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Auf der Suche nach dem goldenen Ei

Das besondere glänzende Ovum blieb bei der sechsten großen Ascheberger Eiersuche lange unauffindbar
ASCHEBERG. In diesem Jahr hatte der Osterhase ganze Arbeit geleistet. Denn bei der sechsten großen Ascheberger Eiersuche blieb das goldene Ei lange Zeit unauffindbar.
Die Kinder drehten in den OJA-Räumlichkeiten am Burghof fast alles auf links. Emma und Leni nahmen bei der Suche alle Kissen hoch. Mia schaute unter dem Sofa nach, Taja und Sophie tauchten draußen ab ins Gebüsch. Fehlanzeige – vom goldenen Ei keine Spur. Selbst einige Eltern wurden von dem „Such-Virus“ gepackt und nahmen mit ihren Kindern draußen im Garten sowie auf dem Kirchplatz alle möglichen Ecken genauer unter die Lupe. Auch als OJA-Mitarbeiterin Wencke Lemcke schließlich mit kleinen Tipps aushalf – das goldene Ei blieb verschwunden. Erst nach rund einer halben Stunde intensiver Suche wurde die kleine Kaya Ibraim schließlich fündig. Das Kind entdeckte das begehrte goldene Ei hinter einer großen Topfblume im Eingangsbereich der OJA.
Die Freude war riesig, auch wenn sie das goldene Ei wieder abgeben musste. Denn das benötigt der Osterhase schließlich im kommenden Jahr bei der siebten großen OJA-Eiersuche wieder. Im Tausch für das Ei gab es einen Gutschein. Kaya darf sich nun auf einen Eisdielenbesuch freuen.
Grund zur Freude hatten jedoch auch all die anderen Jungen und Mädchen, die zur großen Eiersuche erschienen waren. Denn mit leeren Händen ging niemand nach Hause. Taschen, Körbe, ja selbst Fahrradhelme dienten als Transportmittel für die vielen bunten Ostereier, die der Osterhase versteckt hatte. Neben rund 200 Ostereiern gab es erstmals auch diverse Schokoladeneier, Schoko-Osterhasen und österliche Schokofigurem. Bei den Kindern kam diese Neuerung richtig gut an. Und nicht nur der kleine Lucas fand: „Mmmh Mama, das schmeckt lecker.“ Tina Nitsche

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Cooler Frühlingsanfang

Pro Ascheberg begeisterte mit einem bunten Mix zum Start in den Frühling
ASCHEBERG. Dieser Frühlingsanfang am Sonntag hat den Menschen geschmeckt! „Mmmhh nach Zuckerwatte“, befand die kleine Bella und biss freudestrahlend in die rosa—rote süße Masse. Für andere kam der Frühling herzhaft daher, für alle jedoch bunt, variantenreich und vielfältig.
Denn beim zweiten Ascheberger Frühlingsmarkt wurden alle Sinne angesprochen. Es gab jede Menge zu sehen und noch mehr zu erleben. Dieser Frühlingsanfang fühlte sich irgendwie richtig cool an!  Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Temperaturen ließen eher auf Winter schließen, logisch, dass  da die Nachfrage nach Glüchwein auf kam.
Doch kühle Grade hielten weder Jung noch Alt vom unbeschwerten Bummel ab. Und nicht wenige sparten mit Lob. „Mensch, Pro Ascheberg hat hier ja richtig etwas auf die Beine gestellt“, waren diverse Besucher begeistert. Denn die vielen Stände, die die Straßenränder säumten, sorgten für echtes Markt-Flair! Und diese Neuerung kam an. Begeisterung auf beiden Seiten. „Wenn man etwas bewegen will, muss man auch mal andere Wege gehen, darauf können wir aufbauen“, so Pro Aschebergs Pressesprecher Günter Schwalbe. Und nicht nur der Beschicker vom Käsestand war mehr als zufrieden. Er will Ascheberg auf jeden Fall wieder beehren. Auch bei den Landfrauen lief es äußerst gut.

So sieht der Frühling aus: Bunt und dekorativ.
So sieht der Frühling aus: Bunt und dekorativ. Foto: Tina Nitsche

„Die Mischung macht es, stöbern, bummeln, riechen, raten, lernen und schmecken“, verriet eine Besucherin. Für sie roch der Frühling beim ultimativen Riechtest-Gewinnspiel nach Anis, oder doch nach Fenchel?
Die Menschen, darunter auch viele Auswärtige, spazierten lachend und beschwingt in den Frühling, begleitet von musikalischen Klängen der Blaskapelle Ascheberg. In den Geschäften herrschte reger Betrieb. „Kaum das wir geöffnet hatten, ging hier auch schon die Post ab“, zog Melanie Jahns vom Geschenkhaus Erkmann begeistert Bilanz. Eine Tatsache, die unter anderem auch Goldschmied Torsten Kranefuß, Frank Neuhaus (Schuh Neuhaus), Gudula Maurer (Dorgerie Bose), Günter Schwalbe (Bücher Schwalbe) oder Bernd Heitmann (Blumen Heitmann) teilten.
Osterhase und Feuerwehr
Selbst der Osterhase konnte sich der guten Stimmung nicht entziehen. Mit einem Grinsen auf den Lippen thronte er in pinkfarbenem Gewand auf der Himmelstraße. „Mama den will ich haben“, jauchzte die kleine Leni und gab Meister Lampe gleich ein Küsschen. Groß wurden die Augen bei der Feuerwehrübung des Ascheberger Löschzuges. Hier durften die Besucher sogar zur Rettungsschere greifen. Außerdem erläuterte Löschzugführer Reinhard Poppe, jeden der vielen Schritte, die die Blauröcke vornehmen müssen, um eine eingeklemmte Person aus einem verunfallten Auto zu befreien.
Pro Aschebergs Vorsitzender Bernd Heitmann brachte es dann auf den Punkt: „Dieser Frühlingsanfang war echt gelungen.“ Tina Nitsche

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Oh, der Osterhase schmeckt! Für Mops Hannelore wurde der Gang über den Frühlingsmarkt zum leckeren Vergnügen, denn am Stand der Hundeschule Kehrmann gab es essbare Osterhasen für Vierbeiner. Foto: Tina Nitsche
Ein  Küßchen für den Osterhasen!
Ein Küßchen für den Osterhasen!
Wie riecht der 'Frühling?
Wie riecht der Frühling? Foto: Tina Nitsche
Die Landfrauen verwöhnen gut gelaunt die Gaumen der Gäste mit Waffeln.
Die Landfrauen verwöhnen gut gelaunt die Gaumen der Gäste mit Waffeln.Foto: Tina Nitsche
Collin hat ihn entdeckt: Den Frühling mit seiner Blumenpracht.
Collin hat ihn entdeckt: Den Frühling mit seiner Blumenpracht. Foto: Tina Nitsche
Shoppen nach Lust und Laune!
Shoppen nach Lust und Laune! Foto: Tina Nitsche

 

 

Zwei Fragen und noch mehr Action

Das neue OJA-Osterferienprogramm liegt aus!0227hb-ben-oja-ferienprogramm ostern-bearb
ASCHEBERG. Wo ist nur das kleine farbige Heft? Soviel steht fest: Der Osterhase ist in diesem Fall unschuldig, denn er hat es nicht etwa versteckt. Vielmehr ist es so, dass das OJA-Osterferienprogramm dieses Mal als farbige Seite im DIN A 4 Format daher kommt.
Eine Seite, doppelt bedruckt, aber mit garantiert jeder Menge Action.
„Das ist ganz neu, wir haben erstmals für diese Osterferien eine Seite mit Programmpunkten für die Jugendlichen kreiert, und eine Seite mit Programmpunkten für die Kinder“, erklärt OJA-Mitarbeiterin Wencke Lemcken. „Wellness meets Grillness“ heißt es da beispielsweise am Mittwoch, 8. April, ab 15 Uhr im Burghof für Jugendliche. Schnell wird deutlich Neues hat sich ins Programm geschoben.
Der Mix aus Neuem und Altbewährtem macht den Reiz aus. Jugendliche dürfen sich somit auf einen chilligen Wellness-Nachmittag freuen, aber auch auf Aktivitäten wie Geocaching oder eine Fahrt zum Maximare. Unterhaltsam wird es vor der großen Leinwand beim Kinonachmittag. So abwechslungsreich wie das Programm für die Jugendlichen daherkommt, so gestaltet es sich auch für die Kinder. Wie backt man eigentlich Eierpflanzen? Auf diesen ungewöhnlichen Programmpunkt dürfen sich die Kinder am Donnerstag, 9. April, freuen. Das Geheimnis darüber wird dann im Herberner Southfive gelüftet. Auch hier mischen sich neue und beliebte Aktivitäten zu einem bunten Programm, so dass die Osterferien auf jeden Fall kurzweilig und an der ein oder anderen Stelle spannend werden. Und dabei stellt sich spätestens am Dienstag, 7. April, für viele Kinder eine weitere Frage: Wo ist das goldene Ei? Und soviel sei jetzt schon verraten: Bei der fünften großen Ascheberger Eiersuche, die dieses Mal mitten im Ortskern rund um das Burghofgelände stattfindet, hat der Osterhase seine Finger im Spiel! Tina Nitsche

Seit Freitag liegen die Programme in allen drei Ortsteilen an den bekannten Stellen wie Volks- und Sparkassen, Schreibwaren- und Lebensmittelgeschäften, der Gemeinde und bei Ascheberg Marketing aus. Anmeldungen nimmt die OJA, Tel. (0 25 93) 78 21 entgegen.

Planen, produzieren, vermarkten….und dann kommt der Osterhase

Profilschüler managen ihre eigene Firma
HERBERN. Tim Storch, Thomas Selhorst und Anton Thygs gehen an diesem Wochenende arbeiten. „Holz sammeln und spalten“, erklärt Tim Storch grinsend. Alles bestens organsisiert. Schließlich plant die Profilschulfirma PS Dekoträume ein neues Projekt. „Ausgefallene Osterdeko“, ergänzt Anton. Und für die Grundausstattung sorgen die Jungs an ihrem freien Wochenende. „Aber diese Überstunden bekommen wir wieder“. In Form von Freizeit.
Denn in dieser Firma ist alles von A bis Z geregelt. Tim, Anton und Thomas gehören zur Technikgruppe. Weiterhin verfügt diese Firma über eine Finanz- und Marketinggruppe, sowie über einen Vorstand. „Wir mussten uns damals entscheiden, ob Dienstleistung oder Produktion“, erklärt Lehrerin Simone Lütkenhaus, die diese Schülerunternehmen betreut. Eines, das auf ein Jahr angelegt ist. „Wir spielen ein komplettes Wirtschaftsjahr mit unserer Produktionsfirma durch von der Gründung über den Aufbau bis hin zur Schließung“, so Lütkenhaus. Gleich mehrere Berufsbilder vereinen sich hier unter einem Dach.
Die perfekte Gelegenheit für die 19 Achtklässler in unterschiedliche Bereiche hineinzuschnuppern. Und so mancher unter ihnen hat für sich schon sondiert. Mona Lütkemeier, ihres Zeichens im Vorstand des Schülerbetriebes, kann sich gut vorstellen später in einer Führungsposition zu arbeiten. „Kommunikation, Organisiation aber auch Delegation, das ist meine Welt“, gibt die Hebernerin zu. Und ihre Leherein ist durchaus ihrer Meinung: „Mona hat die notwendige Kompetenz für ein solches Vorhaben.“ Momentan ist Mona dabei, Termine zu vereinbaren, Telefonate zu führen und die Werbetrommel für das neu geplante Produkt „Osterhasen“ zu rühren. 14,95 Euro soll das Dekostück kosten, für dessen Unterbau Tim, Thomas und Anton sorgen. „Holzklötze mit Metallstiften“, zeigt Tim kurz die notwendigen Zutaten auf. Derweil recherchieren einige Mädels die günstigsten Angebote für Gips. Denn daraus sollen Kopf und Ohren des Hasen geformt werden.
Lea, Alena, Paula und Antonia hingegen brüten über Zahlen. Der Monatsabschluss muss gemacht werden. Und das ist Aufgabe der Finanzgruppe. „Mein Traumberuf sind die Finanzen garantiert nicht“, hat Alena schon für sich herausgefunden. Die Produktion jedoch, die liebt sie hingegen. „Das ist kreativ“. Obwohl in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt, mischen alle bei der Produktion mit. Wenn es sein muss, auch mit Überstunden. „Die bekommen wir ja bezahlt, auch wenn es in Form von Freizeitausgleich ist“, sagt Lea. Tina Nitsche

Info:
Das Unternehmen Schülerfirma ist ein Programm vom Institut für Wirtschaft (IfW) in Köln, das nach Abschluss zertifiziert wird. Die PS Dekoträume hat ihr Startkapital bereits verfünfacht.

Wer findet das goldene Ei?

Nach Ascheberg kommt der Osterhase zwei Mal – die große Ascheberger Eiersuche!
Ostern steht vor der Tür. Doch in Ascheberg kommt der Osterhase gleich zwei Mal. Oder andersrum gesagt: Er macht hier Überstunden. Denn am Dienstag nach Ostern (22. April) versteckt er noch einmal 450 bunte Ostereier am Kinderspielplatz Mühlenkamp, wenn die Offene Jugendarbeit Ascheberg (OJA) im Rahmen des Osterferienprogramms zur vierten großen Ascheberger Eiersuche lädt. Mitmischen darf dabei jeder: Kinder und Erwachsene aus der gesamten Gemeinde. Das wird garantiert ein Riesenspaß, wenn Jung und Alt ins Gebüsch abtauchen oder unter den Spielgeräten herkrabbeln – denn ein bisschen Einsatz ist schon gefragt um 450 Ostereier in den Verstecken aufzuspüren. Aber Achtung, unter all die vielen bunten Eier schmuggelt der Osterhase auch ein goldenes Ei! Wer das findet, der darf sich zusätzlich über einen Extrapreis freuen. Für dieses Angebot sind übrigens keine Anmeldungen nötig, hier darf jeder mitmischen. Einfach um 16.30 Uhr am Spielplatz Mühlenkamp einfinden und suchen was das Zeug hält! Tina Nitsche