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„Ascheberg trifft sich“

Lutz Walter verwirklichst seine Idee und initiert vier gesellige Abende für Jedermann
ASCHEBERG.
Diese Idee, sie geistert schon länger im Kopf von Lutz Walter herum. Doch nun im Juli wird sie Realität.
„Ascheberg trifft sich!“ Wo? „Na, auf dem Katharinenplatz“, sagt der Ideengeber. Weshalb? „Einfach, um die Bürger der Gemeinde mal wieder zusammenzuführen und gemeinsam in geselliger Runde etwas Zeit zu verbringen!“
Seine Beweggründe für sein Projekt sind einfach. „Wir haben hier Kirmes, Schützenfeste, Italienische Nacht, Kartoffelfest und dann war es das im Prinzip!“ Eine Tatsache, die den agilen Ascheberger eher stört. Denn die Kneipenkultur fehlt zumindest im Ascheberger Ortskern. „Im Prinzip ist ansonsten nix los hier“, das brachte Walter auch einmal bei einem zufälligen Zusammentreffen mit Bürgermeister Dr. Risthaus an. Der verwies an Melanie Wiebusch von Ascheberg Marketing. „Und dann nahmen die Dinge ihren Lauf“, so Walter.
Wiebusch ist begeistert. „Das ist doch genau das, was wir seinerzeit mit den Bürgerforen bezwecken wollten. Bürger bringen Ideen, wir helfen sie zu realisieren“, machte sie am Freitagmorgen im Rahmen eines Pressegespräches in den Räumlichkeiten von Ascheberg Marketing deutlich. Wobei, und das betonte Wiebusch, der Löwenanteil der Arbeit auf das Konto von Lutz Walter gegangen sei. Und der ist äußerst kreativ zu Werke geschritten.
Seine langjährige Zugehörigkeit in unterschiedlichsten Vereinen, darunter bei den Handballern des TuS Ascheberg als Abteilungsleiter, dem Löschzug Ascheberg oder dem SuB Club, bescherte ihm reichlich Kontakte. Und diese nutzte der 66-Jährige. Für das muntere Stelldichein auf dem Katharinenplatz hat er konkrete Vorstellungen gehabt. Denn wenn Ascheberg sich trifft, soll das mit guter Laune, Musik und Gaumenfreuden passieren. Mit Christian „Pelle“ Pelster der Jazzband „Hörsturz“, den „Fantasten“ und den „White Sox“ hat er für alle vier geplanten Treffen Ascheberger Künstler für die Livemusik gewinnen können. „Mehr noch, sie alle treten ohne Gage auf und sind begeistert.“ Denn Geld ist nicht im Übermaß vorhanden. Die Volksbank Ascheberg, die Sparkasse Ascheberg und Torsten Krebs (Treppen Krebs) zählen zu den finanzierenden Sponsoren. Markus Beermann stellt seine Musikanlage zur Verfügung, die während der Zeit läuft, wenn die Musiker mal Pause haben. Auch das Servicepersonal – denn für Gaumenfreuden ist natürlich gesorgt – arbeitet ehrenamtlich.
Somit steht vier geselligen Sommerabenden nichts mehr im Wege. Abende, die im Ruhrgebiet und der Umgebung schon länger erfolgreich praktiziert werden, wie Lutz Walter weiß. „Und warum sollen wir das nicht auch können?“ Der 66-jährige will es auf jeden Fall probieren. Die Banner für die Premiere hängen bereits – hier war Karl Mangels behilflich – die Plakate sind im Umlauf. Wenn es läuft, „dann steht einer Wiederholung nichts im Wege“, sagen Walter und Wiebusch. Tina Nitsche

Info: Ascheberg trifft sich jeweils donnerstags im Anschluss an den Markt von 17 Uhr bis 22 Uhr an folgenden Terminen: 13. Juli (Christian „Pelle“ Pelster), 3. August (Jazzband „Hörsturz“), 24. August („Die Fantasten“) sowie 31. August („White Sox“). Der Eintritt ist frei. Bei der Terminplanung sind die anderen Veranstaltungen in der Gemeinde wie Kirmes und Italienische Nacht berücksichtigt worden.

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Sagt der Bauch ja?

Wer kann da schon nein sagen? – „White Sox“ wollen mit richtig guten Songs, ihrem Markenzeichen und richtig viel Bewegung auch Talente für die eigenen Reihen begeistern
ASCHEBERG. Forsters „Bauch und Kopf“, das „Alte Fieber“ der Toten Hosen – wenn diese Songs auf der Playlist stehen, dann hört sich das nach richtig guter Musikunterhaltung an. Mehr noch: Das klingt verdächtig nach einer Rock-Pop-Veranstaltung. Stimmt!
Am 2. April erklingen diese Lieder. Im Ascheberger Westen. Da machen jedoch weder die Toten Hosen, noch Mark Forster Station. Nein, diese Lieder werden von einer Gruppe von Herren angestimmt, deren Name von ihrem Markenzeichen herrührt. Sie tragen am liebsten weiße Socken, und das auch zur schwarzen Anzughose.
Aber gerade weil sie anders sind, haben sie ihren Verein vom angestaubten Image „Männergesangverein“ befreit. Denn treten die „White Sox“ auf, dann ist eines garantiert: Ein bunter Musikmix.

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Ein Meister ist noch nie vom Himmel gefallen, deshalb lautet die erklärte Devise bauch bei den White Sox: Üben, üben, üben! Foto: Tina Nitsche

Und so laufen auch derzeit die Proben auf Hochtouren. Hohe und tiefe Töne vermischen sich mittwochs auf dem Saal bei Bultmann, dem erklärten Übungsquartier der Herren in den weißen Socken. Denn schließlich wollen sie bei der Ascheberger Gewerbeschau begeistern. Nicht nur die Massen, sondern vielleicht auch noch das ein oder andere Sangestalent für die eigenen Reihen. „Denn Nachwuchs können wir immer gebrauchen“, so Martin Janning, Vorsitzender der munteren Truppe. Wer hier mitmischen möchte muss nur eines mitbringen: Spaß am Singen. Kann ich nicht – gibt’s nicht – lautet die erklärte Devise.
Und wer jetzt meint das Singen in einem Chor sei altmodisch, der unterliegt einem Irrglauben. Denn die White Sox setzten weder auf altes Volksliedergut, noch auf Bewegungsunfähigkeit. Von wegen: Stillgestanden! Nein, hier wird gesungen mit vollem Körpereinsatz, schnippende Finger und wippende Füße inklusive. Statt Anzug und Krawatte, setzen diese Herren auf legere Kleidung und eben die weißen Socken, ihrem Markenzeichen. Und auch ihr Repertoire trägt die Note: Höchstmodern. Denn Stillstand ist Rückgang, die White Sox jedoch streben vorwärts. Mit aktuellen Songs wie Bauch und Kopf, aber auch ihrem eigenen Rap, der mittlerweile schon zur Erkennungsmelodie geworden ist. Und das macht soviel Spaß, dass sich aus dem Chor sogar ein A-Capella-Ensemble und die White-Sox-Band formiert hat. Wer nun neugierig geworden ist, und erwägt bei dieser ungewöhnlichen Truppe mitzumischen, dem sei empfohlen am Sonntag, 2. April gegen 14.30 Uhr bei Klaas am Kolping-Café vorbeizuschauen oder später bei Fensterbau Kröger. Und vielleicht sagen dann Bauch und Kopf: Ja, hier will ich mitmachen! Tina Nitsche

Info:

Wer sich entschließt bei den White Sox einzusteigen, der kann einfach mittwochs, um 20.30 Uhr auf dem Saal Bultmann zu den Proben kommen.

Auf Erfolgskurs: Die Herren mit den weißen Socken

White-Sox Vorstand bestätigt / Neue Highlights geplant
ASCHEBERG. Viel ist 2016 in der Welt geschehen. Natürlich auch in Ascheberg. Dort nämlich gab es gleich zwei Highlights zu verzeichnen. Zumindest in musikalischer Hinsicht.
Unterhaltsam ließ Manfred Neuhaus, seines Zeichens Chronist des MGV Cäcilia/White Sox am Freitagabend bei der diesjährigen Generalversammlung auf dem Saal Bultmann, das vergangene Jahr Revue passieren. Dabei bildeten das große Konzert „Nacht der weißen Socken“ im Mai einen erklärten Höhepunkt neben der großen Chorfahrt nach Wiesbaden, wo die White Sox dem Pop-Chor-Konzert eine entscheidende Note verpassten. Die Herren mit den weißen Socken, sie befinden sich auf Erfolgskurs. Und daran gedenken sie auch künftig nichts dran zu ändern. Im Gegenteil. Damit dem Männerchor genügend Stimmen zur Verfügung stehen, „müssen wir uns natürlich auch um Nachwuchs kümmern“, machten der Vorsitzende Martin Janning und sein Stellvertreter Karl Sorges deutlich.
Diese Aufgabe wollen sie kreativ angehen und haben da auch schon so einige Ideen. An eben diesen wird jetzt noch gefeilt, bevor sie sie dann öffentlich machen. Vorstellbar, das darf an dieser Stelle schon verraten werden, wäre ein musikalisches Event, bei dem Interessierte einfach mal mitmischen können, um zu schauen ob eine musikalische Karriere bei den White Sox in Frage kommt. Denn dieser Chor präsentiert sich äußerst modern und unterhaltsam. Mit viel Esprit und noch mehr Ideen gehen sie ihre musikalische Unterfangen an.
Dabei greifen sie mit Uli Böckmann nicht nur auf einen äußerst versierten Chorleiter zurück, sondern auch auf jede Menge Technik. „Da hat sich in der Tat so allerhand angehäuft“, gab Martin Janning zu. Doch diese notwenige Technik will auch gepflegt werden. Deshalb schrieben die Herren einen neuen Posten aus. Den des Technikwarts. Eine Aufgabe, die nun Norbert Kerst übernimmt. Selbstverständlich mit Unterstützung aus dem Chor. Damit hat sich der Vorstand um ein weiteres Mitglied vergrößert.
Bei den Vorstandswahlen als solches herrschte Einigkeit. Ehrenpräsident Ludger Hattrup führte diese en Block durch. Nach einstimmiger Wiederwahl führen Martin Janning als erster Vorsitzender und Karl Sorges als sein Stellvertreter nach wie vor Regie. Günther Munsch, Hubert Hattrup und Uli Heppner fungieren weiterhin als Notenwarte. Robert König bleibt Kassenwart, Christian Lütkenhaus Medienwart und Carsten Wienker Schriftführer. Lediglich in der Besetzung der Kassenprüfer gibt es eine Änderung. Dietrich Bentlage schied turnusgemäß aus. Für ihn übernimmt Jörg Hattrup, der nun gemeinsam mit Bernie Dörnemann die Kasse prüft.
Hattrup übernimmt zudem, wie bereits im Vorjahr, die Organisation des großen Konzertes am 8. Juli in der Aula des Ascheberger Schulzentrums. Unterstützt wird er dabei von Bernie Dörnemann, Jürgen Offermann und Norbert Kerst. Dieses Konzert bildet jedoch nicht den einzigen Höhepunkt, denn die White Sox starten in Lüdinghausen eine Premiere. Am 14. Oktober geben sie in der Aula des Canisianums ein eigenes Konzert. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, sehen die Sänger darin auch eine Chance weitere aktive Sänger zu gewinnen. Tina Nitsche

Weitere Infos zu den White Sox unter: http://www.whitesox-ascheberg.de