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Dieser perfekte italienische Moment!!!!

Die elfte Italienische Nacht begeisterte Besucherscharen
ASCHEBERG. Was genau eigentlich ist dieser perfekte italienische Moment?
Am Freitag gestaltete er sich überaus vielfältig. Denn bei der elften Italienischen Nacht kam er äußerst variantenreich daher. Genussvoll, emotional, tänzerisch, stimmungsvoll. „Na eben irgendwie zauberhaft“, fasste es eine Besucherin in Worte und mischte sich unter das Volk, um ihren persönlichen italienischen Moment zu finden.
Jung und Alt ließen sich treiben. Lauschten mal deutschen, mal englischen oder italienischen Klängen, die überall ertönten. Denn Musik fehlte beim grün-rot-weißen Spektakel selbstverständlich nicht! „Und genau das hat was, hier ein Musiker, da eine Band, das ist doch richtig Klasse!“, schwärmte Anne. Katharina und Freundin Romina hoben das Cocktailglas, Nicole und Werner genossen einen Prosecco, wieder andere prosteten sich mit einem Vino rosso oder bianco zu. Einfach mal die Seele baumeln lassen, der Unterhaltung und der Einkaufslust frönen, „eine Nacht ganz nach meinem Geschmack!“ freute sich Julia.
Die Kaufmannschaft Pro Ascheberg lockte mit viel Abwechslung. Eine Tour im Hotrod sorgte für das Gefühl grenzenloser Freiheit, blitzende Karossen ließen die Herzen der Autobegeisterten höher schlagen, Mode, Accessoires und Düfte sorgten für Aha-Effekte bei allen Generationen.

Endlich Urlaub!!!!!! Der kleine Finn gönnte sich am Freitag eine echt tolle Auszeit - auf italienisch versteht sich! Foto: Tina Nitsche
Endlich Urlaub!!!!!! Der kleine Finn gönnte sich am Freiag eine echt tolle Auszeit – auf italienisch versteht sich! Foto: Tina Nitsche

„Urlaub“, riss der kleine Finn begeistert die Arme hoch, griff nach einem bunten Schwimmreifen und ließ sich in den Liegestuhl am Sandstrand vorm Reisebüro Nitsche fallen. „Verdammt lecker“, begeisterte Italienerin Miranda ein wenig weiter bei Bücher Schwalbe mit traditionellen italienischen Kochkünsten. „Irgendwie ist sie fantastisch und reizvoll diese Italienische Nacht“, befand Matthias Struhkamp. Der Herberner sprach den Machern ein uneingeschränktes Lob aus. Auch Manfred Hölscher, zweiter Vorsitzender der Kaufmannschaft Pro Ascheberg, war begeistert. „Volle Straßen, gute Geschäfte, super Stimmung und so voll wie noch nie, da haben wir uns selbst bei der elften Auflage nochmals gesteigert“.
Die illuminierten Stelzenläufer zauberten phantastische Augenblicke ins Geschehen. Es herrschte die Leichtigkeit des Seins. Eine Stimmung, der sich auch die Herberner Schriftstellerin Jutta Richter nicht entziehen konnte. „Dieses Ganze hier, das ist der perfekte italienische Moment!“ Tina Nitsche

Hannes hat alles richtig gemacht: Italienische Nacht! Foto: Tina Nitsche
Hannes hat alles richtig gemacht: Italienische Nacht! Foto: Tina Nitsche
So fühlt sich Urlaub an - befanden Vater und Sohn! Foto: Tina Nitsche
So fühlt sich Urlaub an – befanden Vater und Sohn! Foto: Tina Nitsche
Mit Freude und ganz entspannt nachts shoppen, auch solche Momente zauberte die Italienische Nacht hervor. Foto: Tina Nitsche
Mit Freude und ganz entspannt nachts shoppen, auch solche Momente zauberte die Italienische Nacht hervor. Foto: Tina Nitsche
Eine Italienische Nacht in Ascheberg. Foto: Tina Nitsche
Eine Italienische Nacht in Ascheberg. Foto: Tina Nitsche
Fast auf Augenhöhe mit den illuminierten Stelzenläufern,, die auf untershciedlichste Art im Ort begrüßt wurden. Foto: Tina Nitsche
Fast auf Augenhöhe mit den illumierten Stelzenläufern, die auf untershciedlichste Art im Ort begrüßt wurden. Foto: Tina Nitsche
Der perfekte italienische Moment: Wir tanzen durch die Nacht! Foto: Tikna Nitsche
Der perfekte italienische Moment: Wir tanzen durch die Nacht! Foto: Tina Nitsche
Huhu - bin dann mal kurz weg - ein paar Stunden Urlauib machen, im itgalienischen Ascheberg!!!! Foto: Tikna Nitsche
Huhu – bin dann mal kurz weg – ein paar Stunden Urlauib machen, im italienischen Ascheberg!!!! Foto: Tina Nitsche
Mit der Freundin Cocktails genießen - der perfekte italienische Moment! Foto: Tikna Nitsche
Mit der Freundin Cocktails genießen – der perfekte italienische Moment! Foto: Tina Nitsche
Die Hotrod-Touren waren der Hit auf der Italienischen Nacht. Foto: Tina Nitsche
Die Hotrod-Touren waren der Hit auf der Ialienischen Nacht. Foto: Tina Nitsche
Echt italienische Gaumenfreuden fehlten selbstverständlich nicht bei der Italienischen Nacht - denn auf der Sandstraße kochte Mirela,  eine Italienerin  Spezialitäten aus ihrer Heimat! Foto: Tina Nitsche
Echt italienische Gaumenfreuden fehlten selbstverständlich nicht bei der Italienischen Nacht – denn auf der Sandstraße kochte Mirela, eine Italienerin, Spezialitäten aus ihter Heimat! Foto: Tina Nitsche
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KASPA kommt

Ab 2017 wir in der  Gemeinde Ascheberg Karneval groß geschrieben

DAVENSBERG. Die Gemeinde Ascheberg gilt als “Büttenfreie Zone“. Noch. Denn das soll sich ab 2017 ändern!
Denn dann soll auch hier das Jeckentum Einzug halten. Endlich! Und zwar mit ganz viel Spaß, noch mehr Programm, unzähligen Jecken und natürlich auch Büttenrednern und Gardetänzen.
Die Idee zu diesen etwas anderen Karnevalsspaß wurde ganz unkonventionell geboren. Im Fittness-Studio. Auf dem Crosstrainer. Dort traf nämlich Dietmar Felski, seines Zeichens Präsident der KG Rot-Gold Werne, auf den Entertainer und Hotelier Michael Stattmann. Man kam ins Gespräch und schnell auf einen gemeinsamen Nenner: Karneval.
Der eine feiert es traditionell ganz groß mit allem Drum und Dran in Werne, der andere auf unterhaltsame Weise im Saal des Hotels Clemens August Stattmann für seine Gäste.
Dazwischen, gibt es bis auf die Domhöfer in Herbern oder die KFD-Karnevalisten Davensberg nichts. Ascheberg ist in karnevalistischer Hinsicht Niemandsland. Ottmarsbocholt, hinter Davensberg gelegen, hingegen ist eine Karnevalshochburg. Somit ist die Gemeinde Ascheberg in karnevalistischer Hinsicht noch voll ausbaufähig. Das zumindest dachten sich die beiden Herren und ließen die Denkmaschinerie auf Hochtouren laufen.
Am Mittwochabend präsentierten sie im Hotel Restaurant Clemens-August dann erstmals den gemeinsamen Plan: KASPA. „Das steht für Karneval und Spaß“, verrieten Stattmann und Felski. Geplant ist eine Riesensause für alle Generationen am 4. Februar 2017. „Quasi die Auftaktparty zum Warmlaufen in die närrische heiße Phase“, so Michael Stattmann. Dabei haben die beiden alles bedacht, damit sie weder  Otti-Botti noch den KFD-Damen ins Gehege kommen. „Die Damen feiern alle zwei Jahre“, weiß Michael Stattmann. Sie könnten jedoch ab sofort jedes Jahr feiern, „wenn sie dann bei uns mitmischen wollen“, sagt Dietmar Felski. Schließlich werden gute Büttenredner noch gesucht. Die Gardetänze bereiten da eher weniger Kopfzerbrechen, denn da kann Felski mit wahren Profis aus Werne aufwarten.
Geplant sind weiterhin Sketche und natürlich Musik. Aber noch stehen die Zeichen ja ganz auf Anfang und die Denkfabrik ist gerade mal angelaufen, um Karneval auch in Ascheberg salonfähig zu machen. Tina Nitsche

Info:
Kaspa ist für den 4. Februar im Hotel Restaurant Clemens August geplant. Beginn ist um 19.30 Uhr. Einlass ab 18 Uhr. Der Eintritt kostet 7,50 Euro.

Wer schießt das ausgefallenste Selfie?

Pro Ascheberg lädt zum „Zauberhaften Advent“ mit vielen Aktionen
ASCHEBERG. Dieser erste Advent steht im Zeichen der Familie.
Und was tun diese, damit dieser zauberhafte Tag für immer unvergessen bleibt?
Ganz einfach: Sie zücken die Kameras bzw. die Handys und machen witzige Selfies. Die Zutaten dazu finden sich in den Ascheberger Geschäften. Denn diese haben am 29. November ab 13 Uhr geöffnet. Wie immer, wenn die Kaufmannschaft Pro Ascheberg zum traditionellen Winterhighlight „Zauberhafter Advent“ lädt.
Und dabei versuchen sich die Kaufleute immer wieder neu zu erfinden. Mit unterhaltsamen Attraktionen. Bewährtes und Neues machen den Reiz aus, und versprechen Abwechslung. Die Selfie-Aktion ist eines der neuen Highlights in diesem Jahr. Und sie wird auch noch fürstlich belohnt. Denn die besten Fotos werden mit Preisen, darunter ein Fatboysack, Weihnachtsbaum, Föhn oder ein Paar Schuhe nach Wahl. Alles gestiftet von Aschberger Geschäftsleuten. Also ran an die Kameras. Je schräger, schriller und ausgefallener, umso besser. Einzige Bedingung: „Die Bilder müssen am ersten Advent beim Bummel durchs Dorf entstehen und dann auf der neuen Facebook-Seite von Pro Ascheberg hoch geladen werden“, erklärt Manfred Hölscher, zweiter Vorsitzender von Pro Ascheberg. Ein Vergnügen für Jung und Alt.
Viele Kinder beschäftigt die Veranstaltung jetzt schon. Sie haben die Buntstifte gezückt und malen was das Zeug hält. Denn sie alle machen beim ausgeschriebenen Malwettbewerb mit. Die Bilder hängen am Sonntag, 29. November, in den Schaufenstern aus. Der Tag selbst ist gespickt mit viel Action. Für große aber vor allem auch für die kleinen Besucher. Denn für sie wartet der Arbeitskreis „Zauberhafter Advent“ erneut mit dem beliebten Stationsspiel in den Geschäften auf. Da heißt es rein in die Geschäfte, Aufgaben lösen, Stempel sammeln und sich dann an der Schatztruhe beim Versicherungsbüro Neve einen Preis aussuchen.
24 Geschäfte, sieben Vereine bzw. Gruppierungen sowie mit der Jugendgruppe der Jagdhornbläser, der Blaskapelle Ascheberg und der SuB-Band auch drei Musikgruppen, mischen beim munteren Treiben mit und zaubern weihnachtliches Flair in den Ort. In und vor den Geschäften selber wird ebenfalls so allerhand geboten. Ganz neu dabei ist Andrea Schubert mit ihren Zirbenkissen, aber auch das arabische Café, zu dem einige Flüchtlinge einladen. Kurzum: Für die Selfies wird reichlich Motivwahl geboten! Tina Nitsche
http://www.pro-ascheberg.de

Es war „fantastico“!

Eine perfekte zehnte Italienische Nacht
ASCHEBERG. „Lasciatemi cantare con la chitarra in mano….“ – Gesungen wurde in dieser Nacht viel. Mit und ohne Gitarre. Mal auf englisch, mal auf deutsch, aber natürlich auch auf italienisch!
Logisch, wenn sich ganze Generationen aufmachen, um eine Nacht zu zelebrieren, in der Dolce Vita ganz groß geschrieben wird. Eine Italienische Nacht.
Die zehnte ihrer Art in Ascheberg. „Und eine, die mittlerweile Kultstatus hat“, wie es eine Besucherin treffend ausdrückte.
Die Jubiläumsausgabe präsentierte sich wettertechnisch lauschig. Selbst angekündigte Gewitter zogen vorüber, lediglich ein paar Blitze erhellten für einen kurzen Augenblick den Himmel. Sie waren jedoch der Grund dafür, dass das geplante Ballonglühen auf der Biete nicht stattfand. Die Regenschirme kamen nicht zum Einsatz, denn bis auf drei Tropfen Regen präsentierte sich diese unvergleichliche Nacht eher tropisch. „Wie im Urlaub!“ freute sich da eine Mädelclique und stürzte sich hinein ins italienische Getümmel.
Ein Cocktail am Beach Himmelstraße, ungestört shoppen, die Hand über die polierte Außenhaut einer sportlichen Luxuskarosse gleiten lassen, lauteren und leiseren Klängen lauschen, Farbspiele, Kerzenschein, Wellness und Gaumenfreude genießen – „perfetto“, befand der „Italiano vero“ Lennart. Denn als echter Italiener konnte der Junge das beurteilen. Das Bild war geprägt von der Leichtigkeit des Seins. Genuss stand ganz oben auf der Skala. Die Stelzenläufer zauberten zu fortgeschrittener Stunde illuminiert im Phantasikostüm ein Lächeln auf die Lippen der Besucher.
Die selbsternannten Piraten vom „Raumschiff Entenscheiss“ chillten mit auffälliger Kopfbedeckung aus Luftballons nach einer Runde durch den Ortskern am Strand in den Liegestühlen beim Reisebüro Nitsche und träumten von neuen Zielen.
Auf dem Kirchplatz begeisterten Tänzerinnen der Tanzschule Ruhrmöller mit atemberaubenden Darbietungen, während der Kirchenchor nicht nur musikalisch mit viel Herz daherkam. Viele Gruppen und Vereine mischten mit.
„Diese Nacht war besonders, es war eine außergewöhnliche Stimmung“, brachte es Pro Ascheberg Mitglied Daniela Jürgens auf den Punkt. Und auch Pro-Aschebergs Pressesprecher Manfred Hölscher sprach von zufriedenen Geschäftsleuten, begeisterten Besuchern und einem rundherum gelungenen Spektakel.
Die Besucher hingegen waren sich alle einig: „Es war einfach nur fantastico!“ Tina Nitsche

Gestatten: Die Piraten vom Raumschiff Entenscheiß! Foto: Tina Nitsche
Gestatten: Die Piraten vom Raumschiff Entenscheiß! Foto: Tina Nitsche

Rassig und temperamentvoll - die Tänzerinnen der Tanzschule Ruhrmöller begeisterten auf dem Kirchplatz. Foto: Tina Nitsche
Rassig und temperamentvoll – die Tänzerinnen der Tanzschule Ruhrmöller begeisterten auf dem Kirchplatz. Foto: Tina Nitsche

Tante Juju (r.) begeiserte mit selbstgemachter Mode. Foto: Tina Nitsche
Tante Juju (r.) begeiserte mit selbstgemachter Mode. Foto: Tina Nitsche

Gut gelaunter Pizzabäcker. Foto: Tina Nitsche
Gut gelaunter Pizzabäcker. Foto: Tina Nitsche
Impressionen der Italienischen Nacht. Foto: Tina Nitsche
Impressionen der Italienischen Nacht. Foto: Tina Nitsche
Zauberte den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht: Der illuminierte Stelzenläufer. Foto: Tina Nitsche
Zauberte den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht: Der illuminierte Stelzenläufer. Foto: Tina Nitsche

Italiano vero - mit Lennart (l.) besuchte ein waschechter Italiener die Italiienische Nacht. Foto: Tina Nitsche
Italiano vero – mit Lennart (l.) besuchte ein waschechter Italiener die Italiienische Nacht. Foto: Tina Nitsche

Duftende Augenblicke, die begeistern, Frau auf der Suche nach dem passenden Parfum! Foto: Tina Nitsche
Duftende Augenblicke, die begeistern, Frau auf der Suche nach dem passenden Parfum! Foto: Tina Nitsche
Die Fantasten begeisterten mit Eigenkompositionen,
Die Fantasten begeisterten mit Eigenkompositionen. Foto: Tina Nitsche

Der perfekte italienische Moment: Wellness meets Mode. Foto: Tina Nitsche
Der perfekte italienische Moment: Wellness meets Mode. Foto: Tina Nitsche
Genussvolle italienische Momente. Foto: Tina Nitsche
Genussvolle italienische Momente. Foto: Tina Nitsche
Die illuminierten Stelzenläufer gingen auf Tuchfühlung mit den Besuchern. Foto: Tina Nitsche
Die illuminierten Stelzenläufer gingen auf Tuchfühlung mit den Besuchern. Foto: Tina Nitsche

Hals über Kopf ins Kirmesvergnügen: „Uuuiiii das ist wie Party!“

Besuchermassen blieben auf St. Benedikt Kirmes aus
HERBERN. Die kleinen Hände legen sich um den silbernen Bügel. Der Blick huscht erwartungsvoll von einer Seite zur anderen. Und dann endlich geht es los.
Ein Ruck und der Musikexpress fährt an. Die kleine Leni strahlt. Das Karussell nimmt Fahrt auf. „Das ist wie Party“, jauchzt die Dreijährige begeistert nach Runde eins. Die Fahrt wird schneller. Eine kleine Hand schnellt mutig nach oben, die andere brav am Griff, und zusätzlich gut gehalten von der großen Freundin. Das Lachen auf dem Gesicht des Kindes wird breiter, die Fahrt schneller. „Uuuiiiiiii!“ Die bunten Wagen sausen wellenartig im Kreis. Die Musik dröhnt. „Jetzt wird’s anstrengend“, ruft das kleine Mädchen und strahlt noch immer. Der Musikexpress setzt zum Endspurt an, Schaustellerin Patrizia Rasch gibt noch einmal Gas.

Kirmes macht Riesenspaß - findet Leni! Foto: Tina Nitsche
Kirmes macht Riesenspaß – findet Leni! Foto: Tina Nitsche

Und Leni? Sie ist hin und weg. Fazit am Ende ihrer ersten Musikexpress-Reise: „Das machen wir in Ascheberg noch einmal!“ Und schon stürzt sich das kleine Mädchen am Samstag auf der Benedikt Kirmes ins nächste Vergnügen.
Beim Taschenangeln ergattert sie eine Cinderella Tüte, mit Papa dreht sie im Autoscooter ihre Runden. Anstehen muss sie nirgends. Ist das herrlich! Zumindest aus Kindersicht. Es ist mehr als gutes Durchkommen auf der Talstraße. Einige Ascheberger prägen das ansonsten eher leere Straßenbild. „Wir wollen Backfisch holen“, verrät ein Besucher und steuert gezielt die Fischpfanne von Schulze-Wenning an. Zuvor ein kleiner Zwischenstopp bei den Brumbachs. Die Tüte Mandeln muss auch noch mit.
Unterdessen fragt sich eine Besucherin im karibischen Biergarten der Familie Strothenke verwundert: „Wo sind sie nur alle, die für den Erhalt der Herberner Kirmes gestimmt haben?“ Eine Antwort erhält sie nicht. Nur das Bild, das sich auf der Talstraße bietet, das spricht eine eigene Sprache. Doch die, die da sind, die lassen sich die Laune nicht verderben. Gut gelaunt verweilen sie mit Kind und Kegel im Biergarten oder lassen sich den Fahrtwind um die Nase wehen. Farbige Pfeile bringen bunte Ballons zum Platzen, am Ende stehen für die erfolgreichen Treffer: Gewinne! Vor allem die kleinen Gäste genießen die beschauliche Kirmes.
Und auch die kleine Leni hält das Kirmesvirus fest im Griff. Nach dem Abendessen geht es in den Dschungel. Im Feuerwehrauto. Das muss es sein. Denn: „Mama, wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrfrau, genau wie Papa“! Tina Nitsche

Weiße Nächte am Herberner Beach

St. Benedikt Kirmes lockt mit Unterhaltung, karibischem Flair und einer Besonderheit
HERBERN. Ein kühler Cocktail am Beach, unterhaltsame Musik, fröhliche Menschen – das sind die Zutaten für echtes Caribian-Feeling.
Wenn dann die Welt noch Kopf steht, dann stehen die Zeichen auf Kirmes: Am Freitag, 19. Juli, fällt der Startschuss um 17 Uhr zum dreitägigen Kirmesspektakel St. Benedikt Kirmes am karibischen Biergarten der Schaustellerfamilie Strothenke.
Der Amtsplatz an der Talstraße wird derzeit schon auf karibisches Flair getrimmt. Sand wird aufgeschüttet, Sitzgelegenheiten aufgebaut – langsam verwandelt sich die Fläche in einen Beach. Kinder können dort unbeschwert spielen, während die Eltern in vollen Zügen das Kirmesflair genießen dürfen. Karibische Cocktails bringen dabei ebenso Erfrischung wie der kühle Fahrtwind in Raschs Musikexpress. Mal geht die Fahrt vorwärts, mal rückwärts. Garantiert ist auf jeden Fall der Gute-Laune-Faktor! Auch Fahren ohne Führerschein ist am Wochenende in Herbern ausdrücklich erlaubt. Zumindest für all diejenigen, die eine Fahrt in Strothenkes Autosccoter buchen.
Die ganz kleinen Besucher erleben aufregende Abenteuer im Dschungel, denn dorthin entführt Seppi Kleuser die Kids im Feuerwehrauto oder im rasanten Flitzer. Wer dann doch lieber festen Boden unter den Füßen behält, der kann Nervenkitzel beim Taschenangeln oder Dosenwerfen erleben.
Auch für die kulinarische Seite ist in vielfältiger Weise gesorgt. Die Nächte hingegen versprechen in Herbern am Wochenende weiß zu werden. Keine Angst, Petrus hat nicht etwas Schneefall prognostiziert! Nein, der Tanz am Beach, Woba-Musik sorgt hier musikalisch für das „Caribian-Feeling, mutiert nämlich erstmals zur White-Caribian-Night! Denn zum Tanz ist in diesem Jahr eine besondere Kleiderordnung vorgesehen! „Weiße Kleidung sollte es sein“, sagt Schausteller Wilbert Strothenke. Was dann passiert? Na, das wird an dieser Stelle noch nicht verraten! Nur soviel: Strothenke und DJ Wolfgang Bauerbach bringen die Gäste auf jeden Fall zum Strahlen! Tina Nitsche

Info:
Die St. Benedikt Kirmes wird am Freitag, 10. Juli um 17 Uhr von der stellvertretenden Bürgermeisterin Petra Haverkamp eröffnet und läuft bis 1.30 Uhr.
Samstag, 11.07., 14 Uhr bis 1.30 Uhr
Sonntag, 12. Juli, 11 Uhr bis 1.30 Uhr

Viertklässler auf Schnupperkurs

Mariengrundschüler schnupperten Profilschulluft
ASCHEBERG. Celia riecht an der schwarzen Dose mit dem grauen Deckel. Emma nimmt unterdessen beschwingt einen Ritztest vor, um auf diese Weise die Härte von unterschiedlichen Stoffen zu vergleichen. Sechs Stationen waren im Chemielabor der Profilschule aufgebaut, denn die Profilschüler erwarteten am Mittwochmorgen die Viertklässler der Mariengrundschule Herbern. Diese wollten für einen Morgen Profilschulluft schnuppern. Ein Morgen, der auch der Entscheidungsfindung diente, denn die Jungen und Mädchen wechseln nach den Sommerferien auf eine weiterführende Schule. „Das tolle ist, die Herberner Grundschule kommt dabei immer geschlossen“, freute sich Carsten Nas, Abteilungsleiter 5-8 der Profilschule Ascheberg. Emsig waren auch die Siebtklässler der Profilschule. Denn sie gewährten den Gästen einen Einblick in ihren Schulalltag.
n Gruppen, die zuvor ausgelost worden waren, führten die Profilschüler die Jungen und Mädchen aus Herbern herum. Einige tauchten ins Profil Mathe ab, andere ließen sich von Musikinstrumenten im Profil Musik verzaubern. Englisch stand ebenfalls zur Auswahl und eben das Profil Naturwissenschaften mit seinen sechs Stationen im Chemielabor. Jeweils drei Profile galt es dabei für rund 25 Minuten zu durchlaufen.
Die Kinder hatten Wahlmöglichkeiten, lediglich der Segel-Unterricht war ein Muss. Dafür ist keine Rettungsweste erforderlich, schließlich geht es hier um das selbstgesteuerte Lernen. Für die Mariengrundschüler war es ein äußerst interessanter Morgen, denn sie erhielten einen umfassenden Einblick in das besondere pädagogische Konzept der Schule, das ihnen überdies zum Teil von Kindern vermittelt wurden. „Deshalb auch bewusst die Gruppenaufteilung, denn die garantiert anschließend einen besseren Austausch“, so Carsten Nas. Zum Abschluss durften die Gäste ihre Bewertung in Form eines lachenden, neutralen oder traurigen Aufklebers abgeben. „Auf diese Weise erhalten wir ein kindgerechtes Feedback“, so Nas abschließend. Tina Nitsche

Info:
Am 17. Januar findet an der Profischule ein Tag der offenen Tür statt und bietet nochmals die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulisse der Profischule zu werfen.