Schlagwort-Archive: Jacobi-Kirmes

Herzdamen auf Einhornjagd

Riesenspaß bei den traditionellen Kirmes-Zehnkämpfen – Ärger beim Krammarkt
ASCHEBERG. Schallplatten, Bücher, Kannen, Gläser – der Krammarkt zur Jacobi-Kirmes ließ die Herzen der Trödelfans höher schlagen. „Das ist richtig toll hier und wird jedes Jahr besser“, stöberten auch Christel und Werner an den Ständen. Das Angebot war breit gefächert, ob Spielzeug, echter Trödel oder auch Neuware. Doch genau diese störte Vilja und Petra ein wenig. Ihrer Meinung nach hat die Neuware nicht viel mit Trödelmarkt zu tun. Die beiden kommen aus Kamen und hatten erstmals beim Ascheberger Krammarkt ihren Stand aufgebaut. „Das ist eine tolle Veranstaltung und wir sind verblüfft was hier in Ascheberg geboten wird“, waren beide von der Veranstaltung Jakobi-Kirmes begeistert.

KrammarktJacobi-Kirmes, Foto: Tina Nitsche
KrammarktJacobi-Kirmes, Foto: Tina Nitsche

Der Krammarkt war bestens besucht, dennoch setzte nicht jeder Händler richtig viel um. Abends endete Tag eins des Marktes dann weniger schön. Zwei ausländische Händler gerieten beim Abbau ihrer Stände in Streit und ein Großaufgebot an Polizei sorgte für Schlagzeilen. Die Clubs, Stammtische und Freundeskreise bekamen davon allerdings weniger mit. Schließlich waren sie in ganz anderer Mission unterwegs. Die traditionellen Zehnkämpfe lockten sie ab mittags scharenweise auf den Platz. Die „Herzdamen“, eigentlich eine Kubb-Truppe, rüsteten dabei zur ultimativen Einhornjagd. Dafür arbeiteten sie sich durch Disziplinen wie Dosenwerfen, Bogenschießen, Pferderennen, Entenangeln. Im Visier nicht etwa möglichst viele Punke, sondern „Einhörner“, hielt Sabine strahlend ein rosafarbenes Exemplar in die Luft. Es war ein buntes Treiben, bei dem der KC „Dauerbrenner“ auf den namenlosen Stammtisch oder den KC „Einer stand immer“ traf.
„Das ist hier in Ascheberg echt immer der Hammer“, war auch Schausteller Marvin Heitmann völlig begeistert von den vielen Truppen, die an den Ausspielgeschäften ihre Disziplinen ausspielten. „So etwas findet man auf keinem anderen Platz. Die Clubs haben sich für die Zehnkämpfe ja sogar eigene Outfits zugelegt und zaubern so richtig Leben auf die Veranstaltung“, so Heitmann weiter.
Und wer eigentlich hat ihn erfunden, diesen mittlerweile legendären Zehnkampf? Ganz einfach: Es sind die Kegelbrüder „Die Holzköppe“. Die Jungs mit den schwarzen Shirts, die seit rund 17 Jahren immer wieder sonntags auf der Jacobi-Kirmes dem traditionellen Zehnkampf frönen und so viele Nachahmer gefunden haben. Tina Nitsche

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Der Kegelclub „Die JHolzköppe“ gilt als der Urheber der mittlerweile traditionellen Kirmes-Zehnkämpfe. Foto: Tina Nitsche

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„Really great“ – diese Jacobi-Kirmes

Drei Tage steht die Welt Kopf! In Ascheberg drehen sich bei der größten Dorfkirmes im Münsterland die Karussells
ASCHEBERG. Der Regen kam pünktlich zur Kirmeseröffnung! Kurz, heftig, heißersehnt und richtig bunt! 100 Paar Hände reckten sich gen Himmel, als es die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Schulte-Loh, nach der Eröffnungssprache, bunte Fahrchips regnen ließ. Und damit war sie eröffnet die diesjährige Jacobi-Kirmes, die Ascheberg für drei Tage Klopf stehen lässt und so viele verschiedene bunte Bilder und Eindrücke bietet. Was ist die Jacobi-Kirmes? Fans stellen sich diese Frage nicht. Matt hingegen stellte sie berechtigt. Gerade eingeflogen aus Seattle, landete der Amerikaner direkt mitten im bunten Trubel! Erstmals in seinem Leben besuchte er eine Kirmes und erstmals hob er ab. In Wendlers Kettenflieger ließ er sich in andere Welten wirbeln, bevor er wieder begeistert auf den Boden der Tatsachen landete. Beide Daumen gingen hoch, ein Lächeln im Gesicht, begab er sich mit seinen Freunden Johannes Waldmann und Volker Brümmer auf Entdeckungstour.

Im Voodoo-Jumper ließ sich Mat in andere Welten wirbeln. Foto: Tina Nitsche
Im Voodoo-Jumper ließ sich Mat in andere Welten wirbeln. Foto: Tina Nitsche

Und dabei traf er auf viele lachende Gesichter. Die einen vergnügten sich beim Pferderennen, die anderen angelten nach Enten, die nächsten brachten Dosentürme zu Fall, wieder andere genossen unterschiedlichste kulinarische Leckereien, von denen mehr als reichlich geboten wurde. Kirmestrends wurden dann zu fortgeschrittener Stunde ausgemacht. Glitzerhüte, goldene Medaillen, bunte Ketten und nicht zu vergessen Einhörner! Denn die gab es an vielen Ausspielgeschäften zu gewinnen. „Wow“, war der nächste internationale Gast entzückt. Riccardo war aus Portugal gekommen, um mit Freunden zu feiern. Heinz „Bärchen“ Bähr und Freundin Heike – zwei eingefleischte Kirmesfans – reisten eigens aus Gevelsberg an und legten begeistert eine flotte Sohle auf’s Parkett. Zur Tanzfläche erkoren sie sich kurzerhand den Kirmesplatz. Einige Clubs waren unterwegs, „aber auch viel fremdes Publikum, Gesichter die wir gar nicht kennen““, vermissten einige Schausteller dann doch ein paar der bekannten Gäste.   „Wollt Ihr Spaß?“, schallte es vom Vodoo-Jumper! Und ob sie wollten, die Besucher. Hoch und runter ging die Fahrt. Juchzend gaben sich Jung und Alt dem Farbenrausch hin. Das Wetter spielte mit. Es blieb trocken, bis auf den bunten Regen zur Eröffnung, der natürlich gewollt war. Und Matt? Der war hin und weg! „Really great“, diese größte Dorfkirmes im Münsterland!“ Tina Nitsche
 
Info:
Am Montag beginnt die Jacobi-Kirmes um 10 Uhr mit der Feuerwehrübung. Seit Sonntag läuft zudem der Krammarkt, der ebenfalls am Montag ab 11 Uhr wieder geöffnet hat.

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Aus Portugal kam Riccardo (M.) zur Ascheberger Kirmes und war begeistgert. Foto: Tina Nitsche

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Berauschender Flug

Otto Wendler hat den schönsten Beruf der Welt
ASCEHBERG. Die Welt dreht sich, immer schneller und dann versinkt sie in einem atemberaubenden Farbenmeer. Inszeniert und gewollt. Das Gekreische wird lauter, je höher Otto Wendler seine Fahrgäste gen Himmel steuert. Fast unsichtbar sitzt er im Herzen seines Wellenfluges, hört das Klimpern der Ketten, an denen die 48 Gondeln hängen. Der Boden der kleinen Schaltzentrale vibriert. Der Schausteller gibt Gas, versetzt seine Besucher in einen Rausch und beschert ihnen das Gefühl grenzenloser Freiheit.
Er ist Schausteller mit Leib und Seele. „Das geht gar nicht anders“, bekräftig der 40-Jährige und lacht. Und das, obwohl er eigentlich mal Autolackierer werden wollte. Aber sein Vater Otto sen. funkte dazwischen. „Papa hat das früh genug gemerkt und dann geregelt!“ Und darüber ist Otto Wendler heute sehr froh. „Denn ich habe den schönsten Beruf der Welt!“ Und diesen übt er am letzten Wochenende im Juli 2017 in Ascheberg anlässlich der Jacobi-Kirmes aus, wo er seinen Wellenflug aufbaut. Eine Veranstaltung, die ihm gefällt.

Otto Wendler, Foto: Tina Nitsche
Otto Wendler, Foto: Tina Nitsche

Er und seine Frau Jasmin mögen Ascheberg: „Hier fühlt man sich nicht nur gut aufgehoben, hier wird man auch herzlich empfangen“, erklärt das Schaustellerpaar. Der besondere Reiz: Das Dorf im Dorf. Gemeint ist der Wohnwagenplatz an Schlingermanns Weide. Da treffen die Wendlers auf viele Bekannte. Und dort finden sich auch die Komponenten, die für Otto Wendler seinen Beruf so besonders machen. „Zusammenhalt, jeder hilft jedem, wenn Not am Mann ist. Schausteller ist nicht nur einfach Beruf, das ist Leben“, sagt der Mann, dem egal was kommt, nie die gute Laune verloren geht. Schwierige Zeiten oder Situationen, schlechtes Wetter – für all das hat der erklärte BVB-Fan sein eigenes Rezept: „Alles fängt immer an und hört auch immer auf!“ So einfach ist das. Otto nimmt den Alltag, der zugegebenermaßen auch mal schwierig sein kann, und das Leben mit Humor. Und genau damit begeistert er seine Gäste, die er nun am Wochenende in andere Welten beamt. „Hoch und runter, hin und her, es wartet der Spaß am Dieningsplatz“, verspricht er einen unterhaltsamen Flug. Tina Nitsche

Entspanntes Kirmesvergnügen

Marktmeister Rolf Kehrenberg zieht Bilanz
ASCHEBERG. Drei Tage lang stand Ascheberg Kopf! Die Jacobi-Kirmes lockte mit einem bunten und schillernden Angebot und bescherte den Besuchern drei Tage entspanntes Kirmesvergnügen.
Eine Tatsache die Marktmeister Rolf Kehrenberg freut. „Denn wir durften uns auch aus polizeilicher Sicht über eine friedliche Veranstaltung ohne besondere Vorkommnisse freuen.“ Polizei und Wachdienst seien ständig auf dem Platz unterwegs gewesen. In diesem Jahr jedoch aufgeteilt in Zweiergruppen, „und diese kleineren Einheiten haben für einen ganz dezenten Charakter gesorgt“, lobt Kehrenberg.
Auch aus wettertechnischer Sicht, gab es kaum etwas zu bemängeln. Lediglich der Regenschauer am Montagnachmittag sei zu einem etwas ungünstigen Zeitpunkt auf die Veranstaltung niedergeprasselt. „Eine Stunde früher wäre besser gewesen, denn 16 Uhr ist eine Zeit, wo viele Feierabend haben und erwägen noch einmal loszugehen.“ Der Regen habe gerade auswärtige Gäste dann jedoch eher abgeschreckt.
Die Ascheberger ließen sich davon nicht die Laune verderben. An allen drei Tagen war herrschte munterer Betrieb. Auch der Krammarkt kam sehr gut an und war bestens besucht, wenngleich die Kaufkraft fehlte. Dennoch habe sich der Markt nun nach sechs Jahren etabliert.
Einen Pluspunkt verteilte der Marktmeister auch in punkto Sauberkeit. „Die Schausteller haben vor ihren Geschäften regelmäßig die Flächen saubergehalten, „und unser Thomas, ein Klient von St. Georg, war unermüdlich im Einsatz und hat alle Tage die Müllsäcke entsorgt.“ Was jedoch nicht angenommen wurde, sei das zweite Zelt auf dem Parkplatz an der Sandstraße gewesen. „Ich weiß nicht, ob die Betreiber im kommenden Jahr noch einen Versuch starten“, so Kehrenberg. Die Schausteller, haben dieses Jahr bislang nicht unbedingt rosige Zeiten erlebt. Die Anschläge in Europa führten dazu, dass viele Menschen größere Veranstaltungen gemieden haben. In Ascheberg seien sie weitestgehend zufrieden gewesen.
„Denn hier konnten wir auf treue Stammkunden bauen“, brachte es Schausteller Peter Ebert auf den Punkt. „Somit fällt auch das Fazit zufriedenstellend aus!“, so Marktmeister Rolf Kehrenberg abschließend. Tina Nitsche

Die größte Dorfkirmes im Münsterland hat drei Tage für Rummel gesorgt. Im Jump Street ging es ab Richtung Himmel - die Gäste genossen den nächtlichen Farbenrausch. Foto: Tina Nitsche
Die größte Dorfkirmes im Münsterland hat drei Tage für Rummel gesorgt. Im Jump Street ging es ab Richtung Himmel – die Gäste genossen den nächtlichen Farbenrausch. Foto: Tina Nitsche

Die Welt im Farbenrausch

Besucher genossen die Jacobi-Kirmes mit allen Sinnen
ASCHEBERG. Dieser Regen war heiß ersehnt! Schließlich kam er keineswegs nass daher, sondern bunt und fröhlich, in Form vieler farbenprächtiger Freichips.
Unzählige Hände reckten sich gen Himmel, als Bürgermeister Dr. Bert Risthaus, die diesjährige Jacobi-Kirmes nach den offiziellen Ansprachen, ganz traditionell mit dem Werfen von Fahrchips am Kinderfahrgeschäft Rasch eröffnete.
„Wir geben Gas – wir wollen Spaß“, kam passend dazu die Aufforderung über die Lautsprecher. Und nichts anderes hatte die Besucherschar geplant. Nach dem bunten Schauer stoben Jung und Alt auseinander und stürzten sich ins bunte Kirmesgetümmel. Tauchten ein, in eine Welt, die bunt, schillernd, leicht und vielversprechend daherkam. Selbst der erste Bürger konnte sich dieser ganz besonderen Atmosphäre nicht entziehen und hob kurzerhand ab in der Kultmaschine mit dem vielversprechendem Namen High-Impress. Lachend ließ er sich dabei mit Vertretern von Rat und Gemeinde in andere Welten wirbeln. Andere taten es ihm gleich. Sie genossen das vielfältige Reisevergnügen, das mal vorwärts, mal rückwärts, mal hoch und mal runter oder auch mal über Kopf ging. Die Welt versank im Farbenrausch, der Fahrtwind zauberte neue Frisuren hervor und das gute Laune Barometer stieg minütlich an.
Gäste von nah und fern, darunter natürlich viele ehemalige Aschebeberger, die alle Jahre wieder zur Kirmes in die alte Heimat zurückkehren, genossen das Kirmesspektakel mit allen Sinnen. Schließlich wurde auf allen Ebenen richtig viel geboten. Nervenkitzel in der Luft und am Boden, kulinarische Genüsse in allen Varianten und eine unglaublich schöne Stimmung.
Entspannt flanierten die Menschen über den Rummel. Nur gelegentlich eckten sie mal an, an bestimmten Knotenpunkten. Selbst Wettergott Petrus war der Traditionsveranstaltung bestens gesonnen. Er schickte weder Sturm noch nassen Regen – sondern bestes Kirmeswetter, das in Form einer lauen Sommernacht daher kam, die selbstverständlich auch wieder typische Trends hervor zauberte. Mega in waren schrille Kopfbedeckungen und farbenfrohe Sonnenbrillen. Selbst erklärte Kirmesfreunde wurden in der Menge ausgemacht! Ihre Vorliebe zur Kirmes trugen sie mit eigens angefertigten Shirts zur Schau. Tina Nitsche

Ich geb Gas - ich will Spaß! Foto: Tina Nitsche
Ich geb Gas – ich will Spaß! Foto: Tina Nitsche

Und  los geht die Fahrt!! Foto: Tina Nitsche
Und los geht die Fahrt!! Foto: Tina Nitsche

Abflug: Die SPD-Männer Johannes Waldmann (r.) und Volker Brümmer (l.) ließen sich im Break-Dance schwungvoll und gut gelaunt in andere Welten wirbeln. Foto: Tina Nitsche
Abflug: Die SPD-Männer Johannes Waldmann (r.) und Volker Brümmer (l.) ließen sich im Break-Dance schwungvoll und gut gelaunt in andere Welten wirbeln. Foto: Tina Nitsche

Mit der Freundin über den Rummel! Foto: Tina Nitsche
Mit der Freundin über den Rummel! Foto: Tina Nitsche
Soll ich Euch was sagen: Jetzt wird drei tage gefeiert! Foto: Tina Nitsche
Soll ich Euch was sagen: Jetzt wird drei tage gefeiert! Foto: Tina Nitsche

Gut gelaunt bei der Arbeit: Heidi und Andy Sperlich! Foto: Tina Nitsche
Gut gelaunt bei der Arbeit: Heidi und Andy Sperlich! Foto: Tina Nitsche

Verwöhnte die Gäste mit leckeren Crepes: René Rasch! Foto: Tina Nitsche
Verwöhnte die Gäste mit leckeren Crepes: René Rasch! Foto: Tina Nitsche

Wir heben ab: im High-Impress! Foto: Tina Nitsche
Wir heben ab: im High-Impress! Foto: Tina Nitsche

Wiedersehensfreude! Die Schausteller grüßen die Ascheberger. Foto: Tina Nitsche
Wiedersehensfreude! Die Schausteller grüßen die Ascheberger. Foto: Tina Nitsche

Erster Spieltag der Jacobi-Kirmes fällt ins Wasser

Bürgermeister Dr. Risthaus eröffnete Jacobi-Kirmes am Samstag nicht
ASCHEBERG. Das gab es noch nie in der Ascheberger Kirmesgeschichte, doch soeben fiel die Entscheidung.

Bürgermeister Dr. Risthaus sagte die Jacobi-Kirmes für Samstag ab. Foto: Tina Nitsche
Bürgermeister Dr. Risthaus sagte die Jacobi-Kirmes für Samstag ab. Foto: Tina Nitsche

Bürgermeister Dr. Risthaus verkündete, dass aufgrund des Wetters, die Jacobi-Kirmes am ersten Spieltag, dem heutigen Samstag, geschlossen bleibt. Die offizielle Eröffnung ist am Sonntag, 26. Juli, um 11.30 Uhr nach dem Hochamt, am Kinderfahrgeschäft der Schaustellerfamilie Rasch. Die Option, die seitens der Gemeinde Ascheberg angekündigt wurde, besteht darin, dass die Kirmes einen Tag länger, also bis zum Dienstag, 28. Juli läuft. Hierüber wird derzeit entschieden. Spätestens am morgigen Sonntag wird offiziell mitgeteilt, ob die Veranstaltung um einen Tag verlängert wird. Tina Nitsche