„Really great“ – diese Jacobi-Kirmes

Drei Tage steht die Welt Kopf! In Ascheberg drehen sich bei der größten Dorfkirmes im Münsterland die Karussells
ASCHEBERG. Der Regen kam pünktlich zur Kirmeseröffnung! Kurz, heftig, heißersehnt und richtig bunt! 100 Paar Hände reckten sich gen Himmel, als es die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Schulte-Loh, nach der Eröffnungssprache, bunte Fahrchips regnen ließ. Und damit war sie eröffnet die diesjährige Jacobi-Kirmes, die Ascheberg für drei Tage Klopf stehen lässt und so viele verschiedene bunte Bilder und Eindrücke bietet. Was ist die Jacobi-Kirmes? Fans stellen sich diese Frage nicht. Matt hingegen stellte sie berechtigt. Gerade eingeflogen aus Seattle, landete der Amerikaner direkt mitten im bunten Trubel! Erstmals in seinem Leben besuchte er eine Kirmes und erstmals hob er ab. In Wendlers Kettenflieger ließ er sich in andere Welten wirbeln, bevor er wieder begeistert auf den Boden der Tatsachen landete. Beide Daumen gingen hoch, ein Lächeln im Gesicht, begab er sich mit seinen Freunden Johannes Waldmann und Volker Brümmer auf Entdeckungstour.

Im Voodoo-Jumper ließ sich Mat in andere Welten wirbeln. Foto: Tina Nitsche
Im Voodoo-Jumper ließ sich Mat in andere Welten wirbeln. Foto: Tina Nitsche

Und dabei traf er auf viele lachende Gesichter. Die einen vergnügten sich beim Pferderennen, die anderen angelten nach Enten, die nächsten brachten Dosentürme zu Fall, wieder andere genossen unterschiedlichste kulinarische Leckereien, von denen mehr als reichlich geboten wurde. Kirmestrends wurden dann zu fortgeschrittener Stunde ausgemacht. Glitzerhüte, goldene Medaillen, bunte Ketten und nicht zu vergessen Einhörner! Denn die gab es an vielen Ausspielgeschäften zu gewinnen. „Wow“, war der nächste internationale Gast entzückt. Riccardo war aus Portugal gekommen, um mit Freunden zu feiern. Heinz „Bärchen“ Bähr und Freundin Heike – zwei eingefleischte Kirmesfans – reisten eigens aus Gevelsberg an und legten begeistert eine flotte Sohle auf’s Parkett. Zur Tanzfläche erkoren sie sich kurzerhand den Kirmesplatz. Einige Clubs waren unterwegs, „aber auch viel fremdes Publikum, Gesichter die wir gar nicht kennen““, vermissten einige Schausteller dann doch ein paar der bekannten Gäste.   „Wollt Ihr Spaß?“, schallte es vom Vodoo-Jumper! Und ob sie wollten, die Besucher. Hoch und runter ging die Fahrt. Juchzend gaben sich Jung und Alt dem Farbenrausch hin. Das Wetter spielte mit. Es blieb trocken, bis auf den bunten Regen zur Eröffnung, der natürlich gewollt war. Und Matt? Der war hin und weg! „Really great“, diese größte Dorfkirmes im Münsterland!“ Tina Nitsche
 
Info:
Am Montag beginnt die Jacobi-Kirmes um 10 Uhr mit der Feuerwehrübung. Seit Sonntag läuft zudem der Krammarkt, der ebenfalls am Montag ab 11 Uhr wieder geöffnet hat.

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Aus Portugal kam Riccardo (M.) zur Ascheberger Kirmes und war begeistgert. Foto: Tina Nitsche

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Berauschender Flug

Otto Wendler hat den schönsten Beruf der Welt
ASCEHBERG. Die Welt dreht sich, immer schneller und dann versinkt sie in einem atemberaubenden Farbenmeer. Inszeniert und gewollt. Das Gekreische wird lauter, je höher Otto Wendler seine Fahrgäste gen Himmel steuert. Fast unsichtbar sitzt er im Herzen seines Wellenfluges, hört das Klimpern der Ketten, an denen die 48 Gondeln hängen. Der Boden der kleinen Schaltzentrale vibriert. Der Schausteller gibt Gas, versetzt seine Besucher in einen Rausch und beschert ihnen das Gefühl grenzenloser Freiheit.
Er ist Schausteller mit Leib und Seele. „Das geht gar nicht anders“, bekräftig der 40-Jährige und lacht. Und das, obwohl er eigentlich mal Autolackierer werden wollte. Aber sein Vater Otto sen. funkte dazwischen. „Papa hat das früh genug gemerkt und dann geregelt!“ Und darüber ist Otto Wendler heute sehr froh. „Denn ich habe den schönsten Beruf der Welt!“ Und diesen übt er am letzten Wochenende im Juli 2017 in Ascheberg anlässlich der Jacobi-Kirmes aus, wo er seinen Wellenflug aufbaut. Eine Veranstaltung, die ihm gefällt.

Otto Wendler, Foto: Tina Nitsche
Otto Wendler, Foto: Tina Nitsche

Er und seine Frau Jasmin mögen Ascheberg: „Hier fühlt man sich nicht nur gut aufgehoben, hier wird man auch herzlich empfangen“, erklärt das Schaustellerpaar. Der besondere Reiz: Das Dorf im Dorf. Gemeint ist der Wohnwagenplatz an Schlingermanns Weide. Da treffen die Wendlers auf viele Bekannte. Und dort finden sich auch die Komponenten, die für Otto Wendler seinen Beruf so besonders machen. „Zusammenhalt, jeder hilft jedem, wenn Not am Mann ist. Schausteller ist nicht nur einfach Beruf, das ist Leben“, sagt der Mann, dem egal was kommt, nie die gute Laune verloren geht. Schwierige Zeiten oder Situationen, schlechtes Wetter – für all das hat der erklärte BVB-Fan sein eigenes Rezept: „Alles fängt immer an und hört auch immer auf!“ So einfach ist das. Otto nimmt den Alltag, der zugegebenermaßen auch mal schwierig sein kann, und das Leben mit Humor. Und genau damit begeistert er seine Gäste, die er nun am Wochenende in andere Welten beamt. „Hoch und runter, hin und her, es wartet der Spaß am Dieningsplatz“, verspricht er einen unterhaltsamen Flug. Tina Nitsche

Goldgräber unterwegs

Schatzsuche mutierte zum Highlight der St. Benedikt-Kirmes
HERBERN. „Seid Ihr alle bereit?“ fragte Schausteller Wilbert Strothenke. Als am Sonntag das Startzeichen am Kirmes-Beach fiel, gab es kein Halten mehr. Zahllose kleine Schatzsucher gingen auf die Knie, unzählige Paar Hände versanken im Sand und es wurde gebuddelt was das Zeug hielt. Der Sand peitschte hoch, die Gesichter vor Anstrengung verzehrt begaben sich die Kinder auf die Jagd nach insgesamt 15 Goldmünzen, die dort versteckt waren. Die Schatzsuche war das erklärte Highlight auf der St. Benedikt Kirmes am Sonntag und lockte viele Familien auf die Talstraße. „Ich hab sie“, rief der kleine Lukas und schwenkte triumphierend den kleinen goldenen Schatz durch die Luft. Schaustellerin Nathalie Strothenke tauschte den Schatz gegen ein Spiel ein. Die Schausteller hatten insgesamt 15 Hauptpreise gestiftet, doch auch die Kinder, die keine Münze fanden, gingen nicht leer aus. Für sie gab es Trostpreise.

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Die große Schatzsuche lockte unzählige Kirmesbesuher an den Beach! Sie war am Sonntag das erklärte Highliegt der St. Benedikt Kirmes. Foto: Tina Nitsche

Nach dem gelungenen Debüt im Vorjahr, konnte mit der zweiten Schatzsuche nahtlos an den ersten Erfolg angeschlossen werden. Auch wenn diese in diesem Jahr nicht am Samstag, sondern am Sonntag stattgefunden hatte. „Allerdings“, so erklärte Schausteller Wilbert Strothenke, „könnte ich mir die Schatzsuche auch künftig als Sonntagshighlight gut vorstellen“. Das Bodenfeuerwerk hingegen soll im kommenden Jahr wieder samstags gezündet werden.
Petrus bescherte der Veranstaltung, bis auf den Eröffnungstag, bestes Kirmeswetter. Sonntags fanden viele Gäste den Weg nach Herbern. Auch am Samstag war ab Spätnachmittags Bewegung im Spiel. „Ich bin positiv überrascht, das die Kirmes so gut besucht ist“, fand Besucher Michael Ulrich. Jonas Angelkort und seine Freunde sorgten bestens gelaunt für super Stimmung auf dem Rummel.
„Man sieht, es gibt Herberner, die wollen ihre Kirmes“, stellten die Schausteller Michael Dehrle und Timo Röper fest. Dichtes Gedränge und Geschiebe war zwar nicht an der Tagesordnung, die die da waren, die jedoch genossen das Kirmesflair. Nur die kleine Emilia war traurig. Sie vermisste das Entenangeln. Viele erwachsene Besucher hingegen vermissten den Backfisch. Dennoch behielt die gute Laune die Oberhand.
Für die Schausteller steht fest: „Natürlich müssen wir am Ball bleiben und weiterhin etwas tun, um die Kirmes attraktiv zu halten.“ Die Schatzsucher hat sich als Aktion auf jeden Fall bewährt. Tina Nitsche

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Lichtspektakel am Herberner Abendhimmel!

Bodenfeuerwerk zur St. Benedikt Kirmes steigt bereits am Freitag!
HERBERN. Morgen Abend wird der Himmel bunt! Wo? In Herbern! Wann? Um 22.30 Uhr.
Denn dort ist alles ein bisschen anders! Karibisches Flair weht über die Talstraße und den Amtsplatz und vermischt sich mit dem Duft von frisch gebrannten Mandeln! Damit stehen die Zeichen ganz klar auf St. Benedikt Kirmes! Genau, denn die eröffnet morgen am Freitag, 14. Juli! Pünktlich um 17 Uhr.
Und dabei ist einiges nicht ganz so wie sonst. Denn statt Raschs Musikshops erwartet die Kirmesfans in diesem Jahr Jörlings Twister! Fahren ohne Führerschein ist für drei Tage ebenfalls erlaubt am Autoscooter von Strothenke-Dorenkamp. Und selbstverständlich wartet bei Kleusers eine abenteuerliche Reise durch den Dschungel auf die kleinen Gäste. Doch auch in punkto Rahmenprogramm wird viel getan, um die kleine Kirmesveranstaltung aufzupeppen! Erstmals initiierten Wilbert Strohenke und seine Kollegen im vergangenen Jahr samstags ein Bodenfeuerwerk! Und das kam richtig gut bei den Gästen an!
Auch in diesem Jahr soll ein solches Feuerwerk steigen! Doch nicht wie angekündigt am Samstag, sondern bereits am Freitag wenige Stunden nach der Eröffnung. Angesichts dieser Aussichten steht der Start in die großen Ferien unter einem guten Stern. Denn was kann es Schöneres geben als am Beach zu verweilen, eine laue Sommernacht zu genießen, Cocktails zu genießen und dabei in ein Lichtspektakel eingehüllt zu werden? Das ist dann im wahrsten Sinne ein Urlaubsauftakt nach Maß! Wer den genießen will, der sollte sich am Freitag, 15. Juli, gegen 22.30 Uhr am Sandstrand von Strothenkes karibischen Biergarten einfinden!  Eine weitere Änderung betrifft die kleinen Gäste! Denn wenn diese sich wie  kleine Piraten auf spannende Schatzsuche begeben wollen, so wird es in diesem Jahr am Sonntag, 16. Juli, gegen 16 Uhr Zeit! Denn dann findet am Beach des Karibischen Biergartens die große Schatzsuche statt.Tina Nitsche

Die Schatzsuche am Beach kam bestens an.
In diesem Jahr findet die große Schatzsuche für Kinder auf der St. Benedikt Kirmes erstmals am Sonntag statt. Foto: Tina Nitsche

Fröhliche Begegnung in der Gemeinde

Motto des zweiteen Begegnugsfestes: Der nächste Schritt der Integration führt in die Arbeitswelt
ASCHEBERG. „Wow, hier ist ja richtig etwas los“, staunte Matthias Appelhof am Samstag, als er mit Sohn Helge den Platz der Firma Klaas betrat.
In der Tat, die große Fläche war zu einem Ort der Begegnung mutiert. Menschen traten in Kontakt, lachten gemeinsam und tauschten sich aus. Menschen unterschiedlicher Kulturen trafen aufeinander.
Denn zum zweiten von der SPD organisierten Begegnungsfest für die Gemeinde Ascheberg waren alle Bürger eingeladen. Einheimische und Flüchtlinge. Und die verlebten schöne Stunden. Gemeinsam. Ein Fest das nicht nur kulinarische Leckereien bot, sondern auch viele Aktionen wie Hüpfburg, Kinderschminken oder Luftballonaktionen. Vor allem aber stand das zweite Begegnungsfest in diesem Jahr unter einem besonderen Motto.
„Die erfolgreiche Vermittlung der Flüchtlinge in die Arbeit“, machte Johannes Waldmann, Vorsitzender der SPD Ascheberg, deutlich. Schließlich sei Integration ein langer Prozess. „Ankommen und Eingewöhnung ist dabei schon einmal geschafft, jetzt sind die nächsten Schritte gefragt“, so Waldmann. Doch der Zugang zum Arbeitsmarkt für Asylbewerber und Flüchtlinge ist an viele Bedingungen geknüpft und verläuft nicht immer einfach nur geradeaus. Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen hatte Wolfgang Tietze ein Merkblatt entwerfen lassen, das Grundlegendes erklärt, um auf den Arbeitsmarkt zu kommen. Der Flyer ist gleich viersprachig (deutsch, englisch, französisch und arabisch) aufgelegt worden und fand reißenden Absatz.

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Viele Bürger nutzten auch die Gelgenheit beim Begegnungsfest einmal einen Blick hinter die Kulissen der Firma Klaas zu tun. Foto: Tina Nitsche

Das Thema Berufe fand sich auch gleich an zwei Ständen wieder, denn neben einem Informationsstand war auch eine Mini-Job-Börse vertreten. Beides kam bestens an. „Viele Ascheberger Unternehmen haben schon Flüchtlinge eingestellt“, so Johannes Waldmann. Eines davon ist auch die Firma Klaas, die gleich unterschiedliche Berufsbilder unter einem Dach vereint.
Da war die Neugierde bei den Besuchern natürlich geweckt. Gerne ließen sie sich bei einer Betriebsführung einen kleinen Einblick hinter die Kulissen bieten. Das Angebot wurde sowohl von Flüchtlingen als auch von den Bürgern nur allzu gerne angenommen. Doch das Leben in Deutschland besteht nicht nur aus Arbeit. Auch in das Ehrenamt bekamen die Flüchtlinge einen Einblick vermittelt, als die Jugendfeuerwehr Ascheberg und das Jungendrotkreuz Herbern eine Übung mit Menschenrettung durchführten. Für die musikalische Unterhaltung sorgte im weiteren Verlauf des nachmittags die SuB-Band. „Das war ein gelungenes Fest“, freute sich Uzma Butt, deren Meinung alle einstimmig teilten. Tina Nitsche

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Let’s rock!!!!

Rock-Bands begeisterten beim dritten Hayfield-Festival der UWG
DAVENSBERG. Ja, es wurde getanzt! Und als Sänger Alex Fischer singend dazu aufforderte, durchaus auch mal aus der Reihe! Ausgelassen und mit viel Spaß!
Dennoch war auf der XXL-Tanzfläche beim dritten Hayfield Festival am Freitagabend noch viel Platz. Denn in Scharen strömten die Gäste dann doch nicht gen Parkplatz von Clemens August, der zum großen Konzertplatz umfunktioniert worden war. Die tolle Stimmung minderte das jedoch nicht. Die, die da waren, die feierten. Mehr noch, spätestens als die Alex Fischer Band die große Bühne enterte, da kam Bewegung ins Spiel. Der Sänger aus Hamm riss seine Fans mit. Beeindruckte mit deutschem Pop-Rock. Die meisten Stücke stammen dabei aus der eigenen Feder. Mit Songs wie „Sommer im März“, „Tanz“ oder „Auf Wiedersehen“ lieferte Fischer mit seinen Jungs, einmal sogar mit Fremdunterstützung durch Sänger Leo, einen rundherum gelungenen Auftritt. Der Applaus zeigte: Dem Publikum hatte es mehr als gefallen.
Die Newcomer Band „Science of Minds“ machte musikalisch den Auftakt beim Hayfield Festival und konnte den anderen Bands nicht ganz das Wasser reichen. „Die sind einfach nur laut“, befand eine Besucherin im ersten Moment. Doch die Sänger brachten Ton- und Bühnentechnik schnell in Einklang und lösten das Problem. Auf Mellis Gesicht machte sich spätestens da ein Lachen breit und sie genoss das Rockkonzert. Eines, zu dem die junge Frau dank Opa Rudi Grube gekommen war. Denn der wollte seine Enkelin „mit dem Rock bekannt machen“, schmunzelte er.

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Die Werner Band „Red Ivy“, hier mit Sängerin Hannah Wetter und Gitarist Jean-Michel Kellermann, galten als der Favorit des Hayfield-Festivals und begeisterten mit Alternative Rock und Akustik Sets. Foto: Tina Nitsche

Und das dieser es in sich hat, bewies dann „Red Ivy“ aus Werne. Sängerin Hannah Wetter sorgte mit ausdrucksstarker Stimme für Gänsehautfeeling. Die Band selber zeigte, dass sie es, obwohl gerade einmal vor fünf Jahren gegründet, wirklich drauf hat. Kein Wunder, schließlich hat sich „Red Ivy“ in der Szene längst einen Namen gemacht, ist unter anderem schon als Vorband von Sarah Connor oder Silbermond aufgetreten. Und das vor rund 15 000 Zuschauern. In der Hinsicht musste die Werner Band beim vom UWG organisierten Hayfield leider Abstriche machen.
Denn die XXL-Tanzfläche füllte sich bis zum Ende des Konzertes, bei dem nach „Red Ivy“ auch noch die Bands „Scrotem“ und „Elna“ auftraten, nicht komplett. Ein Grund dafür sah Dr. Christoph Koch, Vorsitzender der UWG, in mehreren großen Veranstaltungen, die parallel sowohl vor Ort als auch in der Umgebung stattfanden. Ein großes Lob jedoch ging an den musikalischen Leiter David Hönig. „Der hat eine tolle Mischung zusammengestellt“, so die Rockfans. Tina Nitsche

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Am 7.7.2017 wird gerockt!

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Am Freitag steigt das dritte Hayfieldfestival erstmals in Davensberg auf dem Parkplatz von Clemens August. David Hönig (r.) obliegt die Bandbetreuung und die tontechnische Leitung, Dr. Christoph Koch (l.) und seine Mitstreiter der UWG kümmern sich als Veranstalter um den Rest. Foto: Tina Nitsche

Das dritte Hayfield-Festival steigt in Davensberg
DAVENSBERG. Die Tanzfläche kommt im XXL-Format daher! Soviel steht fest. Denn am Freitag, 7. Juli, mutiert gleich der gesamte Parkplatz von Clemens August zu einer solchen, wenn dort das dritte Hayfield-Festival steigt. Für Davensberg ein Debüt.
„Die ersten beiden Festivals haben 2012 und 2014 jeweils in Herbern auf dem Amtsplatz stattgefunden, dieses Jahr gastieren wir erstmals in Davensberg“, sagt Dr. Christoph Koch, Vorsitzender der UWG. Der Verein ist Veranstalter dieses Events, das vor allem Rock-Fans auf den Plan rufen dürfte. Denn Hayfield besticht durch Live-Musik. Und hier hat David Hönig, dem nicht nur die musikalische und tontechnische Leitung obliegt, sondern auch die Bandbetreuung, ein buntes Paket geschnürrt. Bekannte Künstler wie Alex Fischer (Deutsch Pop-Rock) oder Red Ivy aus Werne (Alternative Rock / Akustik Sets), Scrotem (Klassicher Hardrock), die Newcomer Band Science of Minds (Alternative Rock) und Elna (Pop) sorgen für musikalische Power auf dem acht mal sechs großen Bühnenwagen. Christoph Koch ist dankbar für das Engagement seines jungen Mitstreiters. „Ohne David wäre das gar nicht möglich“, lobt er Hönigs Arbeit. Die Planungen sind abgeschlossen, Plakate gedruckt und aufgehängt, „jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen, denn es ist ja schließlich eine Open-Air-Veranstaltung“, so Koch und Hönig.
Eine, bei der Clemens August für das leibliche Wohl der Gäste sorgt. Denn die „Macher“ des Hayfield-Festivals haben auch daran gedacht. Selbst ein besonderes Bonbon hält die UWG für seine Gäste bereit. Dieses allerdings nur für diejenigen, die zu der schnellen Truppe gehören und sich die Karten im Vorverkauf bei Angelkort in Herbern, bei Bücher Schwalbe in Ascheberg oder bei Clemens August in Davensberg sichern. „Denn die bekommen alle ein Design-Ticket“, verrät David Hönig. Solche Tickets sind vor allem bei Sammlern begehrt.
Was allerdings ist der Beweggrund für das Hayfield-Festival? „Ganz einfach, wir wollen zum einen jungen Bands eine Plattform und zum anderen etwas für die Jugendlichen bieten“, erklärt Christoph Koch. Das jedoch will natürlich nicht heißen, dass das Hayfield Festival nicht auch etwas für alle Generationen wäre. „Schließlich zieht es auch die Jugendlichen von früher an“, so Koch grinsend. Kurzum, wer am 7.7.2017 nicht heiratet, „der muss kommen“, so Hönig fröhlich. Schließlich wartet bei Hayfield nicht nur tolle Live-Musik, sondern auch eine Tanzfläche im XXL-Format, die gefüllt werden will.  Tina Nitsche

Info:
Das Hayfield-Konzert findet am 7.Juli von 17 Uhr bis 22 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Dabei handelt es sich um einen Unkostenbeitrag, den Rest des Konzertes finanziert die UWG.