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Wer zuerst kommt…..hat freie Tischwahl!

Das SuB-Kartenvorverkaufsspektakel lockte die Oktoberfestfans früh aus den Federn
ASCHEBERG. Karierte Hemden und die Krachlederne waren trotz tropischer Temperaturen die bevorzugte Kleiderwahl am Samstagmorgen. Ferner landete im Reisegepäck von Klaus Lilienbecker, Andreas Kneilmann und Dirk Holtkötter noch selbstgebrautes Hefeweizen.
Bestens gewappnet für eine längere Wartzeit positionierte sich das Trio dann am Samstagmorgen um 7.15 Uhr an die Dieninsgstraße. Ganz schön früh, aber eine besondere Mission bedarf manchmal auch außergewöhnliche Maßnahmen. „Der Wecker tat ganz schön weh heute Morgen“, gab Andreas Kneilmann zu. Schließlich war die Nacht kurz und „vor allem recht italienisch“, ergänzte Klaus Lilienbecker. Doch nach grün-weiß-rot, sprich nach der Italienischen Nacht, standen die Zeichen bei den Herren auf Blau-Weiß.
Das SuB-Oktoberfest ist zwar noch ein wenig hin, aber Karten dafür, die gab es beim Kartenvorverkaufsspektakel am Samstag. Und da lautete die Devise: wer zuerst kommt mahlt zuerst. Und wähnten sich die drei Herren dabei in der Annahme recht früh zu sein, dann hatten sie die Rechnung ohne Mara Pöpping gemacht. Denn ihr Wecker ging wesentlich früher als der von Andreas Kneilmann. Das Mädchen startete bereits nachts in das Unterfangen SuB-Kartenkauf. Mit dem Fahrrad. Denn von Davensberg aus ging es nach Ascheberg. Pünktlich um 4 Uhr morgens bezog sie Position vor dem Eisenwarenladen Stiens.
Sechs Stunden später fiel dort im Innenhof der Startschuss zum Kartenverkauf. Die Warteschlange reichte zu diesem Zeitpunkt schon bis zur alten Apotheke. Mara jedoch war es, die als erste die begehrten Karten in der Hand hielt und natürlich freie Platzwahl hatte. Doch auch das Männertrio in den Krachledernen kam zum Zug. Rund eine Stunde später war das Spektakel vorbei. Fast ausverkauft. Nur einige wenige Restkarten gibt es ab Montag noch im Kleinen Atelier bei Manfred Hölscher zu den Geschäftszeiten an der Sandstraße. „Außerdem haben wir noch wie jedes Jahr ein kleines Kontingent für die Abendkasse am 10. Oktober. Dort können Kurzentschlossene ab 18 Uhr noch Karten ergattern, dann allerdings ohne Platzreservierung“, so Kapellmeister Manfred Hölscher abschließend. Tina Nitsche

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Mit der Patentante in den Schulalltag

An der Quizstation  konnten die Profilschüler dann unter Beweis stellen, was sie über ihr künftiges neues Schulgebäude schon alles in Erfahrung gebracht hatten. Foto: Tina Nitsche
An der Quizstation konnten die Profilschüler dann unter Beweis stellen, was sie über ihr künftiges neues Schulgebäude schon alles in Erfahrung gebracht hatten. Foto: Tina Nitsche
Florian Schulte (r.) Lehrer an der Profilschule gehörte mit zum Orgateam des Kennenlerntages "TFS meets Profil". Am Tag selber verdingte er sich am Kuchenbuffett. Foto: Tina Nitsche
Florian Schulte (r.) Lehrer an der Profilschule gehörte mit zum Orgateam des Kennenlerntages „TFS meets Profil“. Am Tag selber verdingte er sich am Kuchenbuffett. Foto: Tina Nitsche
„TFS meets PSA“ – Kennenlerntag an der Theodor-Fontane-Schule für die Profilschüler

HERBERN. Maxi und Marlene haben seit Montag eine neue Patentante. Denn Rona brachte den beiden Siebtklässlern der Profilschule die örtlichen Gegebenheiten der Theodor-Fontane-Schule näher. „TFS meets PSA“ hieß es ab mittags in Herbern. Die Theodor-Fontane-Schüler waren bestens vorbereitet auf den Besuch. Vier Stationen waren aufgebaut, zwei weitere Aktionen warteten in Form eines Quiz und des Daumenabdrucks auf die Ankömmlinge. Das Kuchenbuffet bog sich angesichts der vielen Kuchenspenden. „Und die sind alle so was von lecker“, erklärte Profilschullehrer Florian Schulte, der gemeinsam mit Kollegin Harmke Wember und den beiden Lehrerinnen der Theodor-Fontane Schule, Anna Althoff und Christine Peick, zum Orgateam gehörte. Unterstützt wurde das Quartett bei der Ausrichtung des Kennenlerntags dabei von den Schulleitungen. In Teams zogen die Profilschüler los, um die Theodor-Fontane-Schule (TFS) zu erkunden und sich an den Stationen auf unterhaltsame Weise kennenzulernen. In ihren Reihen jeweils einen sachkundigen Führer der TFS, der gleichzeitig zum Paten mutierte. „Bei uns ist es Tradition, dass ältere Schüler jüngere unter ihre Fittiche nehmen“, erklärte Anna Althoff, die verriet, dass dieses Konzept auch mit den Profilschülern fortgeführt werden soll. „Viele Probleme können unter Schülern einfacher geklärt werden.“ Am Montag gab es jedoch keine Problem. Im Gegenteil. Ganz ohne Berührungsängste ging das Treffen harmonisch vonstatten. Tim tauchte gutgelaunt seinen Daumen in blaue Farbe und verewigte sich auf der weißen Leinwand. Dem Herberner gefällt es ausnehmend gut, dass er ab Sommer vor Ort zur Schule geht. „Da kann ich morgens länger schlafen und mit dem Fahrrad zur Schule fahren“, sagt er und grinst. Mona kann ihm da nur beipflichten. Auch bei ihr bimmelt der Wecker nach den Ferien später. Unterdessen kämpft Basti auf dem Basketballfeld, gleich nebenan an der Station „Fußball“ geht die Mannschaft Holland „jubelnd“ in Führung, doch die Belgier ziehen nach und landen den Anschlusstreffer. An der Station Wickingerschach machen einige Schüler Jagd auf den König, andere kämpfen in der Sporthalle beim Brennball an Station zwei um die Punkte. Hanna hat gut aufgepasst und beantwortet beim Quiz die Frage nach der Schulsozialarbeiterin richtig. Fragen blieben kaum welche offen. „Rona hat uns alles bestens erklärt“, lobt Maxi seine neue Patentante. Auch er freut sich auf die neue Schule, wenngleich für ihn der Wecker nach den Ferien früher klingelt, da er ab dann zum Buskind mutiert. Tina Nitsche