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Buntes Kirmesvergnügen

St. Benedikt-Kirmes zauberte den Kindern ein Lachen ins Gesicht
HERBERN. Dream Angel, blaue Zunge, Dauerlachen im Gesicht. Die St. Benedikt Kirmes präsentierte sich am Samstagnachmittag aus Kindersicht zum größten Vergnügen.
Vom Feuerwehrauto wechselte Mylie direkt in die Lokomotive, als die Dschungelreise hielt. Die Frisur ein wenig durcheinandergewirbelt, ließ sich das kleine Mädchen in den Sitz gleiten. „Eis essen war ich auch schon“, verriet sie und streckte lachend die Zunge raus. Die verdächtigen blauen Spuren zeugten von einem wirklich leckeren Vergnügen. Dann blieb keine Zeit mehr, das Signal ertönte und Mylie drehte die nächste Runde. Kirmesvergnügen ganz nach ihrem Geschmack!

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Mylie auf großer Fahrt durch den Dschungel, vorher war sie Eis essen. Die blaue Zunge zeugt von dem kühlen Vergnügen. Foto: Tina Nitsche

Unterdessen hielt Felix triumphierend seine Angel in die Höhe, an dessen Ende eine grüne Ente zappelte. Das Ausspielgeschäft war bestens frequentiert am Samstagnachmittag. Denn nicht nur Felix ging hier begeistert auf Entenjagd. Nur wenig später gelang ihm sogar der Doppelschlag. Gleich zwei Enten hingen am Haken. Mama Nadja Hölscher war mindestens genauso begeistert wie ihr kleiner Sohn. „Es ist doch herrlich hier, einfach unbeschwertes Kirmesvergnügen“. Vor allem ganz ohne Wartezeiten und überlange Schlangen. „Für Kinder ideal“, befand sie.

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Eric hatte mit Uroma Else sichtlich viel Spaß auf der St. Benedikt-Kirmes. Foto: Tina Nitsche

Genau aus diesem Grund steuerte auch Patentante Lisa Thiemann mit ihrem Neffen Eric die Kirmes an. Im Schlepptau Uroma Else. Während die drei mit Erics Mama Annika eine Pause an der Piratenbar einlegten, spritze der Sand vom Beach hoch, als Nela Anlauf nahm. Die Füße versanken im Sand, ungehindert lief das kleine Mädchen seinem Ziel entgegen: Mama Tina, die sie am Ende der Strecke lachend auffing.
Am Samstag funktionierte das problemlos, am Sonntag markierten bunte Stäbe im Sand die Schätze, als der Startschuss zur traditionellen Schatzsuche fiel. Während Felix, nachdem er mit Papa Stephan eine Runde im Autosccoter gedreht hatte, ebenfalls mit seinen Eltern die Piratenbar ansteuerte, räumte Mylie beim Entenangeln ab.
„Dream Angel“, präsentierte ihr Vater Tino Grote ein buntes Schminkset, das sich seine Tochter als Preis ausgesucht hatte.
Nach soviel Abenteuer legten die beiden eine Pause hinter der Weinlaube der KFD Herbern ein, die erstmals auf der Bendedikt Kirmes aufgebaut wurde. Tagsüber hatte das Team dabei eher weniger zu tun. Am Samstagabend mussten die Damen jedoch die Ärmel hochkrempeln. Denn nachdem die Kinder glückselig heimwärts strebten, eroberten die Erwachsenen den Beach und die Weinlaube. David Bügler sorgte mit einer gekonnten Roger Cicero-Darbietung für ansprechende Livemusik.
Anschließend färbte sich der Himmel beim Feuerwerk farbenprächtig in Rot-, Grün-, Gelb- und Blautönen. Tina Nitsche

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Lichtspektakel am Herberner Abendhimmel!

Bodenfeuerwerk zur St. Benedikt Kirmes steigt bereits am Freitag!
HERBERN. Morgen Abend wird der Himmel bunt! Wo? In Herbern! Wann? Um 22.30 Uhr.
Denn dort ist alles ein bisschen anders! Karibisches Flair weht über die Talstraße und den Amtsplatz und vermischt sich mit dem Duft von frisch gebrannten Mandeln! Damit stehen die Zeichen ganz klar auf St. Benedikt Kirmes! Genau, denn die eröffnet morgen am Freitag, 14. Juli! Pünktlich um 17 Uhr.
Und dabei ist einiges nicht ganz so wie sonst. Denn statt Raschs Musikshops erwartet die Kirmesfans in diesem Jahr Jörlings Twister! Fahren ohne Führerschein ist für drei Tage ebenfalls erlaubt am Autoscooter von Strothenke-Dorenkamp. Und selbstverständlich wartet bei Kleusers eine abenteuerliche Reise durch den Dschungel auf die kleinen Gäste. Doch auch in punkto Rahmenprogramm wird viel getan, um die kleine Kirmesveranstaltung aufzupeppen! Erstmals initiierten Wilbert Strohenke und seine Kollegen im vergangenen Jahr samstags ein Bodenfeuerwerk! Und das kam richtig gut bei den Gästen an!
Auch in diesem Jahr soll ein solches Feuerwerk steigen! Doch nicht wie angekündigt am Samstag, sondern bereits am Freitag wenige Stunden nach der Eröffnung. Angesichts dieser Aussichten steht der Start in die großen Ferien unter einem guten Stern. Denn was kann es Schöneres geben als am Beach zu verweilen, eine laue Sommernacht zu genießen, Cocktails zu genießen und dabei in ein Lichtspektakel eingehüllt zu werden? Das ist dann im wahrsten Sinne ein Urlaubsauftakt nach Maß! Wer den genießen will, der sollte sich am Freitag, 15. Juli, gegen 22.30 Uhr am Sandstrand von Strothenkes karibischen Biergarten einfinden!  Eine weitere Änderung betrifft die kleinen Gäste! Denn wenn diese sich wie  kleine Piraten auf spannende Schatzsuche begeben wollen, so wird es in diesem Jahr am Sonntag, 16. Juli, gegen 16 Uhr Zeit! Denn dann findet am Beach des Karibischen Biergartens die große Schatzsuche statt.Tina Nitsche

Die Schatzsuche am Beach kam bestens an.
In diesem Jahr findet die große Schatzsuche für Kinder auf der St. Benedikt Kirmes erstmals am Sonntag statt. Foto: Tina Nitsche

Davensberger sagen Ja zu ihrer Kirmes

Autoscooter fehlte auf der St. Anna-Kirmes / Wenig Besucher zur Eröffnung
DAVENSBERG. Das Bild war ein anderes am Samstag bei der Eröffnung der St. Anna-Kirmes als sonst. Mit dem Autoscooter fehlte ein Fahrgeschäft für Jugend und Erwachsene.
„Das ist alles ein bisschen traurig, um nicht zu sagen enttäuschend. Es ist alles versucht worden eine Ersatzlösung zu schaffen, leider ohne Erfolg. Da müssen wir mal sehen, wie es weitergeht!“ machte die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Schulte-Loh in ihrer Eröffnungsrede deutlich.
Es ging weiter am Samstag und das sogar mit strahlenden Gesichtern. Denn die kleinen Gäste merkten von den Sorgen der Großen nichts. Freudestrahlend drehten sie abenteuerliche Runden in der Dschungelreise, gingen auf Entenjagd, brachten bunte Ballons mit Pfeilen zum Platzen, nahmen Rosen ins Visier und zielten oder schleckten mit Oma ein Eis. Auch kulinarisch blieben keine Wünsche offen auf der kleinen aber feinen St. Anna-Kirmes, wie die Veranstaltung im Volksmund genannt wird. Ob herzhaft oder süß, die Gaumenfreuden gestalteten sich Variantenreich und boten sogar Ausgefallenes für kreative Hochzeitsideen. Denn am Süßwarenstand von Peter Ebert ergatterte ein Paar ein passendes Herz für die Verzierung einer Hochzeitstorte.
Doch neben dem Spaß wurden auch Gespräche geführt. Wie soll es weitergehen mit der Kirmes lautete die erklärte Frage. Zur Eröffnung bot sich zahlentechnisch ein eher trauriger Anblick. Die Feuerwehrleute und die Turmbläser prägten neben einigen Familien und Kindern zunächst das Bild, bevor es abends voller wurde.
Dennoch herrscht in einem Punkt Einigkeit: Die Davensberger wollen auf ihre Kirmes nicht verzichten. „Ich habe mit Vereinen wie den Turmbläsern, der Feuerwehr und auch der kfd gesprochen“, so Maria Schulte-Loh. „Und alle plädieren einstimmig für den Erhalt.“ Schulte-Loh will nun das Gespräch mit dem Bürgermeister suchen. Gemeinsam mit den ortsansässigen Vereinen und Schaustellern soll am Konzept gefeilt werden.
„Wir sollten den Ablauf konzentrierter gestalten, will heißen, das Vereine und Schausteller enger zusammenrücken und gemeinsam für ein gelungenes Fest sorgen“, sieht Schulte-Loh darin eine gute Möglichkeit für den Fortbestand der St. Anna-Kirmes. Tina Nitsche

Hals über Kopf ins Kirmesvergnügen: „Uuuiiii das ist wie Party!“

Besuchermassen blieben auf St. Benedikt Kirmes aus
HERBERN. Die kleinen Hände legen sich um den silbernen Bügel. Der Blick huscht erwartungsvoll von einer Seite zur anderen. Und dann endlich geht es los.
Ein Ruck und der Musikexpress fährt an. Die kleine Leni strahlt. Das Karussell nimmt Fahrt auf. „Das ist wie Party“, jauchzt die Dreijährige begeistert nach Runde eins. Die Fahrt wird schneller. Eine kleine Hand schnellt mutig nach oben, die andere brav am Griff, und zusätzlich gut gehalten von der großen Freundin. Das Lachen auf dem Gesicht des Kindes wird breiter, die Fahrt schneller. „Uuuiiiiiii!“ Die bunten Wagen sausen wellenartig im Kreis. Die Musik dröhnt. „Jetzt wird’s anstrengend“, ruft das kleine Mädchen und strahlt noch immer. Der Musikexpress setzt zum Endspurt an, Schaustellerin Patrizia Rasch gibt noch einmal Gas.

Kirmes macht Riesenspaß - findet Leni! Foto: Tina Nitsche
Kirmes macht Riesenspaß – findet Leni! Foto: Tina Nitsche

Und Leni? Sie ist hin und weg. Fazit am Ende ihrer ersten Musikexpress-Reise: „Das machen wir in Ascheberg noch einmal!“ Und schon stürzt sich das kleine Mädchen am Samstag auf der Benedikt Kirmes ins nächste Vergnügen.
Beim Taschenangeln ergattert sie eine Cinderella Tüte, mit Papa dreht sie im Autoscooter ihre Runden. Anstehen muss sie nirgends. Ist das herrlich! Zumindest aus Kindersicht. Es ist mehr als gutes Durchkommen auf der Talstraße. Einige Ascheberger prägen das ansonsten eher leere Straßenbild. „Wir wollen Backfisch holen“, verrät ein Besucher und steuert gezielt die Fischpfanne von Schulze-Wenning an. Zuvor ein kleiner Zwischenstopp bei den Brumbachs. Die Tüte Mandeln muss auch noch mit.
Unterdessen fragt sich eine Besucherin im karibischen Biergarten der Familie Strothenke verwundert: „Wo sind sie nur alle, die für den Erhalt der Herberner Kirmes gestimmt haben?“ Eine Antwort erhält sie nicht. Nur das Bild, das sich auf der Talstraße bietet, das spricht eine eigene Sprache. Doch die, die da sind, die lassen sich die Laune nicht verderben. Gut gelaunt verweilen sie mit Kind und Kegel im Biergarten oder lassen sich den Fahrtwind um die Nase wehen. Farbige Pfeile bringen bunte Ballons zum Platzen, am Ende stehen für die erfolgreichen Treffer: Gewinne! Vor allem die kleinen Gäste genießen die beschauliche Kirmes.
Und auch die kleine Leni hält das Kirmesvirus fest im Griff. Nach dem Abendessen geht es in den Dschungel. Im Feuerwehrauto. Das muss es sein. Denn: „Mama, wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrfrau, genau wie Papa“! Tina Nitsche

Das Mittel gegen Hitze: Karussell fahren

Fahrspaß pur genossen die Kinder auf der St. Anna Kirmes. Foto: Tina Nitsche
Fahrspaß pur genossen die Kinder auf der St. Anna Kirmes. Foto: Tina Nitsche

Kinder hatten Spaß auf der St. Anna Kirmes

DAVENSBERG. An der Gürtelschlaufe der blau-weiß karierten Hose baumeln Handschellen, aus der Hosentasche zieht Niklas Klaverkamp freudestrahlend eine Pistole. Trotz tropischer Temperaturen – die 30 Marke war locker geknackt – stürtzte sich der kleine Niklas gemeinsam mit Papa Sascha ins Kirmesvergnügen. Allzu viel Konkurrenz hatte der kleine Junge nicht. Denn als die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Schulte-Loh die kleine aber feine St. Anna-Kirmes um 17 Uhr eröffnete, da waren viele der Davensberger Kinder gerade erst aus dem Bus gestiegen, nach zwei Wochen Ferienlageraufenthalt. Niklas störte das nicht! Im Gegenteil. In aller Ruhe konnte er mit Papa und Bruder Tim die Kirmes „unsicher machen“. Ball- und Pfeilwerfen, Entenangeln und jedes Mal ein Treffer. Logisch, dass die Polizeiausrüstung da recht schnell zusammenkam. Auch auf Paul und Max übten die gelben Enten am Ausspielgeschäft von Arno Zahn eine gewisse Faszination aus. Konzentriert ließen sie die Angeln ins Wasser versinken und versuchten einen der schwimmenden Vögel an das magnetische Ende ihrer Angelrute zu heften. Was ein Spaß! Die Hitze war dabei schnell vergessen. Schließlich kann man sich auch auf einer Kirmes Abkühlung verschaffen. „Im Karussell“, hatte Franka einen Geheimtipp parat. Im Kinderkarussell genossen die ganz Kleinen, im Autoscooter alle Altersklassen die herrliche Prise, die durch den Fahrtwind hervorgerufen wurde. Die Schausteller freuten sich über einen besonderen Blumengruß, den Maria Schulte-Loh und Heimatvereinsvorsitzende Anneliese Buntrock für sie zum Auftakt parat hatten. Nach und nach füllte sich der Kirmesplatz vor der St. Anna-Kirmes, da der SV Davaria dort tradtionell seine Neuvorstellungen präsentierte. Viele hielt es anschließend unter den großen Bäumen, wo sie den Abend in unterhaltsamer Stimmung genossen. Nur „Polizist“ Niklas schwang sich diensteifrig auf sein buntes Fahrrad und fuhr in Begleitung seiner Eltern und seines Bruders mit üppiger Kirmesausbeute überglücklich nach Hause. Tina Nitsche

Die Zeichen stehen auf Kirmes

Am Beach das bunte Spektakel genießen – ein Fest für Kirmesfans, Tänzer und Fußballfans
HERBERN. Die Plakate in der Umgebung kündigen es bereits seit längerem an: Am Wochenende stehen in Herbern Vergnügen und gute Laune an erster Stelle. Denn traditionell eröffnet die Benediktus Kirmes den großen Sommer-Kirmesreigen in der Gemeinde Ascheberg.
In Herbern sind die ersten Schausteller eingetroffen und krempeln die Ärmel hoch. Vor allem Wilbert Strothenke hat noch viel Arbeit vor sich. Denn er baut nicht nur seinen Autoscooter an der Talstraße auf, sondern auch den Karibischen Biergarten. Dafür lässt der Schausteller Sand aufschütten, die dann für das entsprechende Urlaubsfeeling sorgen. Der 18 Meter große Lastenfallschirm der über den „Caribien Beach“ gespannt wird, sorgt, falls dann die Sonne vom Himmel brennt, für schattige Plätze. Doch niemand braucht zu befürchten, dass hinter den Sanddünen in diesem Jahr Piraten auftauchen. „Die Kirmes geht dieses Jahr ohne die Piratenspiele über die Bühne, denn die vergangenen zwei Jahre haben gezeigt, dass die Resonanz nicht so groß war, die Besucher wollen lieber feiern als Spiele zu spielen“, wollen Strothenke und seine Kollegen in diesem Jahr deshalb auf das kirmestypische Flair setzen. Da heißt es dann Auto fahren ohne Führerschein ist ausdrücklich erlaubt! Der Autoscooter macht es möglich. In Raschs Musikexpress können sich die Gäste dem unbeschwerten Fahrvergnügen hingeben, mal geht die Reise dabei vorwärts, dann wieder rückwärts. Auch die kleinen Besucher kommen auf ihre Kosten, dafür garantieren der Dschungelexpress und der Wasserball, der bei warmen Temperaturen für eine spritzige Gaudi sorgt. Die Küchen können ebenfalls kalt bleiben, denn für die Gaumenfreuden ist in allen Variationen gesorgt. Überhaupt kommt ein jeder bei dieser Kirmes auf seine Kosten. Egal ob Tänzer oder Fußballfan. Denn im karibischen Biergarten sorgt DJ Wolfgang „Bube“ Bauerbach für eine volle Tanzfläche und dafür, dass die Fußballfans ständig auf dem Laufenden in Sachen WM bleiben. Garniert mit einem exotischen Cocktail an der Piratenbar „made by Natalie“ steht einem unbeschwerten Wochenende somit nichts mehr im Wege. Tina Nitsche

Die Öffnungszeiten der Kirmes:
Freitag, 11. Juli, 17 Uhr bis 1 Uhr
Samstag, 12. Juli, 14 Uhr bis 1 Uhr
Sonntag, 13. Juli, 11 Uhr bis 24 Uhr