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Mit Schwung und „Ko-Secco“

Die Zeichen stehen auf Jakobi-Kirmes
ASCHEBERG. Am Wochenende geht es richtig rund in Ascheberg. Da steht die Welt Kopf und die Zeichen damit eindeutig auf Jakobi-Kirmes. Der Startschuss zur größten Dorfkirmes im Münsterland fällt am Samstag, 25. Juli. Ab 15 Uhr beginnt sich der Kirmeskosmos ganz langsam zu drehen. Nimmt Fahrt auf und steht dann buchstäblich drei Tage lang Kopf.
Zumindest, für all diejenigen, die in Webers Flash Platz nehmen.Denn das Karussell, eine Anlage des Typs „Inversion“, ist eine der Attraktionen, die bei den Fahrgästen auf dem Katharinenplatz für echten Nervenkitzel sorgt. Gerade einmal seit einem Jahr ist Weber mit diesem Überkopffahrgeschäft unterwegs. Freier Fall und die Möglichkeit je nach Belieben die Gondeln frei schwingen zu lassen, sorgen nun erstmals in Ascheberg für den echten Kick.
Neu dabei ist zudem die Überschlagsschaukel der Schaustellerfamilie Anton, Looping the Loop, die auf dem Parkplatz des einstigen Haus Bultmann aufbaut. Und gegenüber gibt es nach Jahren ein Wiedersehen mit einer großen Verlosung.
Dennis Rasch lockt dort mit „Gewinne, Gewinne“, wo bislang Webers Kinderclown stand. Mehr als unterhaltsam wird es garantiert auf dem Platz hinter der Volksbank. Dort sorgt Rudolf Schneider mit seinem Laufgeschäft „Crazy Island“, das erst im vergangenen Jahr auf der Michaeliskirmes in Gütersloh Premiere feierte, für unvergessliche Augenblicke.
Auf ein echt spritziges Vergnügen dürfen sich die ganz kleinen Gäste freuen. Den auch für sie gibt es etwas Neues. Auf dem Katharinenplatz platziert die Schaustellerfamilie Kaiser die Kinderwasserbahn „Wild Amazonas“. Kettenflieger, Musikexpress, Dschungelreise, Babyflug, Scheibenwischer, Kinderkarussell und Autoscooter komplettieren den Karussellreigen mitten im Herzen von Ascheberg. Ausspielgeschäfte sorgen für Spannung am Boden und ein breitgefächertes kulinarisches Angebot für die Gaumenfreuden. Die Ascheberger Weinlaube der Kolpingsfamilie ist ebenfalls gerüstet und hat sich auch dieses Jahr wieder etwas einfallen lassen: Prost Ko-Secco! – dürfen sich die Gäste auf eine ganz besondere Spezialität freuen.
Zudem sorgen gleich zwei Partyzelte dafür, das Jung und Alt abends mal wieder richtig abzappeln können! Die Zeichen stehen eben auf Kirmes! Und die steht laut Wahrsagerin Luma unter einem guten Stern. Tina Nitsche

Die Öffnungszeiten:

Samstag, 25. Juli von 15.00 Uhr /offizielle Eröffnung 18 Uhr am Kinderfahrgeschäft Rasch, bis Sonntag, 26.Juli, 2.45 Uhr
Sonntag, 26. Juli von 11.00 Uhr bis Montag, 27.Juli, 2.45 Uhr
Montag, 27. Juli von 10.30 Uhr bis Dienstag, 28 Juli, 2.45 Uhr

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Treffpunkt: Im Herzen der Jakobi-Kimes

Wer wird die erste Weinkönigin der größten Dorfkirmes im Münsterland? – Kolping-Weinlaube feiert zehnjährigen Bestehen
ASCHEBERG. Das Prädikat „Herz der Jakobi-Kirmes“ haben sich diese guten Geister längst verdient. Denn jährlich sorgen diverse Mitglieder der Kolpingsfamilie Ascheberg an allen drei Kirmestagen dafür, dass die Weinlaube an der Kirche zum erklärten Treffpunkt sämtlicher Generationen wird. Hier trifft man sich, auf ein Pläuschchen, auf einen guten Tropfen, mal kürzer, meistens jedoch länger, um nicht zu sagen viel länger. Denn der Aufenthalt an der Kolping-Weinlaube garantiert immer gute Laune, jede Menge Gesprächsstoff und erlesene Weine. Serviert von gut gelaunten Kellnern und Kellnerinnen. Personalsorgen? Fehlanzeige! „Das gibt es bei uns nicht, im Gegenteil“, freut sich Martin „Boat“ Weiß vom Kolpingvorstandsteam. Seit zehn Jahren keine Klagen. Alle packen mit an. Ehrenamtlich. Und jeder tut etwas dafür, dass der Aufenthalt in der Weinlaube jedes Jahr anders daherkommt.
An diesem Kirmeswochenende warten die „guten Geister“ gleich mit vier Neuerungen auf. „Schließlich müssen wir unser zehnjähriges Jubiläum ordentlich feiern“, sagt Martin Weiß und lacht. Da gute Ideen in diesem Verein nie Mangelware sind, dürfen sich die Kirmesbesucher am Montagabend (28. Juli) auf ein ganz besonderes Highlight freuen. Um 17.30 Uhr wird in der Weinlaube die erste Ascheberger Weinkönigin gekürt. „Das wird jetzt keine Dauereinrichtung, vorerst ist es eine einmalige Sache zum Jubiläum“, so Martin Weiß. Der Wein wird – Bürgermeister Dr. Bert Risthaus sei Dank – in diesem Jahr in besonderen Gläsern serviert. Denn der erste Bürger vermisste das Ascheberger Gemeindewappen auf den Gläsern, die Kolpingsfamilie reagierte und kommt ab Samstag, 26. Juli, mit einer limitierten Auflage von neuen Gläsern daher. „Mit Gemeindewappen und dem Spruch „ein Stück Heimat“ passend zum Anlass“, verrät Martin Weiß. Und damit die Gäste auch mal so „richtig einen anbrennen lassen können“, hat Heinz Frenster zu Holz und Werkzeug gegriffen, um den Vorschlag von Sebastian Tewes umzusetzen. Entstanden sind acht „Anbrennkisten“ die jeweils Platz für zehn Gläser und eine Flasche Wein bieten. Das Herz der Kirmes wird im Jubiläumsjahr zudem noch visuell in den Mittelpunkt gerückt. „Wir verkaufen blinkende Herzen, der Erlös fließt dann in die geplante Romreise, die die Messdiener aus allen drei Ortsteilen, in den Herbstferien antreten“, erklärt Martin Weiß. Tina Nitsche