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Sparen wie die Schotten

Kaufmannschaft Pro Ascheberg ruft die Schottentage aus
ASCHEBERG. Das die Schotten gerne sparen, ist allgemein bekannt. Doch in diesem Falle sind sie lediglich Namensgeber. Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren auch. So lange nämlich ruft die Kaufmannschaft Pro Ascheberg schon ihre Schottentage aus.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder Waren und Dienstleistungen zu klitzekleinkarierten Preisen. Vom 26. bis zum 28. Januar bietet sie erneut, die Gelegenheit für all diejenigen, die wie die Schotten auch eher sparsam sind, Günstig einzukaufen. Passend zu den Temperaturen purzeln die Preise.
Mit dem bekannten Werbeslogan „Geiz ist geil“ hat diese Aktion jedoch nichts gemein. „Nein, vielmehr sind die Schottentage quasi eine Art Winterschlussverkauf, der noch immer fest in den Köpfen vieler Menschen verankert ist, obwohl es ihn so offiziell gar nicht mehr gibt“, sagt Pro Aschebergs Pressesprecher Günter Schwalbe. Das Besondere dabei: Die Ascheberger Geschäftsleute blasen geschlossen zum „Winterschlussverkauf“. Denn dieser war seinerzeit auch Anlass zu der Idee.
Drei einheitliche Tage, die im Zeichen des Sparens für die Kunden stehen. „Und dabei werden reguläre Artikel reduziert. Wir kaufen zu diesem Zweck keine billigen Waren ein, die wir bei dieser Gelegenheit verkaufen“, unterstreicht Bernd Heitmann, Vorsitzender der Kaufmannschaft, dass die Kaufleute auf Nachhaltigkeit setzen wollen. Jedes der insgesamt 19 teilnehmenden Geschäfte setzt dabei für sich den Rotstift an und entscheidet individuell über die Nachlässe. So dürfen sich die Kunden auf unterschiedliche Rabatte teilweise auf das gesamte Sortiment, teilweise auf einzelne Produktgruppen freuen. Bleibt also nur noch eines zu sagen: „Auf zum munteren „Schotten-Shoppen in Ascheberg“. Tina Nitsche

 

Info:
Die Schottentage finden von Donnerstag, 26. Januar, bis Samstag, 28. Januar, während der Geschäftszeiten statt.

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…mit den Augen von Bud Simpson

Ungeahnte Kreativität beim Graffiti-Workshop der OJA
ASCHEBERG. Ein Klackern, ein leises Zischen und schon legt sich ein feiner schwarzer Farbnebel auf den weißen Leinen-Untergrund. Ein wenig davon ziert anschließend auch das hellbraune Papier, als Michael Klein die Farbdose absetzt.

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Michael Klein ist fasziniert von der Graffiti-Kunst bzw. dem „Malen“ mit der Dose. denn er findet, dass diese großen kreativen Spielraum lässt. Foto: Tina Nitsche

Die Augen des Jungen strahlen und drücken große Freude aus. Er nimmt seinen Mundschutz ab und grinst. „Graffiti macht immer wieder Spaß, man kann so kreativ sein und soviel machen mit so einer Sprühdose“, verrät der Junge, was für ihn die Faszination dieser Kunst ausmacht. Neuland hat er nicht betreten, als er sich zum zweitägigen OJA-Graffiti-Workshop angemeldet hat. „Nein, ich habe schon einmal einen hier mitgemacht“, sagt er. Und damals ist er richtig auf den Geschmack gekommen.
Neues Terrain hat jedoch Andreas Plautz betreten. Er ist Profi, bezeichnet sich als Auftragssprüher und leitet diesen Workshop bei der OJA. „Kreativ sein ist absolut mein Ding“, gibt er zu und erzählt, dass er auch schon in Ascheberg aktiv war. Denn das große Gemälde, das das Betriebsgebäude der Firma Klaas ziert, geht auf sein Konto. Er hat bereits viele Workshops geleitet, „nur nicht mit so jungen Kindern“. Für ihn ist das eine Umstellung gewesen. „Die Kinder sind mit zehn bis zwölf Jahren eigentlich noch ein wenig zu jung, normalerweise spraye ich erst mit Kids ab 14 Jahren.“ Also hat er ein neues Konzept erarbeitet. Und unterschiedliche Schablonen angefertigt.
Die Offenbarung
„Mund, Augen, Nasen und Brille“, angelt Frederik Koy nach einer Schablone. Vorsichtig betätigt auch er die Sprühdose. „Zuviel ist nicht gut“, gibt er Gelerntes wieder. Hochkonzentriert bringt der Herberner Farbe auf. „Ich mag das einfach, genauso wie ich gerne male“. Als Frederic fertig ist nimmt er zunächst die Geldstücke, mit denen er die Schablone beschwert hat, von der Leinwand. Es folgt die Schablone und dann voller Stolz die Offenbarung. „Ich kann das ganz gut“, ist Frederic sichtlich zufrieden. Eine Komikfigur, individuell nach seinen Vorstellungen gefertigt, blickt ihm entgegen. „Donald Duck mit den Augen von Bud Simpson“, erläutert der Junge.
Unterdessen greifen Michael, Marlene und Mia zum Fön. Sie müssen ein wenig nachhelfen, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen. Denn Dozent Andy setzt auf Acryl-Farbe aus Dosen. „Die sind relativ neu“, erklärt er. Der Vorteil: Kein typischer Nitro-Geruch beim Sprayen, der Nachteil, die Farbe trocknet nicht so schnell.
Am Donnerstagmittag verstummen dann nach zwei Tagen die Sprühdosen. Statt dessen neun strahlende kleine Künstler, die völlig individuelle Komikfiguren auf die Leinwände gebannt haben. Mit Spraydosen, bunten Farben und noch mehr Kreativität. Tina Nitsche

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Workshop-Leiter Andy Plautz setzte für den OJA-Graffiti-Workshop auf schadstofffreie und geruchsneutrale Acrylfarben aus der Dose. Foto: Tina Nitsche
Marlene Wimber brachte für Feinheiten auch den Pinsel zum Einsatz.
Marlene Wimber brachte für Feinheiten auch den Pinsel zum Einsatz. Foto: Tina Nitsche
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Anreas Plautz sparte nicht mit wertvollen Tipps und zeigte Lucas Driessen wie er mit Hilfe von Cent-Stücken die Schablone bequem beschweren kann. Foto: Tina Nitsche

 

Ascheberg bruncht

OJA und Jugendeinrichtung Charlie tischen rund um die Kirche auf
ASCHEBERG. Eine Gemeinschaft verbindet. Soviel steht fest. Vor allem dann wenn sie gelebt wird.
Da profitieren Jüngere von Älteren und umgekehrt. Gemeinschaften können dabei vielfältig interpretiert werden. In der Gemeinde Ascheberg wird der Gemeinschaftsgedanke groß geschrieben. Das zeigen die vielfältigen Aktivitäten. „Menschen zusammenzuführen, das ist auf jeden Fall immer spannend“, sagt auch Dirk Hermann, OJA-Mitarbeiter. Und genau dieses ist ein Ziel am 23. August in Ascheberg. Da tischt die OJA gemeinsam mit der Jugendeinrichtung Charlie auf. Für alle. „Ascheberg bruncht“ lautet an diesem Sonntag das erklärte Motto, nach dem Hochamt gegen 11.30 Uhr. Von der OJA am Burghof startend, werden viele Tische Richtung der Jugendeinrichtung Charlie aufgebaut. Je nachdem wie viele Anmeldungen zusammenkommen, „werden wir die Tische rund um die Kirche aufstellen“.
Eine Riesentafel also, an der alle Menschen gerne Platz nehmen dürfen. Familien, Freundeskreise, Cliquen, Vereine…. je mehr desto besser. Eine Gemeinschaft besteht aus vielen Charakteren, somit dürfte dieser Sonntagsbrunch garantiert interessant werden.
„Und wir freuen uns über viele viele Gäste“, so Hermann. Es ist ein Debüt, das hier geplant ist. Eines bei dem u.a. auch deutlich wird, dass die OJA und die Jugendeinrichtung Charlie den Gemeinschaftsgedanken bereits leben. „Gleichzeitig können sich die Jugendlichen auf diese Weise auch allen vorstellen, denn immerhin sind wir ja jetzt mit unserer Einrichtung mitten im Dorf“, so Hermann. Das Unterfangen „Ascheberg bruncht“ stemmen die OJA- und Charlie-Mitarbeiter nicht alleine. Mit Jenny König und Saskia Adam sind zwei Ehernamtliche der OJA sowie viele Jugendliche mit im Boot. Beim Frühstück kümmern sich die Veranstalter um die Bestuhlung, die Tische und den Tischschmuck. „Wir stellen die Tische auch auf“, so Hermann. Ferner wird ein Brötchenservice geboten. Das Essen, Besteck und Teller, das soll jeder selber mitbringen. „Einfach einen großen Picknickkorb packen und guten Appetit“, lautet die Empfehlung seitens der Macher. Tina Nitsche

Info:

Für den ersten gemeinsamen Brunch ist eine Anmeldung erforderlich, damit die Tischplätze reserviert werden können. Diese kann ab sofort via Email an team@oja-ascheberg.de, ab Dienstag, 11. August auch telefonisch unter Tel. (0 25 93) – 78 21 erfolgen. Da die Tische und Bänke ausgeliehen werden müssen, wird pro Tischgarnitur ein Unkostenbeitrag von neun Euro erhoben.

Ende offen

Radweg von Ascheberg nach Herbern endet abrupt / Fertigstellung bis Weihnachten
ASCHEBERG/HERBERN. Der Radweg endet abrupt noch vor dem Ortseingang Herbern. 160 Meter fehlen bis zur Vollendung.
„95 Prozent, da muss noch viel passieren“, begrüßt Josef Brinkhaus (Straßen NRW) nach eingehender Streckenbesichtigung am Dienstagmorgen beim Kreisverkehr Steinfurter Straße Projektleiter Nikolai Weber, den örtlichen Bauüberwacher Ulrich Egemann und den Bauleiter der Firma Eurovia, Michael Heffels.
Doch ob die 100 Prozent jemals erreicht werden, das ist offen. Das liegt jedoch keineswegs daran, dass die Arbeiten in irgendeiner Weise in Verzug sind, sondern vielmehr daran, dass der Radweg statt der vorgesehenen 4 997 Meter nur über eine Länge von 4 777 ausgebaut wird. „Das liegt darin begründet, dass der Beisitzer die dafür notwenige Fläche nicht veräußern will“, so Brinkhaus. Es seien viele Gespräche mit der Gemeinde geführt worden, bislang ohne zufriedenstellendes Ergebnis. „Das ist keine optimale Lösung. Uns sind da jedoch die Hände gebunden, wir müssen die Tatsachen akzeptieren, zumal die Veräußerung eine freiwillige Handlung ist und niemand Besitzanspruch hat“, so Nikolai Weber.
Sollte wieder erwarten doch noch kurzfristig eine Planänderung eintreten würden die fehlenden 160 Meter direkt gebaut. Bei einer späteren Einigung wird die Baumaßnahme noch mal ausgeschrieben. Vorerst wird der Radweg abrupt über eine Beschilderung enden. Geplant war eigentlich ihn am Ortseingang Herbern auslaufen zu lassen und ihn über eine Querungshilfe quasi anzubinden. „Die fehlenden 160 Meter Radweg inklusive Querungshilfe und Deckenerneuerung machen ein Gesamtvolumen von 65 000 Euro aus“, erklärt Weber. Insgesamt beläuft sich der Kostenpunkt für den neuen Radweg auf 1,47 Millionen Euro. „Dieser Kostenrahmen wird eingehalten“, versichert Josef Brinkmann. Ein Großteil der Arbeiten ist erledigt, fünf Kolonnen sind im Einsatz. „Das sind rund 18 Arbeiter“, ergänzt Bauleiter Michael Heffels und führt an, das die Arbeiten mittels fünf Baggern, einer Planierraupe und drei Radladern bewerkstelligt werden. „Wenn das Wetter mitspielt, denn darauf sind wir angewiesen, ist der Radweg bis Weihnachten fertiggestellt“, so Brinkhaus. Nur das Ende, das bleibt nach jetzigem Stand eben offen. Tina Nitsche

Tanzende Menschen im Flammenrausch

Italienische Momente im Regen

Für die Gäste - viele legten weite Wege zurück, um in Ascheberg eine Italienische Nacht zu erleben - standen die Zeichen auf grün-weiß-rot. Foto: Tina Nitsche
Für die Gäste – viele legten weite Wege zurück, um in Ascheberg eine Italienische Nacht zu erleben – standen die Zeichen auf grün-weiß-rot. Foto: Tina Nitsche
Tanzend durch die Italienische Nacht. Tanzend durch die Italienische Nacht. Foto: Tina Nitsche
Tanzend durch die Italienische Nacht. Tanzend durch die Italienische Nacht. Foto: Tina Nitsche

ASCHEBERG. Regen? Nicht schlimm! Ein Italiener nimmt diesen Umstand gelassen! Und so hielten es auch die unzähligen Gäste, die am Freitag bestens gelaunt durch die Italienische Nacht flanierten und diese mit allen Sinnen genossen. Lachend, einige singend, bummelnd und manch einer echt erstaunt! Denn das die Menschen sogar ausgelassen durch den Regen tanzen, das war für sie ein Phänomen. So wie die gesamte Italienische Nacht! Diese zog viele Auswärtige an und die ließen sich mitreißen vom Strom der Emotionen, die in dieser Nacht geweckt wurden. Genuss auf allen Ebenen war angesagt, denn vor und in den Geschäften wurden unzählige Aktionen geboten. Vino Rosso, Pasta und Mode, die typisch italienische Seite. Doch diese eine besondere Nacht setzte noch ganz andere eindruckvolle Glanzpunkte. Zu verdanken waren diese den Feuerkünstlern „Evil Flames“. Sie ließen die Flammen tanzen oder einfach vor den Augen der Zuschauer verschwinden. „Der schluckt das Feuer Mama“, war ein kleiner Junge restlos fasziniert. Die Menschen ließen sich einfach treiben und genossen die typisch italienischen Momente. Die Zeichen standen eindeutig auf grün-weiß-rot. Kerzen, Flammen und Musik ließen die Menschen in eine Welt abtauchen, die sich so ganz nach Urlaub anfühlte. „Wir genießen das total“, freute sich eine Besucherin und ließ sich lachend von einer Gruppe mitreißen. Das in dieser Nacht sogar manch einer doppelt sah, lag nicht etwa am Vino rosso. Nein, es waren diverse Doppelgänger unterwegs. Zwillingsschwestern im Minifomat, Zwillingsbrüder im Großformat. Während sich die kleinen über bunte Luftballons freuten, gingen die Zwillingsbrüder shoppen. Italienisch versteht sich. „Hier fühl ich mich echt gut aufgehoben“, war Zwilling Joachim restlos begeistert von seinem ersten Besuch bei der italienischen Nacht! Ihm gefiel das herzliche Ambiente und die Vielfalt, die geboten wurde. Da machte die Misssion Einkauf gleich doppelt Spaß, vor allem, als auch noch der Chef vor Freude durch den Laden tanzte. Regen? Der mutierte zur absoluten Nebensache. Denn die faszinierenden italienischen Momente überwogen! Besucher und die Kaufmannschaft Pro Ascheberg als Veranstalter waren mit der neunten Italienischen Nacht bestens zufrieden. Tina Nitsche

Mit der Patentante in den Schulalltag

An der Quizstation  konnten die Profilschüler dann unter Beweis stellen, was sie über ihr künftiges neues Schulgebäude schon alles in Erfahrung gebracht hatten. Foto: Tina Nitsche
An der Quizstation konnten die Profilschüler dann unter Beweis stellen, was sie über ihr künftiges neues Schulgebäude schon alles in Erfahrung gebracht hatten. Foto: Tina Nitsche
Florian Schulte (r.) Lehrer an der Profilschule gehörte mit zum Orgateam des Kennenlerntages "TFS meets Profil". Am Tag selber verdingte er sich am Kuchenbuffett. Foto: Tina Nitsche
Florian Schulte (r.) Lehrer an der Profilschule gehörte mit zum Orgateam des Kennenlerntages „TFS meets Profil“. Am Tag selber verdingte er sich am Kuchenbuffett. Foto: Tina Nitsche
„TFS meets PSA“ – Kennenlerntag an der Theodor-Fontane-Schule für die Profilschüler

HERBERN. Maxi und Marlene haben seit Montag eine neue Patentante. Denn Rona brachte den beiden Siebtklässlern der Profilschule die örtlichen Gegebenheiten der Theodor-Fontane-Schule näher. „TFS meets PSA“ hieß es ab mittags in Herbern. Die Theodor-Fontane-Schüler waren bestens vorbereitet auf den Besuch. Vier Stationen waren aufgebaut, zwei weitere Aktionen warteten in Form eines Quiz und des Daumenabdrucks auf die Ankömmlinge. Das Kuchenbuffet bog sich angesichts der vielen Kuchenspenden. „Und die sind alle so was von lecker“, erklärte Profilschullehrer Florian Schulte, der gemeinsam mit Kollegin Harmke Wember und den beiden Lehrerinnen der Theodor-Fontane Schule, Anna Althoff und Christine Peick, zum Orgateam gehörte. Unterstützt wurde das Quartett bei der Ausrichtung des Kennenlerntags dabei von den Schulleitungen. In Teams zogen die Profilschüler los, um die Theodor-Fontane-Schule (TFS) zu erkunden und sich an den Stationen auf unterhaltsame Weise kennenzulernen. In ihren Reihen jeweils einen sachkundigen Führer der TFS, der gleichzeitig zum Paten mutierte. „Bei uns ist es Tradition, dass ältere Schüler jüngere unter ihre Fittiche nehmen“, erklärte Anna Althoff, die verriet, dass dieses Konzept auch mit den Profilschülern fortgeführt werden soll. „Viele Probleme können unter Schülern einfacher geklärt werden.“ Am Montag gab es jedoch keine Problem. Im Gegenteil. Ganz ohne Berührungsängste ging das Treffen harmonisch vonstatten. Tim tauchte gutgelaunt seinen Daumen in blaue Farbe und verewigte sich auf der weißen Leinwand. Dem Herberner gefällt es ausnehmend gut, dass er ab Sommer vor Ort zur Schule geht. „Da kann ich morgens länger schlafen und mit dem Fahrrad zur Schule fahren“, sagt er und grinst. Mona kann ihm da nur beipflichten. Auch bei ihr bimmelt der Wecker nach den Ferien später. Unterdessen kämpft Basti auf dem Basketballfeld, gleich nebenan an der Station „Fußball“ geht die Mannschaft Holland „jubelnd“ in Führung, doch die Belgier ziehen nach und landen den Anschlusstreffer. An der Station Wickingerschach machen einige Schüler Jagd auf den König, andere kämpfen in der Sporthalle beim Brennball an Station zwei um die Punkte. Hanna hat gut aufgepasst und beantwortet beim Quiz die Frage nach der Schulsozialarbeiterin richtig. Fragen blieben kaum welche offen. „Rona hat uns alles bestens erklärt“, lobt Maxi seine neue Patentante. Auch er freut sich auf die neue Schule, wenngleich für ihn der Wecker nach den Ferien früher klingelt, da er ab dann zum Buskind mutiert. Tina Nitsche

In allen drei Ortsteilen prasseln am Sonntag die Osterfeuer

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Wir leben auf dem Land. Und da werden Bräuche und Traditionen noch gepflegt. Nicht einfach mal eben so – nein, gut vorbereitet und von langer Hand geplant. Warum es funktioniert? Weil die Gemeinschaft hier noch großgeschrieben wird. Da machen dann die heimischen Vereine nur allzu gerne mal gemeinsame Sache, um den Bürgern etwas zu bieten. So auch zum bevorstehenden Osterfest. Schon jetzt türmen sich in allen drei Ortsteilen die großen Holzstapel, die nur auf eines warten: Nämlich darauf, dass sie entzündet werden. Ein Brauch der bereits seit langem gepflegt wird und dafür sorgt, dass auch an den Osterfeiertagen für unterhaltsame Abwechslung gesorgt ist. Neben der Eiersuche versteht sich! Da pilgern die Ascheberger Ostersonntag gegen 18.45 Uhr von der St. Lambertus Kirche Richtung Gisa, wo der Löschzug Ascheberg das Osterfeuer entzündet und der Kolpingspielmannzug Ascheberg mit dem Ascheberger Heimatverein für ein attraktives Rahmenprogramm sorgt, wobei weder die musikalischen noch die kulinarischen Genüsse zu kurz kommen. Ja selbst der Bewegungsarmut wird auf charmante Weise entgegengesteuert, denn was wäre ein Osterfeuer ohne Ostertanz?
Auch in Davensberg prasselt selbstverständlich ein Osterfeuer am Ostersonntag, organisiert von der Kirchengemeinde St. Anne und dem Davensberger Löschzug, lockt es ab 19 Uhr große und kleine Besucher zu der Wiese am Bahndamm genau gegenüber des Gasthauses Haverkamp lockt.
In Herbern steht der MSC um 19 Uhr in den Startlöchern, um am Vereinsgelände für Glanz in den Augen der Besucher zu sorgen. Garniert wird der Besuch mit Mantaplatten und Ostereiern von Eier Hugo. Für den Ohrenschmaus sorgt der Männergesangverein Herbern.
Ein Abend der garantiert feurig und unterhaltsam wird und am Ostersonntag für die Landmenschen in dieser Gemeinde ein österliches Highlight setzt. Tina Nitsche