Zwei Fragen und noch mehr Action

Das neue OJA-Osterferienprogramm liegt aus!0227hb-ben-oja-ferienprogramm ostern-bearb
ASCHEBERG. Wo ist nur das kleine farbige Heft? Soviel steht fest: Der Osterhase ist in diesem Fall unschuldig, denn er hat es nicht etwa versteckt. Vielmehr ist es so, dass das OJA-Osterferienprogramm dieses Mal als farbige Seite im DIN A 4 Format daher kommt.
Eine Seite, doppelt bedruckt, aber mit garantiert jeder Menge Action.
„Das ist ganz neu, wir haben erstmals für diese Osterferien eine Seite mit Programmpunkten für die Jugendlichen kreiert, und eine Seite mit Programmpunkten für die Kinder“, erklärt OJA-Mitarbeiterin Wencke Lemcken. „Wellness meets Grillness“ heißt es da beispielsweise am Mittwoch, 8. April, ab 15 Uhr im Burghof für Jugendliche. Schnell wird deutlich Neues hat sich ins Programm geschoben.
Der Mix aus Neuem und Altbewährtem macht den Reiz aus. Jugendliche dürfen sich somit auf einen chilligen Wellness-Nachmittag freuen, aber auch auf Aktivitäten wie Geocaching oder eine Fahrt zum Maximare. Unterhaltsam wird es vor der großen Leinwand beim Kinonachmittag. So abwechslungsreich wie das Programm für die Jugendlichen daherkommt, so gestaltet es sich auch für die Kinder. Wie backt man eigentlich Eierpflanzen? Auf diesen ungewöhnlichen Programmpunkt dürfen sich die Kinder am Donnerstag, 9. April, freuen. Das Geheimnis darüber wird dann im Herberner Southfive gelüftet. Auch hier mischen sich neue und beliebte Aktivitäten zu einem bunten Programm, so dass die Osterferien auf jeden Fall kurzweilig und an der ein oder anderen Stelle spannend werden. Und dabei stellt sich spätestens am Dienstag, 7. April, für viele Kinder eine weitere Frage: Wo ist das goldene Ei? Und soviel sei jetzt schon verraten: Bei der fünften großen Ascheberger Eiersuche, die dieses Mal mitten im Ortskern rund um das Burghofgelände stattfindet, hat der Osterhase seine Finger im Spiel! Tina Nitsche

Seit Freitag liegen die Programme in allen drei Ortsteilen an den bekannten Stellen wie Volks- und Sparkassen, Schreibwaren- und Lebensmittelgeschäften, der Gemeinde und bei Ascheberg Marketing aus. Anmeldungen nimmt die OJA, Tel. (0 25 93) 78 21 entgegen.

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Achtung Ohrwurmgefahr!

Legendäre Kolping-Aprés-Ski-Party steigt mit Special Guest Olli-Olé
ASCHEBERG. Mit einer gelben Strickmütze zur Party? Das wirft Fragen auf, ist es doch nicht ganz alltäglich. Dennoch werden genau diese Kopfbedeckungen am 7. März leuchtende Farbkleckse unter das weiße Zeltdach der Skihütte am Bahnhofsweg zaubern. Nun gut, die weiße Pracht ist hierzulande eher Mangelware, das hindert jedoch keineswegs eine zünftige Aprés-Skiparty zu feiern. Schließlich hat diese in Ascheberg bereits Kultstatus erlangt – der Kolpingsfamilie sei Dank!
Doch eines ist dabei klar: Wenn diese Truppe etwas anpackt, ist nicht nur der Erfolg vorprogrammiert, sondern gleichzeitig auch immer die ein oder andere Überraschung. Denn für ihren Einfallsreichtum ist die Ascheberger Kolpingsfamilie bekannt. Und hier kommen dann auch die gelben Strickmützen ins Spiel. Denn genau diese sind es, die das diesjährige „Ski“-Highlight ankündigen: Olli Olé!
Er ist ein Kind des Ruhrgebiets, liebt die Farbe gelb und wurde zudem an einem Karnevals-Samstag geboren, was auch seine stets gute Laune erklärt! Vor allem jedoch ist dieser Olli jemand, der mit seinen Auftritten dafür sorgt, dass das Stimmungsbarometer ganz oben steht und Partys gefeiert werden „bis die Hütte“ brennt. Auf sein Konto gehen eine Menge Ohrwürmer und die werden nicht nur auf den erklärten Ferieninseln rauf und runter gespielt. Mallorca-Fans lieben ihn ebenso wie die Jecken, denn seine Karnevalsauftritte sind legendär. „Und bei eben einem solchen hat Torsten Hohenövel den Olli kennen gelernt und es geschafft ihn nach Ascheberg zu holen“, verrät Martin „Boat“ Weiß. Logisch, dass da Alarm in der Hütte herrscht und es kaum jemanden am Platz hält.
Die Kolpinger stecken bereits mitten in den Vorbereitungen. Selbstverständlich dürfen sich Aprés-Ski-Fans nicht nur auf das besondere „Schmankerl“ in gelb freuen, sondern auch auf Altbewährtes wie die Hasenbar, die DJ-Kugel und die beiden Garanten für die aktuellen Charts: DJ Biene und DJ Torsten. Kurzum: Am Samstag, 7. März. herrscht Alarm in der Hütte oder besser gesagt im Zelt am Bahnhofsweg bei der Familie Frenking. Mitzubringen sind gute Laune und wer will eine gelbe Strickmütze! Tina Nitsche
Info: Die Aprés-Ski-Party beginnt um 20 Uhr. Von 20 Uhr bis 21 Uhr heißt es Happy-Hour, eine Stunden freien Eintritt. Ab 21 Uhr kostet der Eintritt 5 Euro.

Wenn Opa mit Eiskönigin und Katze auf Kamelle-Jagd geht

Lauter kleine Narren bringen karnevalistischen Zauber in den Herberner Ortskern

Strahlend in den Karnevalstrubel. Foto: Tina Nitsche
Strahlend in den Karnevalstrubel. Foto: Tina Nitsche
Lilli Marie ging als kleine Punkerin. Foto: Tina Nitsche
Lilli Marie ging als kleine Punkerin. Foto: Tina Nitsche

HERBERN. „Wir ziehen durch die Straßen dieser Stadt…..“ – nicht Helene Fischer, sondern die kleinen Narren sind los! Singend, lachend, tanzend, schrill und bunt! Allen voran Pinguin Ulrike. Im Gepäck hat sie den richtigen Beat! Denn die Musikanlage zieht sie im Bollerwagen hinter sich her. Im Gefolge Opa Lucas, Eiskönigin Mia, Katze Jolina und „jetzt muss ich eben nachschauen – ach ja ich bin eine Pantomime“, erklärt Emily.
Ein buntes Völkchen macht sich Altweiberfastnacht auf den Weg und zaubert karnevalistisches Flair in den Herberner Ortskern. Wo all die kleinen Narren herkommen? „Na aus der Grundschule natürlich“, ruft eine kleine Prinzessin. Und genau dort sind sie auch gestartet, die kleinen Jecken. Sehnlichst erwartet von den Bürgern.
„Die Hände zum Himmel“, geben die „Kolibris“ genau im passenden Moment musikalisch die Parole aus und die Kinder lassen sich nicht zwei Mal bitten. Schließlich fliegen da die Popcorn-Tüten aus den Fenstern und die Kamelle vom Straßenrand. „Opa“ Lucas zieht seinen Hut und ganz ohne Zutun füllt dieser sich von selbst. Punkerin Lilly Marie taucht aus den Tiefen des Zuges auf – strahlend und mit reicher „Bonbon“-Ausbeute. Selbst der kleine schwarze Engel Nelly geht nicht leer aus.
Ein Schalker wird an der Südstraße gesichtet und gleich umringt. „Der hat ganz viel Süßes“ , greift ein kleiner Schlumpf gutgelaunt zu. Goldene Haare, venezianische Brillen, bunte Perücken und ausdrucksstark geschminkte Gesichter – die Grundschüler „sie zaubern Freude in den Ort“, erklärt eine Besucherin am Wegrand und lässt es umgehend Bonbons regnen. Glücklich ziehen die kleinen Piraten, Indianer, Prinzessinnen, Tiger und Clowns mit den anderen Phantasiegestalten weiter. Mittendrin statt nur dabei: Polizist Udo Melzer. „Verkleidet natürlich“, weist er lachend auf seine Dienstuniform. Die Mütze wird von einer roten Rose geziert. Als die Narren nach einem „erfolgreichen Bonbon-Beutezug“- Marsch wieder an der Mariengundschule ankommen, kehren sie dort nicht ein. Nein, sie nehmen Kurs auf das Altenheim und wollen auch dort etwas von dem karnevalistischen Zauber da lassen. Lachend und plappernd ziehen sie dorthin. Zugegeben, manch einer ein wenig atemlos durch das viele Bücken und Laufen! Tina Nitsche

„Ich bin kein Stubenhocker“

Otto Jägers Rezept für 85 muntere Jahre
HERBERN. Er ist Rentner, aber den ganzen Tag zu Hause sitzen und die Hände in den Schoß legen – nein, das ist nichts für Otto Jäger. „Ich bin kein Stubenhocker“, sagt der Herberner und grinst schelmisch. Und so ist er eigentlich immer noch in der Werkstatt anzutreffen oder mal im Büro. „Da gibt es immer was zu tun.“ Sein Leben war von Arbeit geprägt. Eine Tatsache, die Otto Jäger nie wirklich gestört hat. Denn mit einer gesunden Portion Optimismus und einer positiven Einstellung, „da lässt sich im Leben alles managen“.
Am Sonntag feiert Otto Jäger seinen 85. Geburtstag. Am 8. Februar 1930 wurde er als sechstes von sechs Kindern in Herbern geboren. „Und ich bin immer hier geblieben“, verrät er und lacht. Sein Elternhaus war an der Werner Straße. 1979 zog er an die Vogelrute 37, wo er ein Haus gebaut hat, das er so konzipierte, dass seine Malerwerkstatt direkt mit untergebracht wurde. Beruflich ist der Jubilar, der nach der Volksschule die Handelsschule in Münster besuchte, in die Fußstapfen seines Vaters Heinrich getreten. „Mein einziger Bruder ist im Krieg gefallen, dann war ich an der Reihe.“ Gefragt hat er nicht lange. Er hat gemacht. Nach seiner Ausbildung zum Maler und fünf Gesellenjahren – „das war damals noch so“ – absolvierte er 1954 erfolgreich seine Meisterprüfung.
„Das ist 60 Jahre her“, kramt er einen Zeitungsartikel und eine Urkunde heraus. Denn Ende 2014 wurde ihm in Coesfeld der diamantene Meisterbrief überreicht. „Das war schon toll und macht mich auch ein bißchen stolz“, gibt er zu. Heute führt sein Sohn das 1919 gegründete Unternehmen in dritter Generation.
In seiner Freizeit engagierte Otto Jäger sich gerne und mit viel Einsatz für so manchen Verein. Den Herberner Spielmannzug gründete er sogar mit und fungierte viele Jahre als Vorsitzender. Musikalisch griff er dort zur Flöte. „Die hab ich auch noch, aber heute spiel ich nicht mehr.“ Bei der Kolpingsfamilie Herbern war er lange Zeit der Senior. „So wurde früher der erste Vorsitzende genannt“. Zudem war er viele Jahre im Rat der Gemeinde. Auch heute rastet er nicht. Kartenspielen, Treffen mit Freunden und anderen Senioren, schwimmen gehen und wandern, „na ja heute ist das wohl eher spazieren, früher war ich regelmäßig in den Bergen wandern“ – all diese Dinge halten den rüstigen Herren jung. Seine Fröhlichkeit und sein Optimismus tun das übrige dazu. „Und dann muss man sich immer kleine Ziele setzen“, verrät er die letzte Zutat für sein Rezept. Seinen Geburtstag feiert er mit seiner Frau, den beiden Söhnen, Schwiegertöchtern, den drei Enkelkindern, Verwandten und Freunden bei sich zu Hause. Sein Geburstagswunsch: „Na Gesundheit, dann läuft alles wie von selbst.“ Tina Nitsche

Das Geheimnis des Erfolges…..

Kolpingspielschar ist eine Großfamilie
ASCHEBERG. Im Gesundheitssystem wird derzeit darüber diskutiert, ob es Cannabis auf Rezept geben soll. „Diese Diskussion ist völlig überflüssig, wenn man dieses Stück gesehen hat“, lobte Sascha Klaverkamp, Vorständler der Kolpingsfamilie Ascheberg, am Samstagabend. Denn da ging die letzte Aufführung der plattdeutschen Komödie „Pillen, Pendel un de Patienten“ über die Bühne. Und das mit einem Riesenerfolg.
Der Geheimnis des Erfolges liegt jedoch in dieser ungewöhnlichen Truppe. „Eine Großfamilie sozusagen mit diversen „guten Geistern“ auch hinter der Bühne“, so Klaverkamp. Eine, die dabei „Silberhochzeit“ feiert ist Angelika Hömann. Unsichtbar aber dennoch unverzichtbar für jeden Akteur, sitzt die Herbernerin in dem kleinen Kabuff unter den Bühnenbrettern und hilft den Schauspielern als Souffleuse im Fall der Fälle auf die Sprünge. „Sie ist die wichtigste Person für die Spieler, auf die sie sich seit nunmehr 25 Jahren blind verlassen können“, gratulierte Regisseurin Hanne Rehr der Souffleuse für ein Vierteljahrhundert Engagement. Dreißig Jahre dabei sind Mechthild Mehring, Martin Weiß und Ludger Heubrock. Sie alle gaben ihr Debüt beim Theaterstück „Wenn de Hahn kreit“. „Da machte der eine als feuriger Liebhaber von sich Reden, während der erste Auftritt von Martin schon alleine deshalb unvergessen bleibt, da er sich eine dicke Beule zuzog als er versehentlich auf eine Harke trat und der Stiel in traf“, erinnerte Reher an die Anfänge. Für 35 Jahre wurde Elly Mangels geehrt. Als Amanda mit roten Zöpfen gab sie im Stück „De Verschriewung“ ihr Debüt. „Dieses Jahr kreierten wir ihr kurzerhand den Bubi-Schatz dazu“, schmunzelte Rehr. In der Maske sorgt Uta Borgmann seit 20 Jahren für einen glanzvollen Auftritt aller Akteure.
Der Beweggrund weshalb sie seit Jahrzehnten dabei sind, ist bei allen jedoch gleich: „In dieser tollen Gemeinschaft macht es einfach nur Freude“. Und dafür opfern nicht nur die Geehrten gerne ihre Freizeit. Tina Nitsche

Wer will noch mit auf Punktejagd gehen?

Kolping-Kubb-Team sucht noch Mannschaften für Liga-Saison
ASCHEBERG. Die neue Kubb-Saison wirft ihre Schatten voraus. Zwar dauert es noch ein wenig, bevor die Liga am 21. März zur Gewerbeschau West mit dem ersten Spieltag startet, allerdings sind die Macher vom Kolping-Kubb-Team schon schwer mit den Planungen beschäftigt.
„Und da suchen wir auf jeden Fall noch neue Mannschaften“, wirbt Karl Mangels, Vorstanssprecher vom Kolping-Kubb-Team für weitere Teilnehmer. Dies begründet er damit, dass „die Wilden Hummeln“, Sieger des ersten Ascheberger Kubb Turniers im Jahr 2009 und Gründungsmitglied der Liga, in dieser Saison nicht antreten können. „So haben wir auf jeden Fall mindestens einen Platz für neue Teilnehmer frei“, erklärt Mangels. Ferner fehlen noch Anmeldungen der Teams „WSC Haben“ und „SuB“. Die Anmeldungen für die Saison 2015 können ab sofort erfolgen. Das funktioniert ganz einfach per Email an info@kubb-liga.de. „Sobald das Teilnehmerfeld feststeht, schalten wir dann die Saison 2015 auch auf unserer Website frei“, so Karl Mangels. Die ersten Spieltage für die neue Liga-Saison stehen ebenfalls bereits fest. Start ist der 23. März im Gewerbegebiet West anlässlich der diesjährigen Gewerbeschau.
Am 9. Mai spielen die Kubbber im Rosenarten Seppenrade und am 19. September sind sie bei Bedachungen Martin Schäper. Die Orte für die Austragungen am 19. April und 15. August stehen noch nicht genau fest. „Die geben wir dann allerdings rechtzeitig bekannt“, weist Karl Mangels abschließend auf einen weiteren wichtigen Termin für die Kubber hin: Am 18. Februar (Aschermittwoch) findet um 19.30 Uhr in der Gaststätte Surmannshof die erste Sitzung zur Ascheberger-Kubb-Liga 2015 statt. Tina Nitsche
http://kubb-liga.de/news.php