völlig verregneten und stürmischen Start, prasselte am Sonntagmittag dann der nächste Regen auf die Besucherschar. Dieser war jedoch einer der bunt daherkam und für mehr als gute Laune sorgte! Denn es regnete Freichips. Unzählige Hände schnellten in die Höhe und griffen zu!
Und dann legten sie los die Ascheberger und auswärtigen Gäste und lösten ein Versprechen ein: Sie alle gaben Vollgas. Besucherscharen eroberten den Kirmesplatz, schlängelten sich durch die Straßen und stürzten sich ins Getümmel. Strahlende Gesichter, beste Laune und jede Menge Spaß.

Die Golden Girls on Kirmes-Tour. Foto: Tina Nitsche
Die Golden Girls on Kirmes-Tour. Foto: Tina Nitsche

Die Welt wurde rund, bunt, quadratisch, denn selbstverständlich malten sich ganz schnell jährliche Kirmestrends ab: Sonnenbrillen vom Mini- bis zum XXL-Format mit trendigen Gläsern, bunte Krawatten, pinkfarbene Hüte und jede Menge Lametta waren Kult. Ebenso wie der Kettenflieger, der zum Höhentanz bat oder der Flash, der die Menschen Kopf stehen ließ. „I believe I can fly“, glaubte man(n), nur um sich wenig später in luftiger Höhe wiederzufinden. Verrückte bunte Kirmeswelt.
„Das ist einfach nur suuuuper“, waren Jung und Alt begeistert und feierten facettenreich ihre Jacobi-Kirmes. Fußballer, Kegelclubs, Vereine waren on Tour ebenso wie Familien oder die „Golden Girls“ und die „Blue Män Group“ . Denn die Clübchen hatten sich wie immer etwas ausgedacht. Waren unterwegs in eigens entworfenen Kirmesoutfits. „Crazy“, japsten die Besucher die das Laufgeschäft Crazy Island enterten und dabei Gefahr liefen nass zu werden. Es war ein buntes Vergnügen und die Gäste trugen ihren Teil dazu bei, dass die Schausteller für den verpatzten Start dank hohem Besucheraufkommen am Sonntag entschädigt wurden. Tina Nitsche