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Lichtspektakel am Herberner Abendhimmel!

Bodenfeuerwerk zur St. Benedikt Kirmes steigt bereits am Freitag!
HERBERN. Morgen Abend wird der Himmel bunt! Wo? In Herbern! Wann? Um 22.30 Uhr.
Denn dort ist alles ein bisschen anders! Karibisches Flair weht über die Talstraße und den Amtsplatz und vermischt sich mit dem Duft von frisch gebrannten Mandeln! Damit stehen die Zeichen ganz klar auf St. Benedikt Kirmes! Genau, denn die eröffnet morgen am Freitag, 14. Juli! Pünktlich um 17 Uhr.
Und dabei ist einiges nicht ganz so wie sonst. Denn statt Raschs Musikshops erwartet die Kirmesfans in diesem Jahr Jörlings Twister! Fahren ohne Führerschein ist für drei Tage ebenfalls erlaubt am Autoscooter von Strothenke-Dorenkamp. Und selbstverständlich wartet bei Kleusers eine abenteuerliche Reise durch den Dschungel auf die kleinen Gäste. Doch auch in punkto Rahmenprogramm wird viel getan, um die kleine Kirmesveranstaltung aufzupeppen! Erstmals initiierten Wilbert Strohenke und seine Kollegen im vergangenen Jahr samstags ein Bodenfeuerwerk! Und das kam richtig gut bei den Gästen an!
Auch in diesem Jahr soll ein solches Feuerwerk steigen! Doch nicht wie angekündigt am Samstag, sondern bereits am Freitag wenige Stunden nach der Eröffnung. Angesichts dieser Aussichten steht der Start in die großen Ferien unter einem guten Stern. Denn was kann es Schöneres geben als am Beach zu verweilen, eine laue Sommernacht zu genießen, Cocktails zu genießen und dabei in ein Lichtspektakel eingehüllt zu werden? Das ist dann im wahrsten Sinne ein Urlaubsauftakt nach Maß! Wer den genießen will, der sollte sich am Freitag, 15. Juli, gegen 22.30 Uhr am Sandstrand von Strothenkes karibischen Biergarten einfinden!  Eine weitere Änderung betrifft die kleinen Gäste! Denn wenn diese sich wie  kleine Piraten auf spannende Schatzsuche begeben wollen, so wird es in diesem Jahr am Sonntag, 16. Juli, gegen 16 Uhr Zeit! Denn dann findet am Beach des Karibischen Biergartens die große Schatzsuche statt.Tina Nitsche

Die Schatzsuche am Beach kam bestens an.
In diesem Jahr findet die große Schatzsuche für Kinder auf der St. Benedikt Kirmes erstmals am Sonntag statt. Foto: Tina Nitsche
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Fliegen, Tanzen, Spaß haben – drei Tage Kirmesvergnügen!

Ascheberg im Ausnahmezustand: Jacobi-Kirmes lässt die Welt Kopf stehen
ASCHEBERG. Die Stunden werden bereits gezählt und ja, der Countdown läuft!
Zu einem Traditionsspektakel, dass die Welt in Ascheberg drei Tage lang Kopf stehen lässt und den Namen Jacobi-Kirmes trägt. Eine Veranstaltung, die unweigerlich jeder mit Ascheberg verbindet, schließlich hat sie seit jeher das Prädikat: größte Dorfkirmes im Münsterland.
Rund 120 Schausteller bauen ihre Fahr- und Aussspielgeschäfte im Ortskern auf und versprechen vor allem eines: Spaß und Genuss.
Marktmeister Rolf Kehrenberg hat dazu eine bunte Mischung zusammengestellt. Neben bekannten Gesichtern wie Rasch’s Musikexpress, Klaasens Scheibenwischer „Jump Street“ oder Strothenkes Autoscooter, gibt es auf den Wechselplätzen Fahrspaß der Superlative!
Nach sechs Jahren gastiert Frank Oberschelp mit seinem „High Impress“ wieder in Ascheberg. Auf dem Platz vor der Drogerie Bose verspricht das Hochrundfahrgeschäft, das Platz für 20 Personen bietet, Nervenkitzel pur!
Hinter der Volksbank katapultiert die Schaustellerfamilie Hartmann die Fahrgäste in ganz andere Sphären. Mit ihrem „Fliegenden Teppich 1001 Nacht“ bauen sie einen echten Klassiker auf. Das Hochfahrgeschäft ist übrigens das Größte seiner Art in Europa, das mit einer Flughöhe von 14 Metern nicht nur puren Nervenkitzel, sondern eine vergnügliche Reise für die gesamte Familie bietet.

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Die Zeichen stehen auf Jacobi-Kirmes: Mike Cornelius ist auf dem Platz Haus Bultmann angefangen sein Laufgeschäft „Verrückte Farm“ aufzubauen. Foto: Tina Nitsche

Auf dem Katharinenplatz bringt die Bramscher Schaustellerfamilie Welte die Gäste zum Tanzen. Eine unvergleichliche Reise, die das Gleichgewichtsgefühl garantiert auch mal außer Kraft setzt, wartet hier nämlich im von der Firma Huss gebauten Break Dance No 50!
Auf dem Platz des ehemaligen Haus Bultmann verspricht Mike Cornelius mit seinem Laufgeschäft „Verrückte Farm“ Familienspaß auf drei Ebenen. Einfach durchlaufen ist nicht: Denn da geht es über wackelige Böden und Laufbänder vorwärts, jede Menge Effekten inklusive. Die Attraktion der Kategorie „Fun House“ bietet ein mehr als spaßvolles Erlebnis!
Ein weiteres Laufgeschäft baut Ron Oberschelp mit seinem Crystals City Labyrinth auf dem Katharinenplatz auf. Neu ist ferner auch das „9D Actions Cinema“. Am Boden sorgen diverse Ausspielgeschäfte für Spiel, Spaß und Spannung, die vor allem bei den traditionellen Kegelzehnkämpfen in den Focus rücken. Die Küchen können kalt bleiben, denn vielfältiger kulinarischer Genuss ist selbstverständlich ebenfalls garantiert. Natürlich kommen auch die ganz kleinen Gäste auf ihre Kosten. Dafür sorgen Kleusers Dschungelreise, der Disney-Flieger, das Piratenschiff und die Familie Rasch mit ihrem Kinderfahrgeschäft, an dem Bürgermeister Dr. Bert Risthaus die Jakobi-Kirmes am Samstag, 30. Juli, um 18 Uhr offiziell eröffnet. Bunter Regen in Form von Freichips selbstverständlich inklusive! Tina Nitsche

 

Info:

Drei Tage bis zum 1. August steht Ascheberg Kopf! Am Sonntag, 31. Juli, und Montag, 1. August kommen Stöberfreunde zudem beim Krammarkt auf der Sandstraße auf ihre Kosten. Der Löschzug Ascheberg lädt traditionell am Montag um 10 Uhr zur traditionellen Feuerwehrübung.

 

Die Spielzeiten:

Samstag, 30.Juli, 15.00 Uhr bis Sonntag, 31.Juli, 2.45 Uhr

Sonntag, 31.Juli, 11.00 Uhr bis Montag, 1. August., 2.45 Uhr

Montag,   1.August, 10.30 Uhr bis Dienstag, 2. August,  2.45 Uhr

 

Herbener Kirmesbesucher müssen auf Fisch verzichten!

Fisch Wenning gastiert nicht auf der St. Benediktus Kirmes
HERBERN. 40 Jahre hat die Schausteller Familie Schulze-Wenning die Herberner St. Benediktus-Kirmes gehalten. Doch nun ist Schluss. Die Kirmes geht vom 15. Juli bis zum 17. Juli ohne die beliebte Fischpfanne über die Bühne. Eine Tatsache, die Steffi Schulze-Wenning und ihren Sohn Jan traurig stimmt. Geschuldet ist sie der komprimierten Form, mit der die Veranstaltung in diesem Jahr daherkommt, wie Marktmeister Rolf Kehrenberg erklärt.
Dazu hätte Fisch Wenning den angestammten Platz auf dem Parkplatz von Streyl verlassen müssen und hätte erstmals auf einem anderen Platz aufbauen sollen. „Doch 25 Jahre Erfahrung zeigen, dass ein fester Standplatz wichtig ist, weil viele mich noch nicht einmal finden, wenn ich auf einer Veranstaltung nur mal die Straßenseite wechsele“, sagt Steffi Schulze-Wenning.

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Steffi Schulze-Wenning bedauert es ehr, dass sie nach 40 Jahren dieses Jahr in Herbern erstmals nicht die Kirmes hält. Foto: Tina Nitsche

Sie bedauert es sehr, dass sie in Herbern nicht dabei ist. Schließlich, so sagt sie, haben sie und ihre Familie 40 Jahre die Bedürfnisse der Herberner Kirmes mit hochgehalten. „Das meine Bedürfnisse dann aber nicht berücksichtigt werden und 30 Meter dafür entscheidend sind, ob ich mein Geschäft aufbauen darf oder nicht, das stimmt mich traurig.“
Denn ein anderer Platz ist für sie auf dieser kleinen Veranstaltung aus mehreren Gründen nicht tragbar. Zum einen ist es nicht damit getan einfach nur das Geschäft aufzubauen. Fisch Wenning reist mit viel Gepäck. Gepäck das zwingend erforderlich ist, zum Beispiel der Kühlwagen.
Drive-In-Charakter
Doch der Hauptgrund, der einen Standortwechsel unmöglich macht, ist der, dass die Herberner Veranstaltung für die Ascheberger Schaustellerfamilie einen echten Drive-In-Charakter hat. „Rund 88 Prozent verkaufen wir „zum Mitnehmen““, so Schulze-Wenning. Will heißen: Vorfahren, bestellen, einpacken und ab nach Hause. „Doch diese Möglichkeit ist natürlich nicht mehr gegeben, wenn ich nun einen Mittelplatz auf der Veranstaltung bekommen soll“. Massive Geldeinbußen wären die Folge und „Geld mitbringen, das kann ich mir nicht leisten“, so Schulze-Wenning.
Doch sie ist nicht die einzige, die fehlen wird. Auch Eddi Zahn kann die Herberner Veranstaltung aus gesundheitlichen Gründen nicht halten, so dass es keinen Bierstand gibt. Ebenfalls nicht mit von der Partie sind Klaus und Patrizia Rasch mit ihrem Musikexpress, da sie eine Doppelbelegung haben.
Sie haben allerdings für Ersatz gesorgt. Krauses Musikexpresse baut auf. Ebenso wie die Brummbachs mit Mandeln, die Sperlichs mit Pfeilwerfen und Champignons, Peter Ebert mit Süßwaren, Arno Zahn mit Entenangeln, Strothenkes mit dem Autocooler und der Piratenbar sowie Seppi Kleuser mit seiner Dschungelreise. Zudem hat Marktmeister Kehrenberg auch noch eine Anfrage für Fadenziehen vorliegen.
Doch des „Bürgers liebstes Kind“, Wennings Fischpfanne, die wird fehlen, und mit ihnen dann wohl die vielen Stammkunden und Besucher, die eigens nur deshalb immer zur Herberner Kirmes kommen. Tina Nitsche
Info:
Die St. Benediktus Kirmes wird am Freitag, 15. Juli, um 17 Uhr an der Piratenbar eröffnet.

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Auf diese fröhlichen Gesichter müssen die Bescuher der St. Benedikt Kirmes in diesem Jahr verzichten. Denn Fisch Wenning, hier mit Jan Schulze-Wenning (M.), ist dieeses Mal nicht mit von der Partie. Eine Tatsache die vor allem die vielen Stammkunden traurig stimmen dürfte.Foto: Tina Nitsche

Mit Schwung und „Ko-Secco“

Die Zeichen stehen auf Jakobi-Kirmes
ASCHEBERG. Am Wochenende geht es richtig rund in Ascheberg. Da steht die Welt Kopf und die Zeichen damit eindeutig auf Jakobi-Kirmes. Der Startschuss zur größten Dorfkirmes im Münsterland fällt am Samstag, 25. Juli. Ab 15 Uhr beginnt sich der Kirmeskosmos ganz langsam zu drehen. Nimmt Fahrt auf und steht dann buchstäblich drei Tage lang Kopf.
Zumindest, für all diejenigen, die in Webers Flash Platz nehmen.Denn das Karussell, eine Anlage des Typs „Inversion“, ist eine der Attraktionen, die bei den Fahrgästen auf dem Katharinenplatz für echten Nervenkitzel sorgt. Gerade einmal seit einem Jahr ist Weber mit diesem Überkopffahrgeschäft unterwegs. Freier Fall und die Möglichkeit je nach Belieben die Gondeln frei schwingen zu lassen, sorgen nun erstmals in Ascheberg für den echten Kick.
Neu dabei ist zudem die Überschlagsschaukel der Schaustellerfamilie Anton, Looping the Loop, die auf dem Parkplatz des einstigen Haus Bultmann aufbaut. Und gegenüber gibt es nach Jahren ein Wiedersehen mit einer großen Verlosung.
Dennis Rasch lockt dort mit „Gewinne, Gewinne“, wo bislang Webers Kinderclown stand. Mehr als unterhaltsam wird es garantiert auf dem Platz hinter der Volksbank. Dort sorgt Rudolf Schneider mit seinem Laufgeschäft „Crazy Island“, das erst im vergangenen Jahr auf der Michaeliskirmes in Gütersloh Premiere feierte, für unvergessliche Augenblicke.
Auf ein echt spritziges Vergnügen dürfen sich die ganz kleinen Gäste freuen. Den auch für sie gibt es etwas Neues. Auf dem Katharinenplatz platziert die Schaustellerfamilie Kaiser die Kinderwasserbahn „Wild Amazonas“. Kettenflieger, Musikexpress, Dschungelreise, Babyflug, Scheibenwischer, Kinderkarussell und Autoscooter komplettieren den Karussellreigen mitten im Herzen von Ascheberg. Ausspielgeschäfte sorgen für Spannung am Boden und ein breitgefächertes kulinarisches Angebot für die Gaumenfreuden. Die Ascheberger Weinlaube der Kolpingsfamilie ist ebenfalls gerüstet und hat sich auch dieses Jahr wieder etwas einfallen lassen: Prost Ko-Secco! – dürfen sich die Gäste auf eine ganz besondere Spezialität freuen.
Zudem sorgen gleich zwei Partyzelte dafür, das Jung und Alt abends mal wieder richtig abzappeln können! Die Zeichen stehen eben auf Kirmes! Und die steht laut Wahrsagerin Luma unter einem guten Stern. Tina Nitsche

Die Öffnungszeiten:

Samstag, 25. Juli von 15.00 Uhr /offizielle Eröffnung 18 Uhr am Kinderfahrgeschäft Rasch, bis Sonntag, 26.Juli, 2.45 Uhr
Sonntag, 26. Juli von 11.00 Uhr bis Montag, 27.Juli, 2.45 Uhr
Montag, 27. Juli von 10.30 Uhr bis Dienstag, 28 Juli, 2.45 Uhr

Davensberger sagen Ja zu ihrer Kirmes

Autoscooter fehlte auf der St. Anna-Kirmes / Wenig Besucher zur Eröffnung
DAVENSBERG. Das Bild war ein anderes am Samstag bei der Eröffnung der St. Anna-Kirmes als sonst. Mit dem Autoscooter fehlte ein Fahrgeschäft für Jugend und Erwachsene.
„Das ist alles ein bisschen traurig, um nicht zu sagen enttäuschend. Es ist alles versucht worden eine Ersatzlösung zu schaffen, leider ohne Erfolg. Da müssen wir mal sehen, wie es weitergeht!“ machte die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Schulte-Loh in ihrer Eröffnungsrede deutlich.
Es ging weiter am Samstag und das sogar mit strahlenden Gesichtern. Denn die kleinen Gäste merkten von den Sorgen der Großen nichts. Freudestrahlend drehten sie abenteuerliche Runden in der Dschungelreise, gingen auf Entenjagd, brachten bunte Ballons mit Pfeilen zum Platzen, nahmen Rosen ins Visier und zielten oder schleckten mit Oma ein Eis. Auch kulinarisch blieben keine Wünsche offen auf der kleinen aber feinen St. Anna-Kirmes, wie die Veranstaltung im Volksmund genannt wird. Ob herzhaft oder süß, die Gaumenfreuden gestalteten sich Variantenreich und boten sogar Ausgefallenes für kreative Hochzeitsideen. Denn am Süßwarenstand von Peter Ebert ergatterte ein Paar ein passendes Herz für die Verzierung einer Hochzeitstorte.
Doch neben dem Spaß wurden auch Gespräche geführt. Wie soll es weitergehen mit der Kirmes lautete die erklärte Frage. Zur Eröffnung bot sich zahlentechnisch ein eher trauriger Anblick. Die Feuerwehrleute und die Turmbläser prägten neben einigen Familien und Kindern zunächst das Bild, bevor es abends voller wurde.
Dennoch herrscht in einem Punkt Einigkeit: Die Davensberger wollen auf ihre Kirmes nicht verzichten. „Ich habe mit Vereinen wie den Turmbläsern, der Feuerwehr und auch der kfd gesprochen“, so Maria Schulte-Loh. „Und alle plädieren einstimmig für den Erhalt.“ Schulte-Loh will nun das Gespräch mit dem Bürgermeister suchen. Gemeinsam mit den ortsansässigen Vereinen und Schaustellern soll am Konzept gefeilt werden.
„Wir sollten den Ablauf konzentrierter gestalten, will heißen, das Vereine und Schausteller enger zusammenrücken und gemeinsam für ein gelungenes Fest sorgen“, sieht Schulte-Loh darin eine gute Möglichkeit für den Fortbestand der St. Anna-Kirmes. Tina Nitsche