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Den WM-Titel im Visier

Ascheberger Kubb-Team „Top-Travel“ nimmt an Kubb-WM in Schween teil
ASCHEBERG. Die erste Etappe ihres Unterfangens hat das Ascheberger Kubb-Team „Top Travel“ bereits gemeistert. Am Dienstag Abend packten sie den Bulli. Am Mittwoch starteten Ulrich Kruse, Kamil Uslucuk, Klaus Vogelsang, Jürgen Kleine-Bley und Rifat Cark nach Schweden.
Dort streben sie Großes an: Den Titel bei der Kubb-Weltmeisterschaft. Denn daran nimmt das Ascheberger Kubb-Team „Top Travel“ erstmals am Wochenende in Schweden teil. Fehlt doch noch einer, werden jetzt all diejenigen sagen, die mitgezählt haben. Denn schließlich startet jedes Kubb-Team bei der WM mit sechs Spielern. „Richtig“, schmunzelt Klaus Vogelsang. Denn den Spieler Nummer sechs hat das Team „Top Travel“ kurzerhand vor Ort rekrutiert und mit Johan Blomquist einen echten schwedischen Craig verpflichtet. „Facebook macht’s möglich“, verrät Klaus Vogelsang grinsend. Blomquists Mannschaft spielt am Wochenende nicht, so dass dieser Zeit hatte und spontan zusagte. „Damit sind wir vollzählig.“ Am Mittwochmorgen machte sich die Ascheberger Truppe auf den Weg. Vor ihnen liegt eine lange Route, die sowohl mit Auto als auch mit der Fähre zurückgelegt werden muss. „Ich denke wir werden am Donnerstag gegen 15 Uhr in Gotland (Schweden) ankommen“, so Jürgen Kleine-Bley. Am Freitag starten dann insgesamt 180 Mannschaften in die Vorrunden. Mit dabei ein einziges Ascheberger Team, denn das WM-erfahrene Ascheberger Team „Kubless“, das hier ebenfalls schon um den Titel gekämpft haben, ist in diesem Jahr nicht am Start. Statt dessen gibt „Top Travel“ sein WM Debüt. Lampenfieber, Nervosität? – Fehlanzeige! „Profis sind nie aufgeregt“, winkt Ulli Kruse lachend ab. Das erste Ziel hat das Sextett bereits fest im Visier: Am Freitag wollen sie es durch die Vorrunde schaffen. „Und am Samstag sind wir dann Weltmeister“, ist Jürgen Kleine-Bley da schon jetzt ganz optimistisch.
Es wird ein Kurtrip um Großes zu vollbringen. Kein Urlaub. Denn bereits am Sonntagmorgen muss das Team die Fähre erreichen. „Nicht das wir noch in Schweden Asyl beantragen müssen“, witzelt Kleine-Bley. Am Montag werden die Fünf dann wieder in Ascheberg eintreffen. Und das am liebsten mit dem dicken WM-Pokal! Tina Nitsche

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Den Helm im Visier

Die Zeichen standen traditionell auf Kubb am Tag der Deutschen Einheit

Das Team H3 wagte ein ausgelassenes Tänzchen nach einem gewonnenen Spiel. Foto: Tina Nitsche
Das Team H3 wagte ein ausgelassenes Tänzchen nach einem gewonnenen Spiel. Foto: Tina Nitsche

ASCHEBERG. Die Ziele waren unterschiedlich ausgerichtet beim großen Kubb Tag am Tag der Deutschen Einheit. Die einen wollten ihren Spaß, andere hingegen wollten hoch hinaus.
„Wir arbeiten am Ascheberger Helm“, zielte KKt`ler Jörg Krampe auf die Trophäe ab, die gesondert unter den Ascheberger Mannschaften ausgespielt wurde. Mittags sah sich das „Kolping-Kubb-Team“ bereits auf einem guten Weg. „Drei gewonnene Spiele“, verriet Krampe, doch dann kam das Team „Häger 04“ und für die Kolping Kubber hagelte es die erste Niederlage.
Die Jagd auf den begehrten Helm hatte auch das Team „Top Travel“ eröffnet. „Aber wir wollen beides, den Helm und den Gesamtsieg“, gaben Ulli Kruse und Klaus Vogelsang die Parole des Tages aus. Gar nicht so einfach, denn immerhin gingen 34 Mannschaften hoch motiviert ins Rennen. Und dabei ging weder die Rechnung von „Kolping Kubb Team“ noch vom Team „Top Travel“ auf.
Denn lachender Dritter in Sachen Ascheberger Helm war am Ende das Team „Kubless“. Denn die erfolgsverwöhnte Truppe schnitt als beste Ascheberger Mannschaft ab und landete in der Gesamtwertung vor Top Travel auf Platz sechs und durfte sich damit den Ascheberger Helm überstülpen. Doch ein kleines Bonbon erhielt auch „Top Travel“. Dafür hatte die Kolpingsfamilie Ascheberg gesorgt. Die hatte nämlich für die beiden besten Ascheberger Teams einen etwas dickeren Umschlag beim Kubb-Vorstand hinterlassen. Der Gesamtsieg ließ dann auf sich warten, denn die besten Teams, die im Vorjahr noch als „Häger Schindhart“ an den Start gingen und nun als zwei Mannschaften unterwegs waren, „Häger 04“ und „Schindhart“, lieferten sich ein packendes Finale, aus dem „Schindhart“ als strahlender Sieger hervorging. Dafür hatte die Combo dann schwer zu schleppen, denn „Herzbube“ Werner Heubrock, der die Pokale gefertigt hatte, wartete mit einem überdimensional großen „Königspokal“ auf.
Der traditionelle Kubb-Tag auf dem Bolzplatz an der Nordkirchener Straße war erklärter Anziehungspunkt vieler Generationen am Freitag.
Denn hier bescherten die Ausrichter „Kolping-Kubb“ allen einen unvergesslichen Aufenthalt. „Wir hatten richtig viel Spaß, denn dabei sein ist alles“, hatte das Team „KC Flachleger“ ihr Tagesziel bei bestem Wetter voll erreicht. Tina Nitsche

Wiederholungstäter!!!!!

Silber-glänzendes Schwergewicht landet erneut im „Kubbless“-Regal – Team verteidigt erfolgreich Meisteschaftstitel
ASCHEBERG. Sie hatten ganz schön etwas zu stemmen, als sie das silber-glänzende „Schwergewicht“ in luftige Höhe drückten. Aber das tat „Kubbless“ in diesem Falle mit Links. Strahlend, freudig und überglücklich.
Peter Beerens, Karo und Bärbel Vorrink, Christoph Fuchs und Kai Görlitz haben es geschafft! Zum zweiten Mal in Folge holten sie die Trophäe ins heimische Regal. „Einmal noch. Dann ist er unser“, legte Bärbel Vorrink damit schon einmal spaßeshalber die Marschroute für die kommende Saison fest. 121 Punkte schlagen in der Kubb-Liga-Saison 2014 beim frischgebackenen Meister zu Buche. Viel Abstand zum Zweitplatzierten „Bastü-Vänner“ (96 Punkte), der den fünften und letzten Spieltag an der Gaststätte Eickholt in Davensberg ausrichtete. Punktgleichstand hieß es dann beim Kolping-Kubb-Team und den „Weyhewegern“. Bei beiden Teams standen unterm Strich 91 Punkte, doch die „Kolping-Kubb-Truppe“ hatte zwei Endkubs mehr, die ihnen den dritten Platz bescherten. Siegesrausch nach einem gelungenen letzten Liga-Kubb-Tag. „Das war der erfolgreichste Tag in unserer Kubb-Ära, nächstes Jahr geht es weiter“, freute sich Klaus Klebsch vom Team „SuB-Club“, denn seine Farben schnellten doch tatsächlich von Platz elf auf Platz zehn.
„Es sollte nicht sein, wir waren zu gut“, stellte „Herzbube“ Lutz Trahe mit Blick auf die Tabelle fest. 24 Punkte und Platz 14! Das war in der Tat nicht das erklärte Ziel der „Herzbuzben“. „Wir wollten den letzten Platz und den schönsten Pokal“, verrieten Werner Heubrock und Martin Schäper. Sie hatten alles gegeben, alle Spiele am letzten Spieltag verloren aber dann durchkreuzte „WSC Haben“ die Pläne. Die Truppe konnte nicht antreten und bescherte den „Herzbuben“ fünf Punkte. „Für`s Nichtstun“, stöhnte Martin Schäper und Lutz Trahe gab deshalb kurzerhand eine ganz neue Parole aus: „Nächstes Jahr trainieren wir, denn dann wollen wir ganz nach oben!“
Ein bisschen Zeit haben die Jungs, denn nun heißt es erst mal Winterpause! „Am 21. März 2015 geht es weiter, dann startet die Liga 2015“ verkündete Kolping-Kubb-Vorstandssprecher Karl Mangels bei der Siegerehrung. Doch einmal schwingen die Teams noch in diesem Jahr die Kubbs, denn beim traditionellen großen Kubb-Tag am 3. Oktober in Ascheberg, sind sie alle wieder dabei. Tina Nitsche

Turnier ohne Sieger

Kubb-Münsterland-Masters wurde abgebrochen

DAVENSBERG. Die Siegerehrung fiel flach, denn ein Sieger konnte am Sonntag aufgrund von Regelunstimmigkeiten bei den Kubb-Münsterland-Masters nicht ermittelt werden.
„Eine solche Situation kommt vielleicht einmal in 100 Spielen vor, aber es gab unterschiedliche Regelauslegungen zwischen den Ascheberger und Tecklenburger Teams, die so nicht geklärt werden konnten“, informierte Martin Betker, vom Vorstandsteam des Ascheberger Kolping Kubb Teams. Bereits morgens machte Petrus den Kubb-Freunden einen dicken Strich durch die Rechnung. Der Start der Münsterland Meisterschaft an der Gaststätte Eickholt, bei dem die vier besten Ascheberger Teams der Liga, gegen die vier besten Teams der Tecklenburger Liga antraten, stand auf der Kippe wegen Dauerregens. Dann startete das Turnier eine Stunde später doch, allerdings mit geändertem Spielmodus. „Wir haben einstimmig beschlossen, statt der normal üblichen Doppelrunden nur die Einfachrunde zu spielen“, so Betker. Es lief alles nach Plan, bis zum Halbfinale, nachdem dann der Abbruch erfolgte. Dort standen sich das Ascheberger Team „Kubbless“ und das Tecklenburger Team „Robin Wood“ gegenüber. Nach Tecklenburger Regelauslegung endete die Partie unentschieden, aus Ascheberger Sicht hätte „Kubbless“ gewonnen und wäre gegen die „Königlichen“ aus Tecklenburg ins Finale eingezogen. „Da keine Klärung vor Ort erfolgen konnte, wurde das Turnier abgebrochen“, erklärt Betker. Reinhard Hartwig von der Volksbank Ascheberg-Herbern, der als Sponsor der Veranstaltung ebenso wie Bürgermeister Dr. Bert Risthaus zur Siegerehrung eingeladen war, nahmen diesen Umstand sportlich fair. Voraussichtlich wird das Münsterland Masters dann im Herbst noch einmal wiederholt. Tina Nitsche

Dem Wetter getrotzt

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Kubb-Teams sind in die Münsterland-Meisterschaft gestartet
Endlich war es wieder soweit – das lange Warte hatte ein Ende und dann das: Petrus spielte nicht mit und machte den Kubb-Freunden heute Morgen einen ganz dicken Strich durch die Rechnung, als diese in Davensberg um die Münsterland-Meisterschaft kämpfen wollten. Die Klubs aus dem Tecklenburger Land waren angereist und der Himmel öffnete seine Schleusen.

Die Kubber harrten zunächst einmal der Dinge die da kommen würden, beschlossen dann das Turnier zu verschieben, als es einen Lichtblick am Himmel gab! Da die Kubb-Freunde flexibel sind, warfen sie nochmals die Pläne um. Sie starteten das Duell, allerdings in abgespeckter Version. So wird derzeit an der Gaststätte Eickholt Jagd auf die Punkte und vor allem auf den begehrten Titel gemacht. Ein Spaziergang ist das allerdings nicht und wie das so schön ist, da treffen auch schon mal die hiesigen Farben aufeinander und müssen sich duellieren. Beschwingt griff Titelverteidiger „Kubless“ zu den Hölzern und trat gegen das „Kolping-Kubb-Team“ an. Nur Petrus der schickte auch bei dieser Begegnung wieder ein paar Regentropfen. So müssen sich die Kubber auch wohl durch den Rest der Schlacht kämpfen. Mal mehr, mal weniger nass. Doch einen echten Kubb-Freund stört das nicht, schließlich gilt seine Leidenschaft ja dem erklärten Outdoor-Sport und natürlich der Trophäe. Wer nun allerdings das Rennen macht, und ob der begehrte Titel in der heimischen Gemeinde bleibt, das bleibt abzuwarten, denn noch spielen sie ja die heimischen Kubb-Teams und die aus dem Tecklenburger Land. Tina Nitsche

Das Warten hat ein Ende!

Kubber kämpfen um den Titel beim dritten Münserland-Masters

ASCHEBERG/DAVENSBERG. Endlich – das Warten hat ein Ende – die Kubber starten wieder in die Saison. Kubbfreunde dürfen sich dafür schon einmal den Sonntag, 27. April, vormerken, denn da ist Spannung vorprogrammiert beim dritten Münsterland Masters, das ab 11 Uhr in der Kubb-Arena an der Gaststätte Eickholt in Davensberg startet. Dabei treten die jeweils vier besten Mannschaften der Saison 2013 aus Ascheberg und dem Tecklenburger Land gegeneinander an und kämpfen um die Münsterland-Meisterschaft. Für die heimischen Farben gehen dabei am Sonntag Titelverteidiger „Kubbless“, „Die Weyheweger“, das „Kolping-Kubb-Team“ und „Hektors Team“ ins Rennen um die Pokale der Volkbank Ascheberg-Herbern. Die Champion-Frage beim Münsterland-Masters, wird ab 16 Uhr geklärt, denn dann beginnen die Finalspiele.
Nachdem sich einige Kubb-Teams am Sonntag schon mal „warmgespielt“ haben, wird es für alle Teams dann ab dem 11. Mai, Ernst. Denn dann startet die Kubb-Liga in die neue Spielzeit. Tina Nitsche