In Rekordschnelle zum Titel

Oktoberfest Ascheberg: Anna Reckmann ist neue Hopfenkönigin

ASCHEBERG. „Nach rechts, nach links, nach hinten…“ die Menge folgte der musikalischen Aufforderung des Ski- und Bob Express. Sie ging mit, zeigte sich beweglich und hatte vor allem eines: Spaß.
Das Stimmungsbarometer stand schon kurz nachdem Wiesenwirtin Steffi Schulze-Wenning beim diesjährigen Oktoberfest den traditionellen Fassanstich vorgenommen hatte, ganz hoch. Doch nach oben war noch Luft. Dafür sorgten die Musiker auf der Bühne schon. Sie rissen die feiernde Menge mit. Logisch. Genug neue Hits hatte die Truppe schließlich im Gepäck. „Take me home….“ traf da, obwohl Countrymäßig angehaucht, an diesem Abend besonders zu. Denn, viele Ehemalige zog es eben dorthin. In die ehemalige Heimat, wenn auch nur für einen Abend. Andere hingegen hatten irgendwie ein Dauerabo auf Oktoberfeste gelöst. So wie Anja Ponschek zum Beispiel.
Ja, ja, diese Wiesen sie haben irgendwie ihren ganz eigenen Reiz. Sie führen Menschen von nah und fern zusammen, heben die Laune und lassen ganze Massen ihren Kleidungsstil ändern. Logisch, dass beim blau-weißen Spektakel am Samstag in Ascheberg die Krachledernde und das Dirndl nicht fehlte. Es ging rund im Zelt, und zu fortgeschrittener Stunde wurde es spannend oben auf der Bühne. Denn da wurde traditionell die neue Hopfenkönigin gesucht.

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Wisenwirtin Steffi schulze-Wenning (r.) gratulierte der neuen Hopfenkönigin Anna Reckmann (2.v.l.), die sich gegen Petra Finke (l.) und Doris Droste (2.v.r.) durchsetze. Dana Lüttkemeier (3.v.r.) übereichte ihrer Nachfolgerin den Hopfenkranz. Foto: Tina Nitsche

Drei Disziplinen mussten die drei Kandidatinnen Petra Finke (Ascheberg), Anna Reckmann (Capelle) und ihre amtierende Majestät aus Rinkerode Doris Droste dabei durchlaufen. Kurz „Säblahe“. Für Debütanten, wie die Schützenkönigin Doris Droste, ziemlich ungewöhnlich. Aber Ski-und Bob Express Moderator Robert Temmann klärte schnell auf: „Sägen, Alphorn blasen und Stein Heben“. Das Geheimnis der ersten Disziplin war jedoch eher Geschicklichkeit. In Rekordschnelle erledigte Anna Reckmann die Aufgabe Baumstammsägen. Lediglich 13 Sekunden benötigte die Frau aus Capelle. Petra Finke schaffte es in 21 Sekunden, ihre Majestät Doris Droste war in 23 Sekunden fertig. Beim Steinheben walteten ganz klar Kräfte. Auch hier hatte Anna Reckmann mit 7,5 Zentimetern die Nase vorn. Beim Alphornblasen war Lungenvolumen gefragt. Gar nicht so einfach dem XXL-Instrument ein paar Töne zu entlocken. Geschafft haben es alle Drei. Doch der Applaus entschied anschließend über den Sieg. Und da heimste Anna Reckmann die größte Portion ein. Sie tritt nun die Nachfolge von Dana Lütkemeier an und ist die neue Ascheberger Hopfenkönigin.
Danach war natürlich noch lange nicht Schluss. Nein, es wurde weitergefeiert. Lachend, ausgelassen und tanzend. Mal rechts herum, mal links herum…. Tina Nitsche

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