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Ein langer Weg

Kolpingsfamilie Ascheberg hat Anra Ulrike Högemnann zu Gast: Vision Reading schafft Klarheiten
ASCHEBERG. Wo stehe ich? Was eigentlich genau ist meine Aufgabe? Fragen, die sich viele Menschen stellen. Jeder hat seine Sehnsüchte, „aber fast jeder hat auch irgendwie Angst vor Neuem“, sagt Anra Ulrike Högemann.
Sie hat es nicht bei irgendwelchen Sehnsüchten belassen. Vielmehr hat sie ihre Bestimmung  gefunden. Auch wenn sie dabei vielleicht mal einen Umweg in Kauf nehmen musste. Über Ängste hat sie sich hinweggesetzt und ist ihren Weg gegangen. Einen ungewöhnlichen und auch einen langen Weg. Einer, der sie über London und New Orleans in ihre Wahlheimat Heidelberg geführt hat und der sie zu dem gemacht hat, was sie heute ist.
Auf der Suche
„Ich bin meinem Herzen gefolgt“, gibt die gebürtige Aschebergerin zu. Nach ihrer Bankausbildung war sie kurze Zeit bei einer Modekollektionsfirma in London beschäftigt. Zurück in Deutschland hat sie Sozialpädagogik studiert und nach dem Abschluss ihr Annerkennungsjahr absolviert. „Dennoch war ich immer noch auf der Suche.“ Nach was, das wusste sie selbst nicht so genau, bis sie eines Tages durch einen Freund zu einem Seminarzentrum in Münster kam. „Von dort aus bin ich eigentlich zu meiner Ausbildung geführt worden“, sagt sie. In Frankreich hat sie zunächst ihre Ausbildung zur Feng-Shui- und Spirituellen Beraterin gemacht. Es folgten weitere Ausbildungen in Florida und Deutschland, beispielsweise in Familienaufstellungen.
Heute praktiziert Anra Energetisches Feng Shui. Der Unterschied zur klassischen Variante ist, dass beim Energetischen Feng Shui nicht im Außen gearbeitet wird. Es geht also nicht um das Verrücken von Möbeln, sondern darum die Lebensenergie wieder in den Fluss zu bringen. Ferner ist sie als Life Coach unterwegs.
Und dabei bedient sie sich unterschiedlicher Methoden. So auch dem Vision-Reading. Und das hat natürlich irgendwie etwas mit Visionen zu tun. „Keineswegs jedoch mit Wahrsagerei“, unterstreicht Anra. Vielmehr gibt sie Hilfestellungen, um Klarheiten zu schaffen, wenn es beispielsweise darum geht eine Antwort auf die Frage zu finden: Wo liegen meine Stärken und Potentiale? Das jedoch nicht einfach so, sondern in feuriger Atmosphäre.
Erstmals tut sie das am Mittwoch, 3. Mai, dann auch in ihrer einstigen Heimat Ascheberg. Denn über die Kolpingsfamilie Ascheberg gibt sie von 19 Uhr bis 21 Uhr Interessierten im Pfarrheim St. Lambertus ein persönliches Vision Reading. Ihr eigener Weg war lang. Einer, auf dem sie viel gelernt hat. Und einer, bei dem viele kleine Mosaiksteinchen ein großes Ganzes ergeben haben. „Nichts war umsonst, ich arbeite heute auch als Sozialpädagogin und lasse mein ganzes Wissen in diese Arbeit mit einfließen.“ Ein tiefes Wissen und ein Ganzheitliches dazu. Und eines, mit dem sie anderen Menschen helfen möchte. Damit auch diese ihren Weg finden. Tina Nitsche
Info:
Anmeldungen und Informationen bis zum 2. Mai bei Anke Richter-Weiß, Tel. (0 25 93) 98853 oder per Email: anke@kf-ascheberg.de

Weitere Informationen unter http://www.anra-coaching.com oder telefonisch bei Anra Högemann, 0157 – 768 251 48

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Kaffeegenuss mit allen Sinnen

Kolpingsfamilie Ascheberg wartet mit einem besonderen Café auf
ASCHEBERG. Entspannt zurücklehnen und genießen? Das geht natürlich am besten mit einer Tasse Kaffee.
Die darf es dann auch am Wochenende im Ascheberger Westen gerne sein. Denn in den Seminarräumen der Firma Klaas öffnet das Kolpingcafé. Das allerdings bietet nicht nur Kaffee- und Kuchengenuss! Denn wer hier Platz nimmt, der bucht die Unterhaltung quasi gleich mit! Kaffee und Kuchen nämlich werden in ungewöhnlicher Atmosphäre serviert. Von wegen Bilder oder Regale an der Wand! Nein, die Gäste finden sich mitten im Marktambiente wieder. Rund um die Kaffeetafel präsentieren sich die unterschiedlichen Kolpingabteilungen mit dem was sie ausmacht.
Da begeistert die Kolpingjugend beispielsweise mit Aktionen für die kleinsten Gäste. Alle Abteilungen machen überdies mit einer ungewöhnlichen Foto- und Videoshow von sich reden. Fest steht: Die Besucher dürfen gespannt sein. Mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Nur soviel: Musik liegt ebenfalls in der Luft. Denn immerhin vereint die Kolpingsfamilie Ascheberg ja auch den Kolpingsspielmannzug in ihren Reihen. Die Spielleute jedoch sind im Ascheberger Westen unterwegs. „Sozusagen als Werbeträger“, verrät Sascha Klaverkamp, zweiter Vorsitzender schmunzelnd. Momentan haben die Mitglieder alle Hände voll zu tun. Schließlich will ein solches Vorhaben bestens vorbereitet werden.
Ach ja, ganz ohne aufzupassen kommen die Cafébesucher nicht davon. Denn neben Kaffee und Kuchen wartet außerdem ein besonderes Kolpingrätsel auf sie. Attraktive Preise inklusive. Überdies darf auch gerne mit einem Cocktail an der Cocktailbar angestoßen werden. Schließlich feiert die Kolpingsfamilie in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag. Viele wissen das schon, „aber längst noch nicht alle kennen uns“, so Klaverkamp. Der 1. und 2. April bietet deshalb die beste Gelegenheit die Kolpingvielfalt kennenzulernen. Ganz gemütlich bei einer Tasse Kaffee!
Und wer dann Lust bekommt mitzumischen, nur zu! Denn diese Familie vereint ganze Generationen sowie diverse Abteilungen unter seinem Dach und zählt aktuell 461 Mitglieder. „Die 500 zu knacken, wäre dann doch ein besonders schönes Geschenk“, würde sich da nicht nur Sascha Klaverkamp über weitere Kolpingbrüder- und Schwestern freuen. Tina Nitsche

„Lalala“ mit Wow-Effekt

Riesendebüt-Erfolg für die Acheberger Kolpingsfamilie mit der Erstauflage „Ein Dorf singt“
ASCHEBERG. Ein langgezogenes „Lalala“ eroberte am Freitagabend den großen Saal im Pfarrheim St. Lambertus. Stimmprobe zur Einstimmung auf ein ungewöhnliches Debüt. „Lalala“ – kam dann auch postwendend die Antwort.
Vielstimmig, melodiös und in unterschiedlichen Tonlagen! Logisch, schließlich machten hier ganze Generationen deutlich, dass sie bereit waren für einen ungewöhnlichen Abend. Sie alle wollten nur eines: Singen! Und genau das war ja auch der Plan, weshalb die Kolpingsfamilie Ascheberg ins Pfarrheim eingeladen hatte. Sie wollte erstmals gleich ein ganzes Dorf zum Singen bringen, unterstützt von der Gruppe „MarziPan“, die den instrumentalen Background dazu lieferte!

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Die Gruppe „MarziPan“ gab den Takt vrom beim Debüt-Spektakel Ein Dorf singt! Foto: Tina Nitsche

Der Plan war aufgegangen. Und es dauerte gar nicht lange da kam richtig Bewegung ins Spiel. Die Hände flogen zum Himmel, Füße wippten im Takt, das Publikum schunkelte sich begeistert in andere Sphären. Singend!
Da ging es ans Meer zu den Capri-Fischern, schließlich steuerte das Mädchen im Wagen vor mir dorthin! Längst vergangene Zeiten wurden lebendig, denn die musikalische Mischung ließ kein Jahrzehnt aus. Die große Gästeschar entpuppte sich dabei als sprachlich begabt, denn ob „Butterfly, Que sera oder Er gehört zu mir“, nationale und internationale Evergreens, aktuelle Charts, Schlager – es wurde gesungen was das Zeug hält. Mal lauter, mal leiser, mal helle Töne, mal nur die tieferen, je nachdem was die Gruppe „MarziPan“ gerade als Takt vorgab.
Die Omas taten es, ebenso wie Freundinnen, Familien und Kinder – sie alle bildeten einen großen Chor. Für einen Abend.
„Wow – das ist der Wahnsinn, dass so viele Alterklassen hier sind“, war Hanna Schlinge ganz begeistert, während Ulla Zumdick sich an längst vergangene Zeiten erinnert fühlte. „Mensch, hier singen wir tatsächlich Lieder, die in unserer Jugendzeit angesagt waren.“ Dank des Beamers, mit dessen Hilfe die Songtexte an die Wand geworden wurden, waren alle mehr als Textsicher.
Verena Scherer und Birgit Wohlfarth hatten sichtlich ihren Spaß: „Was gibt es Schöneres als in einer solch großen Gemeinschaft zu singen?“ Theresa König und Freundin Tina befanden: „Eine super Aktion – endlich mal wieder was los in Ascheberg, wo alle gemeinsam für so tolle Stimmung sorgen.“
Weiter ging es im Liedermarathon, der durch kleine Pausen unterbrochen wurde. Kolpingsvorständler Martin Weiß war „völlig von den Socken angesichts der großen Resonanz, damit hätte ich nie gerechnet.“ Das Debüt war gelungen zeigte es doch, dass es für einen unglaublichen Abend eigentlich nur weniger Zutaten bedarf. Ein Saal, vielleicht ein paar Stühle, jede Menge gute Laune und ganz viele Stimmen. Und diese waren sich einig: „Wiederholung erwünscht – wir kommen alle gerne wieder, um gemeinsam „Lalala“ zu singen!“ Tina Nitsche

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Stillstehen war nciht angesagt: Es wurde gesungen, geklatscht und die Füße wippten im Takt, als ein Dorf im Pfarrheim St. Lambertus gemeinsam sang. Foto: Tina Nitsche
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Die Gruppe „MarziPan“ sorgte für die instrumentale Begleitung und stimmlich natürlich auch für Unterstützung beim ersten Rudelsingen im Dorf. Foto: Tina Nitsche
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Singen verbindet – ganze Generationen fröhnten am Freitagabend beim Debüt „Ein Dorf singt“ dieser Leidenschaft. Foto: Tina Nitsche

Was eigentlich singt ein ganzes Dorf?

Gesucht: Ihr alle! – Kolpingsfamilie Aschberg startet erstmals ungewöhnliches Projekt
ASCHEBERG. Komm doch einfach mal raus aus Deiner Deckung! Wer gemeint ist? Na ganz einfach: „Du, du und du“. Oder in diesem Falle besser gesagt: Ihr alle!
Denn gesucht werden Menschen, die Spaß am Singen haben. Denn nur so kann sich am Freitag, 24. Februar, um 19 Uhr ein ganz ungewöhnlicher und vor allem einmaliger Chor formieren! Und genau das ist der Plan: Alle Menschen, egal ob Junge oder Mädchen, Mann oder Frau sollen sich angesprochen fühlen, wenn die Ascheberger Kolpingsfamilie ein ganz neues Projekt verwirklichen und damit ein besonderes Debüt geben will.
„Wir wollen das Dorf zum Singen bringen“, erklärt Kolpingchef Martin „Boat“ Weiß. Dabei ist es unwichtig, ob jemand Chorknabe, Profi oder eigentlich eher der vermeintliche Typ unmusikalisch ist. Nein, in diesem Fall geht es um die Gemeinschaft und dabei zählt jede Stimme. Denn nur so können, wie es Mark Foster derzeit in seinem angesagten Hit schon so treffend besingt: Die Chöre singen. Selbst die Trommeln werden erklingen, denn die Gruppe „MarziPan“ unterstützt das Projekt instrumental.
Was aber eigentlich singt ein ganzes Dorf? Soviel darf an dieser Stelle schon verraten werden: Hits aus vergangenen Zeiten, Evergreens und natürlich auch aktuelle Songs. Ich kenn doch gar nicht die Texte oder ähnliche Ausreden nicht Teil dieses Chors zu werden, die zählen nicht. Denn die Songtexte werden per Beamer an die Wand geworfen. Ablesen, singen und fertig! In den Pausen warten kleine Stärkungen auf die Sänger. Jetzt heißt es nur noch: Termin am Freitag, 24, Februar, vormerken. Bedenken beiseite schreiben, aus der Deckung kommen und sich um 19 Uhr am Pfarrheim St. Lambertus einfinden. Denn nur dann kann ein ganzes Dorf gemeinsam singen! Tina Nitsche

Rockig, röhrig, fetzig – still gestanden wird Morgen

Dritte Ascheberger Rock- und Pop-Nacht begeisterte ganze Generationen
ASCHEBERG. Nein, still stehen das konnte niemand am Samstagabend. Im Gegenteil – ganze Generationen waren in Bewegung!
Los gelöst in anderen Spähren! „Back to the roots eben“, rief Steffi und wirbelte herum. Die Massen taten es ihr gleich! Ab in die Siebziger, kurzer Zwischenstopp in den Achtzigern – mal schnell, mal langsamer – DJ Michael „Michi“ Frye katapultierte das Partyvolk bei der dritten Ascheberger Pop Nacht in längst vergangene Zeiten!
Und niemand, wirklich niemand wollte sich das entgehen lassen. Vor allem deshalb nicht, weil es musikalisch durchaus auch mal über den großen Teich ging. In die Kleinstadt Nutbush by Tennessee beispielsweise. Und das mit keinem Geringerem als Ike und Tina Turner. Als die ersten Töne erklangen – vollröhrig und rockig – sanken Jung und Alt in Frenkings Festscheune Richtung Boden. Die Luftgitarren wurden ausgepackt – und ab ging die Post! Verklärte Gesichter – Menschen im Bewegungsrausch – DJ Michi Frye und DJ Michael Naber kitzelten die Tanzwütigen ohne Unterlass.

Völlig losgelöst gaben sich die Gäste auf der Tanzfläche den Rockklängen hin!
Völlig losgelöst gaben sich die Gäste auf der Tanzfläche den Rockklängen hin! Foto: Tina Nitsche

Logisch, dass es da kein Halten mehr gab! Völlig losgelöst und vor allem schon „warmgelaufen“ – der Band Dedicated sei Dank – zählte nur noch eines: Sie waren wieder da, die guten alten Zeiten mit Musiklegenden wie Eric Clapton, Lynyrd Skynyrd oder Survivor. Mal life auf der Bühne serviert –bei der dritten Ascheberger Popnacht, die von Günther und Herbert Mangels sowie Michael Frye initiert und von der Kolpingsfamilie Ascheberg und der Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal veranstaltet wurde, wechselten erstmals Musik vom Plattenteller und Lifeauftritte. Denn die Band „Dedicated“ heizte den Gästen life mit Stücken wie Sweet Home Alabama oder San Francisco Bay Blues ein. Das wiederum versetzte Partygast Stefan Hölscher in großes Erstaunen. Am Mikro entdeckte er nämlich: „Meine ehemalige Physik-LK-Lehrerin. Das ist ja Anja Appelt-Hilscher!“
Genau die ließ das tanzwütige Volk gemeinsam mit Gunnar Westhoff, Klaus Ehrentraud, Holger Tulsen und Klaus Krämer zur Höchstform auflaufen. Dann der Wechsel. Dedicated legte eine kreative Pause ein und DJ „Michi“ spornte die Massen weiter an. Pause? Nein, die gab es nicht. Allenfalls mal ein wenig Slow Motion. Musikalisch versteht sich. „Damit ihr mal kurz Luft holen könnt“, erbarmte sich bestens gelaunt, der DJ oben am Plattenteller. Danach wurde wieder angezogen. Schneller, rockiger, fetziger – „wellcome in the Eigthies!“ Still gestanden wird Morgen. Tina Nitsche

Zu fortgeschrittener Stunde wurden die Luftgitarren ausgepackt!
Zu fortgeschrittener Stunde wurden die Luftgitarren ausgepackt! Tina Nitsche
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DJ Michi Frye (l.) übernahm mit DJ Michael Naber, wenn die die Band „Dedicated“ pausierte. Foto: Tina Nitsche
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Auch die amtierende Schützenkönigin St. Katharina Berg und Tal, Gabi Hensmann (M.) feierte mir ihren Schwestern auf der Rock und Pop-Nacht. Foto: Tina Nitsche
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Stillstehen – nein Danke! Bei der dritten Rock und Pop Nacht war Bewegung im Spiel! Foto: Tina Nitsche
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Mit der Lufgitarre ging es ab in ganz andere Welten: Die Eigthees ließen Grüßen! Foto: Tina Nitsche
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Während die einen ausgelassen feierten, verrichteten die Schützenbrüder der Sch+ützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal, die die dritte Rock und Pop Nacht mit veranstalteten gut gelaunt ihre Arbeit. Foto: Tina Nitsche
Impressionen der drittten Ascheberger Rock und Pop Nacht.
Impressionen der drittten Ascheberger Rock und Pop Nacht. Foto: Tina Nitsche

SaturdayNight-Feever

DJ „Michi“ heizte dem Partyvolk bei der zweiten Ascheberger Rock- und Pop Nacht richtig ein
ASCHEBERG. Die Devise war klar. Am Samstagabend hatten ganze Generationen ein Ziel: „Gemeinsam abrocken!“
Wo? Na in Ascheberg natürlich! Denn dort stieg sie schließlich die zweite Ascheberger Rock und Pop Nach. Und DJ Michael „Michi“ Frye machte es spannend. Langsam, ganz langsam bereitete es sich aus dieses Kribbeln im Bauch. Die ersten Füße zuckten und dann um 21 Uhr stieg Nebel auf. Verpasste der Tanzfläche ein surreales Aussehen. Die Discokugel schimmerte und dann endlich war es soweit!
Die Dancing Queens eroberten die Mitte der Frenkischen Festscheune, Jung und Alt gerieten in Bewegung. Ließen los, ließen sich treiben zu den Klängen der Musik. Abba, Boney M – die 70er ließen grüßen, Paare wirbelten über die Tanzfläche, so wie sie es in früheren Zeiten getan hatten. DJ „Michi“ gab Gas. Ließ das Feiervolk auf der neuen Deutschen Welle reiten! Spornte sie an, heizte ihnen ein und zwar richtig. Es gab kein Halten mehr. Die Hüften kreisten und die Beine waren unaufhörlich in Bewegung.
Das Stimmungsbarometer stieg mit jeder Vinylscheibe, die oben am DJ-Pult aufgelegt wurde. Und dann ging es ans Eingemachte! Musikalisch versteht sich! Die Luftgitarren wurden ausgepackt die ersten sanken freudestrahlend zu Boden und gaben sich den fetzigen Rockklängen der australischen Hard-Rock-Band ACDC hin. DJ „Michi“ hielt sein Versprechen: Er fuhr die ganz wilde Mischung da oben am DJ-Pult. Da gab es selbst für Herbert Mangels – er, sein Bruder Günther und Michael Frye sind die Ideengeber der Rock-und Pop Nacht, die von der Kolpingsfamilie Ascheberg und der Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal veranstaltet wird – kein Halten mehr. Er ließ sich mitreißen. Auf der Tanzfläche! Selbst die arbeitende Bevölkerung – die Schützen und Kolpingmitglieder verdingten sich hinterm Tresen – gerieten gut gelaunt in Bewegung. „Endlich mal wieder Ausgang!“ rief eine Besucherin und tauchte in der Tanzmenge ab. „Diese Mucke – die guten alten Zeiten lassen grüßen“, tat es ihr eine Mädelsclique lachend gleich!
Saturday-Nighht-Feever eben! Und dem konnte auch bei der zweiten Ascheberger Rock- und Pop Nacht keiner wiederstehen! Tina Nitsche

Ascheberger Tafel erntet 200 Kilo Kartoffeln

Großer Ansturm bei Tauschaktion Altkleider gegen Kartoffeln
ASCHEBERG. Bollerwagen, Handkarren, Einkaufswagen, Autos – am Samstag sind alle fahrbaren Untersätze zum Einsatz gekommen.
Schließlich mussten die vielen blauen und andersfarbigen prall mit Altkleider gefüllten Säcke ja irgendwie Richtung Waage im Raiffeisenmarkt kommen. Da kam so mancher richtig ins Schwitzen. Auf beiden Seiten. Raiffeisenmitarbeiter Jörg Linnemann hatte alle Hände voll zu tun. Altkleider wiegen und gegen Kartoffeln aufrechnen, das war seine erklärte Mission am Samstagmorgen bei der Gemeinschaftsaktion „Altkleider gegen Kartoffeln“ des Raiffeisenmarktes Ascheberg mit der Ascheberger Kolpingsfamilie. Und auch den Kolpingmitarbeitern Martin Betker, Thomas Schmidt, Tonius Weiß, Lukas Ringe, Aniello Speemann, Johannes Nöcker, Uwe und Louis Bielefeld war kein Päuschen vergönnt!
Um kurz nach zehn Uhr rollte der Kolpingbulli bereits zum dritten Mal gen Pfarrheim St. Lambertus. Vollbepackt. Nach dem Einladen kam dort das Ausladen. „Denn im Pfarrheim lagern wir die ganzen Sachen erst einmal zwischen, bevor wir sie ins Kolpingswerk nach Fulda bringen, wo sie sortiert werden“, so Martin „Boat“ Weiß, Kolpingvorstand. Zu dem Zeitpunkt wurden bei der ersten Hochrechnung bereits eine Tonne Altkleider verzeichnet, eine Dreiviertelstunde später, schlugen dann schon rund zwei Tonnen zu Buche. Doch der Ansturm riss nicht ab.
„Das ging morgens schon so los. Bereits eine Viertelstunde vor dem offiziellen Startschuss um 9 Uhr, hat hier schon der Bär getobt“, verriet Weiß. Das Spielchen setzte sich in einem fort. Der Altkleiderberg wuchs, genauso der Kartoffelberg. Denn längst nicht jeder nahm seine „Währung“ mit nach Hause. Vielmehr wurde kräftig gespendet. An die Ascheberger Tafel. Denn zu Gunsten der Einrichtung war ein großer Wagen aufgestellt worden, da die Tafel einen absoluten Engpass unter anderem an Kartoffeln hat. Und dieser füllte sich zusehends.
Am Ende lagerten hier 200 Kilo Kartoffeln. Von Bürgern gespendet. Ein Ergebnis, dass wiederum Tafelchef Martin Hörster überwältigte. Tina Nitsche